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Dahme-Spreewald Red Dragons verlieren gegen ASC Göttingen
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15:42 12.03.2019
Desmond Antwine Medder (r.) war mit 24 Punkten bester Werfer bei den Red Dragons Königs Wusterhausen bei der knappen 79:82-Heimniederlage gegen den ASC 46 Göttingen. Quelle: Oliver Schwandt
Königs Wusterhausen

Eine unglückliche Niederlage kassierte Basketball-Regionalligist Red Dragons KW im Heimspiel gegen den ASC 46 Göttingen. Knapp mit 79:82 (35:39) verloren die Dahmeländer vor 40 Zuschauern in der Paul-Dinter-Halle gegen die Truppe aus Niedersachsen. „Am Ende war es echt schade, dass wir uns den Sieg nicht geholt haben. Nach dem schwachen Auftritt in Rendsburg zeigte die Mannschaft gegen Göttingen die richtige Reaktion“, sagte Dragons-Coach Lars Bothe.

Die erste Führung des Spiels besorgten die Göttinger durch ihren Topscorer Nick Boakye (insgesamt 25 Zähler) von der Freiwurflinie. Dragons-Spieler Gabriel Salijevic fand ebenfalls von der Freiwurflinie die passende Antwort zum 2:2-Ausgleich. Die Göttinger Gäste erwischten den besseren Start (10:5, 5.). Doch auch die Hausherren zeigten durch erfolgreiche Abschlüsse von Desmond Medder und Nico Adamczak, dass die Siegespunkte aus Brandenburg nicht so einfach zu holen sind. Gemeinsam glichen beide Dragons-Akteure zum 12:12 nach sieben Minuten aus. In letzter Sekunde setzte Adamczak auch den letzten Punkt des Viertels zum 16:17 aus Sicht der Hausherren nach zehn Spielminuten.

Die Gäste aus Niedersachsen konnten davon profitieren

Noe Trenz markierte zum Start des zweiten Abschnitts gleich vier Zähler für die Gastgeber. Die Brandenburger um Kapitän Christoph Tetzner zogen bis auf 27:17 davon (13.). Die sportliche Disqualifikation von Thomas Schoeps (16.) brachte die Dragons anschließend so richtig aus dem Tritt. Die Gäste aus Niedersachsen konnten davon profitieren und ihrerseits mit einer 39:35-Halbzeitführung glänzen.

Nach dem Seitenwechsel nahm das Spiel noch mehr Fahrt auf. Beide Teams erhöhten das Tempo und den Zuschauern wurde ein schnelles und ansehnliches Regionalligaspiel geboten. Die zweitplatzierten Gäste hatten stets einen kleinen Vorsprung, den sie mit aller Gegenwehr verteidigten. Dmitrij Hasenkampf gelang es nach Vorarbeit von Adamczak, die Hausherren wieder in Front zu werfen (58:57, 28.).

Tetzner markierte 60 Sekunden vor dem Ertönen der Schlusssirene den 74:76-Anschluss

Den abermals letzten Wurf sollten jedoch die Göttinger in diesem Viertel haben. Durch den routinierten Aufbauspieler Marco Grimaldi (70 Bundesligaspiele) konnte der ASC mit Ablauf der Viertelsirene die 61:60-Führung markieren. Nach weiteren Führungswechseln zum Start der letzten zehn Minuten in dieser Begegnung nutzte Göttingen wenige Unachtsamkeiten der Dragons, um sich auf 72:66 abzusetzen (36.). Angetrieben durch die eigenen Fans sollte es den Red Dragons erneut gelingen, den Rückstand Stück für Stück zu verkürzen. Tetzner markierte 60 Sekunden vor dem Ertönen der Schlusssirene den 74:76-Anschluss.

Mit einem Sprungwurf konnte ASC-Spieler Philipp Sprung 30 Sekunden vor dem Partieende die mutmaßliche Vorentscheidung für die Truppe aus Niedersachsen einleiten (78:74, 40.). Nach sehr intensiven Schlusssekunden konnte der sehr stark spielende US-Amerikaner Desmond Antwine Medder mit dem Zwei-Punkte-Wurf zum 79:82 nur noch etwas Ergebniskosmetik betreiben.

Von Andy Riebold

Selbst Casey Schouten konnte sich noch nicht an so ein starkes Spiel von ihm in seiner bisherigen Volleyballkarriere erinnern. „So einen Auftritt habe ich noch nie hingelegt“, erzählte der Kanadier freudestrahlend, „bei mir hat ja heute am Netz fast alles geklappt.“ Insgesamt gelangen dem 24-Jährigen am Donnerstagabend in der Landkost-Arena in der Partie gegen WWK Volleys Herrsching 30 Punkte.

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