Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Dahme-Spreewald Netzhoppers verpflichten Dirk Westphal
Sportbuzzer Lokalsport Dahme-Spreewald Netzhoppers verpflichten Dirk Westphal
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:18 28.06.2018
Dirk Westphal verpasste das Spiel mit seinem alten Verein Düren bei den Netzhoppers aufgrund eines gebrochenen Fingers. Quelle: Oliver Schwandt
Bestensee

Ein richtiger Transfercoup gelang den Offiziellen des Volleyball-Bundesligisten Netzhoppers SolWo Königspark KW. Mit Dirk Westphal konnte ein ehemaliger Nationalspieler für die kommende Saison verpflichtet werden. Insgesamt bestritt der gebürtige Berliner 78 Einsätze für die deutsche Nationalmannschaft. Nach vielen Stationen im In- und Ausland zieht es Westphal zum Ende seiner sportlichen Laufbahn hin zurück in die Heimat. Seine Karriere begann Dirk Westphal beim Berliner TSC und führte über die Stationen VC Olympia Berlin, dem SCC Berlin nach Polen, Frankreich und bis in den Iran, wo er für Shahrdari Tabriz sehr erfolgreich spielte.

Machten aus Westphal einen Pionier

Erstmals verhandelten die Netzhoppers vor der Saison 2016/2017 mit dem 32-jährigen Hauptstädter, doch eine festgeschriebene Ausstiegsklausel im Vertrag machte der Verpflichtung zum damaligen Zeitpunkt einen Strich durch die Planungen. Ein finanziell lukratives Angebot des iranischen Erstligisten Shahrdari Tabriz und der Reiz, etwas komplett Neues kennenzulernen, machten aus Westphal einen Pionier, der als erster deutscher Volleyballspieler überhaupt in der iranischen Liga aufschlug.

„Da verdienen ausländische Volleyballer das Vier- bis Fünffache von dem, was hierzulande im Durchschnitt gezahlt wird“, so Arvid Kinder, Geschäftsführer der Netzhoppers, der Westphal bereits vor zwei Jahren sehr gerne unter Vertrag genommen hätte. „Im Iran werden die Volleyballer auf Händen getragen. Es ist ein super Gefühl, wenn du auf der Straße erkannt wirst und dir sofort die Sympathien zufliegen. Das kenne ich so von zu Hause nicht. Da wird man ja meistens für seinen Beruf belächelt“, sagte Westphal.

Unmittelbar nach dem Saisonende unternahmen die Netzhoppers und Dirk Westphal einen dritten Anlauf

Nach seiner Rückkehr aus dem Iran hielt er sich zunächst im Sommertraining bei den Netzhoppers fit. Ein Angebot des Liga-Konkurrenten SWD powervolleys Düren verhinderte jedoch erneut eine Verpflichtung in der vergangenen Serie. Unmittelbar nach dem Saisonende unternahmen die Netzhoppers und Dirk Westphal einen dritten Anlauf für eine Verpflichtung und wurden sich schnell einig.

„Ich freue mich, einen erfahrenen Spieler wie Dirk im Team zu haben. Er wird helfen, junge Spieler aufzubauen und kann für Sicherheit und Stabilität auf dem Spielfeld sorgen“, so Coach Mirko Culic über seinen neuen Außenangreifer. Neben seiner Spielertätigkeit in der ersten Mannschaft gibt es auch Überlegungen, ihn aktiv bei der Trainings- und Nachwuchsarbeit im Verein einzubinden und damit Nachwuchstrainer Manuel Rieke und Chefcoach Culic zu unterstützen. Bis zum Saisonstart im Oktober wird sich Westphal bei vielen Beach-Turnieren intensiv auf die Hallensaison vorbereiten.

Von Oliver Schwandt

Durch ihren Sieg beim TTVB-Landesfinale sicherten sich die Tischtennisspieler Patrick Filitz und Cosima Müller von der WSG ’81 Königs Wusterhausen die Teilnahme am Bundesfinale, das in diesem Jahr in Trier ausgetragen wurde. Besonders erfolgreich schnitt in Rheinland-Pfalz Cosima Müller ab, denn sie erreichte nach einer ganz starken Turnierleistung den zweiten Platz.

19.06.2018

Die diesjährigen Brandenburgischen Meisterschaften im Kunstturnen weiblich der Altersklassen 6 bis 9 fanden in diesem Jahr in der Landeshauptstadt Potsdam statt. Insgesamt nahmen 40 Mädchen aus den unterschiedlichsten Vereinen und den Turntalentschulen Brandenburgs diese Herausforderung an.

12.06.2018

Jetzt steht es endgültig fest: Der TSC „Take it easy“ Königs Wusterhausen hat sich mit drei Tanz-Paaren für die Deutschen Meisterschaften, die am kommenden Sonnabend, den 16. Juni, in Landsberg/Lech (Bayern) stattfinden, qualifizieren können.

12.06.2018