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Dahme-Spreewald Paul Kruschwitz zeigt beim Weitsprung Nerven
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07:50 25.09.2015
Paul Kruschwitz hatte beim Weitsprung viel Pech. Alle seine sechs Versuche wurden für ungültig erklärt.  Quelle: Foto: pia-Sophie Loeben
Königs Wusterhausen

 Im Waldstadion Löwenberg wurden die 22. Löwenspiele, an denen 600 Leichtathleten aus Nordeutschland und Skandinavien teilnahmen, ausgetragen. Auch acht Sportler und zwei Trainer der WSG’81 Königs Wusterhausen gingen bei dieser Mammutveranstaltung an den Start.

 Beim Ballwurf erreichte Tino Drüssow (MJ U14) mit 48 m den vierten Rang. Einen Platz auf dem Podest erlief sich Paul Kruschwitz (MJ U20) im Finale des 100-m-Laufes. Mit 11,78 s belegte er den zweiten Platz. Mit einer Zeit von 24,24 s wurde Kruschwitz beim 200-m-Finale Fünfter. Leider lief es beim Weitsprung für ihn überhaupt nicht optimal. Alle sechs Versuche wurden von den Wettkampfrichtern für ungültig erklärt. Gleich zwei Athletinnen der WSG’81 gingen in der U12 Mädchen in den Wettkampf: Amélie Loeben konnte u.a. beim 800-m-Lauf (3:07,11s) ihre Erfahrung im großen Läuferfeld erweitern und Ceclie Brademann (eigentlich U10) erreichte beim Weitsprung in der höheren Altersklasse eine gute Weite von rund drei Metern. Am zweiten Wettkampftag unterstrichen Isabelle Rintsch und Wiebke Differenz beim 100-m-A-Finale mit guten Zeiten (13,22 und 13,97) ihre aktuelle Form. Amelie Weber startete im großen Teilnehmerfeld des Weitsprungs und der 75-m-Läufe. Trainer Alexander Loeben war zufrieden mit der Leistung seiner Athleten: „Unser kleiner Verein hat viele Talente, hinter deren sportlicher Leistung wir uns nicht verstecken müssen. Mit besseren Trainingsmöglichkeiten könnte man diese noch weiter fördern.“ Mit einem Lächeln fügte seine Kollegin Vanessa Brattumil hinzu: „Es ist schön, wenn andere Sportler und Trainer beim Ausruf des ersten Platzes für die WSG’81 die Stirn runzeln.“

„Für das Löwenberger Land seien die Löwenspiele längst zu einem Wirtschaftsfaktor geworden. Hotels und Pensionen waren bis unter die Dachkante ausgebucht“, sagte Axel Klicks, Meetingchef und Vorsitzender vom Gastgeberclub Löwenberger SV. Doch die Kapazitäten reichten längst nicht für alle. Am Waldstadion wurde eine Zeltstadt aufgebaut, auch in der Turnhalle mussten Schlafgäste untergebracht werden. Die 22. Löwenspiele waren aber auch international. „Unser dänischer Partnerverein AK Bröndby aus der Nähe von Kopenhagen war wieder einmal mit dabei“, freute sich Klicks. Auch zwei schwedische Vereine gingen mit ihren Athleten im Waldstadion an den Start. „Die Werbung in Nordeuropa hat sich langfristig bewährt“, freute sich der LSV-Vorsitzende.

Einige Teilnehmer der WSG’81 starteten auch bei den Landesmeisterschaften der U12 und U14 im Königs Wusterhausener Stadion der Freundschaft. Amélie Loeben konnte ihre 800-m-Zeit von Löwenberg sogar um 5 Sekunden unterbieten, Tino Güssow erreichte mit 4,28 m eine neue persönliche Bestweite im Weisprung. Als Newcomer etablierte sich Christina Hübers (WJ U14) im Lauf, währenddessen Amelie Weber am regnerischen Nachmittag beim Weitsprung den Wettkampftag für die WSG’81 Königs Wusterhausen mit einer guten Weite von 3,98 m abschloss.

Von Oliver Schwandt und Alexander Wawra

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