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Dahme-Spreewald SG Prieros/KW siegt gegen den VfK Berlin-Südwest
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16:38 13.02.2017
Philipp Lehmann (r.) zeigte nicht nur bei diesem Block eine starke Vorstellung gegen den VfK. Quelle: Oliver Schwandt
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Königs Wusterhausen

Nach zwei Stunden Spielzeit gab es bei Spielern und Fans des Volleyball-Regionalligisten in der OSZ-Halle kein Halten mehr. Alexander Kuhrt, der wieder einmal zum wertvollsten Spieler der Partie gewählt wurde (MVP), hatte zuvor aus dem Hinterfeld den Ball in die Feldhälfte der Gäste geschlagen. Durch den 3:2-Erfolg im Tie-Break gegen den Tabellenzweiten VfK Berlin-Südwest, dem man im Hinspiel noch verdient unterlag, landen zwei weitere wichtige Punkte auf dem Konto der Gastgeber.

Dabei stand die Partie kurz vor 18 Uhr am Samstagabend noch auf der Kippe. Einige Minuten vorher war urplötzlich das Licht in der Halle ausgefallen und beide Teams mussten das Aufwärmen unterbrechen. Dank Unterstützung des Hallenwartes wurde die Ursache jedoch rasch behoben und die erste Schiedsrichterin Juliane König, die das Spiel über die gesamte Länge souverän leitete, konnte das Match mit einer Viertelstunde Verspätung anpfeifen.

„Umso besser, dass wir im vierten Satz wieder zurückgekommen sind“

PKW-Trainer Björn Langner schickte die gleiche Start-Sechs auf das Parkett, die vor zwei Wochen gegen Potsdam-Waldstadt mit 3:1 gesiegt hatte. Beide Mannschaften begannen bis zum Stand von 21:21 mit einem gegenseitigen Abtasten. Erst dann gelang es Marcel Baron mit einer Aufschlagserie, die durch eine starke Blockarbeit komplettiert wurde, den ersten Satz mit 25:21 zu gewinnen. Baron hatte man die Motivation bereits vor Spielbeginn angemerkt. Verständlich, stand er doch bis zum Ende der vergangenen Spielzeit im Kader des VfK: „Nachdem wir Satz eins nach Hause fahren konnten, gestalteten sich die beiden folgenden Spielabschnitte deutlich schwieriger. Uneinigkeiten und fehlende Abstimmung haben uns eigentlich ohne viel Zutun der Berliner zwei Sätze gekostet. Umso besser, dass wir im vierten Satz wieder zurückgekommen sind“, analysierte Baron.

In diesem ließen die Dahmeländer dann wieder ihr Volleyballvermögen aufblitzen. Die Annahme wurde wieder konstanter und vor allem der PKW-Block ließ die Hauptstädter immer öfter verzweifeln. Dazu kamen konstante Angriffe durch Leyh und Beisert auf den Außenpositionen, die schlussendlich den 25:22-Satzgewinn manifestierten.

Im folgenden Tie-Break pushte der heimische Fanblock sein Team noch einmal von Punkt zu Punkt. Während der Seitenwechsel noch bei einer 8:7-Führung für den VfK vollzogen wurde, konnten die Prieros-KWer Spieler daraufhin die Führung übernehmen. Beim Stand von 14:13 hatten die Gastgeber ihren ersten Matchball, der jedoch abgewehrt wurde. Auch der folgende Matchball konnte noch nicht die Entscheidung bringen. Erst beim Stand von 16:15 gelang der finale Angriff, der nicht nur Marcel Baron äußerst freudig stimmte. „Den fünften Satz haben wir vor allem dank unserer Zuschauer und unseres Teamgeists gewonnen“, so der Mittelblocker.

„Der Abstiegskampf ist aber erst am letzten Spieltag zu Ende“

PKW-Trainer Langner sah das kurz nach Spielende ähnlich: „Die Teamleistung spiegelt das große Engagement im Training wieder. Jetzt belohnen wir uns auch wieder dafür mit Punkten an unseren Spieltagen. Mein Wunsch ist es natürlich, dass wir in der Regionalliga Nordost bleiben. Der Abstiegskampf ist aber erst am letzten Spieltag zu Ende – der Weg dorthin ist noch sehr steinig, aber durchaus machbar.“

Am kommenden Sonnabend, dem 18. Februar empfängt die SG Prieros/KW als nächsten Gegner den KSC ASAHI Spremberg. Spielbeginn ist dann schon um 15 Uhr in der Landkost-Arena Bestensee. Die Regionalligapartie ist dann das Vorspiel für das Bundesligaheimspiel der Netzhoppers SolWo Königspark KW, die ab 19 Uhr den Tabellensiebten TV Ingersoll Bühl empfangen.

Von Jonathan Sommerfeld

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