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Dahme-Spreewald Netzhoppers verlieren erneut gegen Bühl
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15:27 28.01.2018
Björn Andrae (r.) lässt bei diesem Schmetterball dem japanischen Nationalspieler Masahiro Yanagida keine Abwehrchance. Quelle: Oliver Schwandt
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Bestensee

Die Volleyball Bisons Bühl gehören in dieser Saison sicherlich nicht zu den Lieblingsgegner von Bundesligist Netzhoppers SolWo Königspark KW. Nachdem die Truppe von Trainer Mirko Culic das Hin- und das Pokalspiel in Bühl jeweils mit 0:3-Sätzen verloren hatte, ging auch die Heimpartie gegen die Truppe aus Baden-Württemberg klar mit 3:0 (32:30, 25:19, 25:19) an die Süddeutschen.

„Ich bin sehr enttäuscht, denn Bühl ist nicht so viel besser, dass sie uns in den vergangenen drei Duellen so klar schlagen konnten“, sagte Culic unmittelbar nach dem Ende des Matches, „wahrscheinlich bedeutete diese Niederlage das Play-Off-Aus für mein Team, aber solange wir rechnerisch die Möglichkeit haben, den achten Rang zu erreichen, werden wir sicherlich nicht aufgeben.“

Die Schlussphase des Satzes war von der Spannung her kaum zu überbieten

Die 472 Zuschauer sahen einen spannenden ersten Durchgang, in dem die Führung zwischen den beiden Mannschaften regelmäßig wechselte. Beim Stand von 15:13 erarbeiteten sich die Brandenburger einen kleinen Vorsprung, den die Bisons jedoch relativ schnell wieder egalisiert hatten (19:19). Die Schlussphase des Satzes war von der Spannung her kaum zu überbieten. Gleich fünf Satzbälle ließen die Netzhoppers leichtfertig ungenutzt. Bei drei davon landeten die Aufschläge von Herr, Sprung und Hafemann im Aus. Hektisch wurde es, als die Bühler bei Satzball für die Dahmeländer einen Schmetterball nicht im Feld unterbringen konnten. Zum Erstaunen des Heimteams und ihren Fans wollte der zweite Schiedsrichter eine Berührung eines Netzhoppers-Akteur erkannt haben.

„Eine unglaubliche Fehlentscheidung“, ärgerte sich Manager Arvid Kinder, „der zweite Unparteiische ist für alles das, was unter dem Netz passiert, verantwortlich. Deshalb ist es mir ein großes Rätsel, dass er eine Berührung erkannt haben will, die der erste Referee, der sich um die Sachen, die oberhalb der Netzkante passieren, nicht wahrgenommen hatte.“

Die anschließende Unruhe beim Heimteam nutzten die Bisons eiskalt aus, um sich den ersten Abschnitt nach einem richtigen Kraftakt und 34 Minuten Spielzeit, noch mit 32:30 zu sichern.

Die Bühler führten zwischenzeitlich mit sechs Zählern

Im zweiten Abschnitt benötigten die Netzhoppers einige Zeit, um sich vom unglücklichen Ausgang des ersten Satzes zu erholen. Die Bühler führten zwischenzeitlich mit sechs Zählern Vorsprung (14:8), ehe die Gastgeber sich bis auf drei Punkte herankämpften (14:17). In der Schlussphase des Durchganges war es der japanische Nationalspieler Masahiro Yanagida, der mit seinen knüppelharten Aufschlägen unter anderem dafür sorgte, dass diesen Satz mit 25:19 sein Team gewann. Auch im dritten Durchgang zeigten die Netzhoppers viel zu wenig Gegenwehr, so dass auch dieser Abschnitt nach 25 Minuten an die Bisons ging.

„Der Ausgang des ersten Satzes war wirklich sehr unglücklich für die gesamte Mannschaft, da die Entscheidung des Schiris für uns ein richtig emotionaler Dämpfer war, weil wir diesen Durchgang im Kopf eigentlich schon gewonnen hatten“, resümierte Routinier Björn Andrae, „leider haben wir es nicht geschafft, unsere Emotionen und Energie in die nächsten beiden Sätze reinzulegen, deshalb waren die Ergebnisse dieser Durchgänge doch dann etwas deutlicher.“

Von Oliver Schwandt

In der Volleyball-Bundesliga empfangen die Netzhoppers SolWo Königspark KW am Samstag um 19 Uhr die Volleyball Bisons Bühl zu einem richtungsweisenden Spiel. Sollten die Dahmeländer diese Begegnung gegen den Tabellenachten (17 Punkte) verlieren, dürfte es sehr schwer werden, doch noch in die Play-Offs einzuziehen.

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Mit zwei Siegen gegen Fürstenwalde und Potsdam behaupteten die Brandenburgliga-Volleyballer der SG Prieros/KW souverän die Tabellenführung. Mit 41 Zählern führt die Truppe aus dem Dahmeland die Liga sicher an. „Wir haben gegen Potsdam über weite Strecken eine ausgezeichnete Leistung gezeigt“, sagte Diagonalspieler Alexander Kuhrt.

22.01.2018

Ziemlich schlechte Laune hatte der Trainer des Handball-Brandenburgligisten HSV Wildau, Sven Brade, nach dem Derby gegen den SV Lok Rangsdorf, das sein Team nach einer sehr schwachen Vorstellung klar mit 25:31 (10:19) verloren hatte. Mit 8:14 Punkten rangiert der HSV Wildau weiterhin auf dem achten Tabellenplatz.

22.01.2018
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