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Dahme-Spreewald Nick Hannig besiegt Damian Ezequiel Bonelli
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17:10 18.12.2018
Manager Dennis Lindner, Trainer Andreas Hannig (h. v. l.) und Denny Heidrich vom Boxclub Bestensee (v.) freuen sich über den Sieg von Nick Hannig (r.) in Bayern. Quelle: Privat
Königs Wusterhausen

Dass Profiboxer Nick Hannig in der Lage ist, über acht Runden zu gehen, hat er bei seinem sechsten Profikampf eindrucksvoll gezeigt. Im Sportpark Kühbach, einer Stadt in der Nähe von Augsburg (Bayern), besiegte der 32-jährige Königs Wusterhausener den Argentinier Damian Ezequiel Bonelli klar mit 3:0 Punktrichterstimmen.

„Es war eine super Erfahrung für mich“

Zuvor kämpfte der „Schreck im Supermittelgewicht“ – wie Hannig oft genannt wird – in seinen fünf Profikämpfen (vier K.o.-Siege) nur über 6 mal 3 Minuten. „Es war eine super Erfahrung für mich, über acht Runden lang das Tempo hochzuhalten, da ein Titelkampf erst ab zehn Runden los geht. Gegen Bonelli habe ich gesehen, dass ich genug Kondition habe, um eventuell im April 2019 in München um die Deutsche Profi-Meisterschaft zu Boxen“, so der Dahmeländer nach seinem Erfolg in Kühbach.

Vor 1500 Zuschauern im Sportpark lief Hannig in seinem ersten Fight für Petkos Boxpromotion mit der Musik von Tina Turner „Simple the Best“ in den Ring, um von Anfang an zu demonstrieren, wer diesen als Sieger verlassen will und der beste Mittelgewichtler an diesem Abend im Süden der Republik ist. Der 40-jährige Gaucho, der von seinen 23 Profikämpfen 20 vorzeitig beendete, landete in der ersten Runde viele Schläge, die aber größtenteils in die Doppeldeckung von Hannig gingen.

„So war ja auch die Taktik, die ich mit meinem Vater Andreas, der auch mein Trainer ist, vor dem Duell gegen Bonelli besprochen habe,“ berichtete Hannig, der selbst die ersten 180 Sekunden brauchte, um sich mit dem Argentinier vertraut zu machen. Bonelli gelang es aber selbst nicht, Wirkungstreffer gegen den Königs Wusterhausener zu landen. Kaum war der Gong zur zweiten Runde ertönte, bestimmte Hannig eindeutig das Geschehen im Ring.

Bonelli hatte schnell den Kopf unten“

Mit guten Kombinationen landete er mit seiner Linken ordentliche Treffer, die die Punktrichter auch wohlwollend registrierten. Der Brandenburger machte durch gelungene Kombinationen zu Körper und Kopf seinem Kontrahenten das Leben richtig schwer. Die meisten Treffer landete er, als er seinen Gegner in die Ecke drängte und ihn am Seil stehend so richtig bearbeitete. „Bonelli hatte schnell den Kopf unten, sodass ich ihn nicht richtig erwischte. Für diese unsaubere Boxweise wurde er auch recht oft von der Ringrichterin ermahnt“, ärgerte sich der 76,4 kg schwere Boxer aus dem Dahmeland.

In einer ausgeglichenen dritten Runde setzten beide Boxer viele Treffer, die aber viel zu ungenau waren, um einen von den Beiden ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Anschließend gelangen Hannig viele harte Körper – und Kopftreffer. Bonelli musste sich dadurch in der kurzen Pause am linken Auge behandeln lassen, an der er einen blutigen Cut davongetragen hatte. Hannig erkannte seine Chance, gegen einen konditionell abbauenden Rivalen, den entscheidenden Treffer zu landen. 15 Sekunden vor dem Gong fand seine Rechte das einzige Mal krachend ihr Ziel. Der Argentinier wankte kurz, fiel aber nicht hin.

Runde sechs ging erneut an Hannig, der seinen Gegner durch den Ring hin und her jagte. Der Südamerikaner zeigte jedoch ein sehr großes Kämpferherz und gab sich nicht vorzeitig geschlagen. „Ich hatte ihn zweimal kurzzeitig vor dem Knockout, doch er war ein richtig zäher Junge, der sich nicht umhauen lassen wollte“, sagte Hannig.

Im vorletzten Abschnitt wollte er sich seinen Gegner zurecht legen, um ihn endgültig auf die Bretter zu hauen. Dieses Vorhaben gelang nicht. „Bonelli konnte richtig gut einstecken und hat mir den Erfolg alles andere als leicht gemacht“, lobte Hannig seinen Gegner. 30 Sekunden vor dem finalen Gong hatte der Petkos-Boxer bereits ein breites Grinsen im Gesicht und ließ die Zeit nur noch runterlaufen, da er wusste, dass er das Duell gegen den 40-Jährigen klar nach Punkten gewonnen hatte.

Von Oliver Schwandt

Der sechste Profikampf könnte für Nick Hannig der schwerste werden. Der Boxer aus Königs Wusterhausen – der neuerdings für den Münchener Boxstall von Alexander Petkovic unter Vertrag steht – trifft am Samstag, den 15. Dezember, im bayrischen Sportpark Kühbach, einer Stadt in der Nähe von Augsburg, auf den Argentinier Damian Ezequiel Bonelli.

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