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SG Prieros/KW träumt vom Aufstieg

Volleyball-Brandenburgliga SG Prieros/KW träumt vom Aufstieg

Vier Spieltage vor dem Saisonende rangieren die Brandenburgliga-Volleyballer der SG Prieros/KW auf dem ersten Tabellenplatz, der am Ende der Spielzeit zum Aufstieg in die Regionalliga berechtigen würde. Der Vorsprung der Mannschaft von Trainer Björn Langner beträgt auf Verfolger USV Potsdam II vier und auf den drittplatzierten HSV Cottbus fünf Zähler.

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SG-Kapitän Tilo König beim Aufschlag.

Quelle: Oliver Schwandt

Prieros. Vier Spieltage vor dem Saisonende rangieren die Brandenburgliga-Volleyballer der SG Prieros/KW auf dem ersten Tabellenplatz, der am Ende der Spielzeit zum Aufstieg in die Regionalliga berechtigen würde. Der Vorsprung der Mannschaft von Trainer Björn Langner beträgt auf Verfolger USV Potsdam II vier und auf den drittplatzierten HSV Cottbus fünf Zähler. Am kommenden Sonntag, dem 18. Februar, können die Dahmeländer einen richtig großen Schritt in Richtung Aufstieg machen, wenn sie um 13 Uhr in der Lausitz gegen den HSV Cottbus antreten müssen. Zwei Stunden zuvor steigt bereits das Duell gegen den Tabellenfünften SV Lindow Gransee II.

Einen großen Anteil am bisherigen Abschneiden der SG Prieros/KW in der Brandenburgliga hat Tilo König, der vor der Saison von Björn Langner zum Kapitän bestimmt wurde. „Wir haben bis zum jetzigen Zeitpunkt eine echt tolle Serie gespielt. Jetzt wollen wir uns zum Ende hin auch den Platz an der Sonne nicht mehr streitig machen lassen“, sagt der 27-Jährige, „nach dem Abstieg aus der Regionalliga am Ende der vergangenen Saison am grünen Tisch wollen wir nach dieser Spielzeit wieder in die Regionalliga zurückkehren. Wir werden als Team in den verbleibenden acht Partien alles geben, um unseren Traum wahr werden zu lassen.“

Seine volleyballerischen Wurzeln liegen im Dahmeland

Seit 2016 trägt der 27-Jährige das Prieros-Trikot, auch seine volleyballerischen Wurzeln liegen im Dahmeland, denn mit acht Jahren fing der gebürtige Königs Wusterhausener bei den Netzhoppers mit diesem in der Region sehr beliebten Sport an. „In der Grundschule waren bereits ein paar Kumpels von mir bei den Netzhoppers aktiv, die mich dann einfach einmal mit zum Training genommen haben“, erinnert sich König an seine Jugendzeit, „ich probierte mich auch kurz beim Badminton aus, aber das war auf Dauer nichts für mich.“

Unter dem heutigen Landestrainer Christian Lotsch wurde der 1,89 m große Prieros-Akteur mehrfacher Landesmeister und Pokalsieger und belegte beim Bundesfinale Platz drei und sechs. Nach dem Abitur am Schiller-Gymnasium und einem sozialen Jahr bei den Netzhoppers studierte König in Dresden Maschinenbau. „Auch in Sachsen blieb ich dem Volleyballsport treu,“ so der Annahme-Außen-Spieler, „ich musste mich zwar zuerst von einem Kreuzbandriss erholen, den ich mir noch in der Zeit des sozialen Jahres, in dem ich bei den Netzhoppers in der Regionalliga spielte, zugezogen hatte. Nach einem Jahr Pause war ich bei einem Sachsen-Ligisten aktiv und spielte in der Uni-Auswahl.“

„Volleyball war für mich damals nicht die Nummer eins“

Mit diesem Team, in dem sehr gute Volleyballer agierten, wurde König unter anderem dreifacher Hochschulmeister Sachsens. Nebenbei hielt sich der sympathische Sportler noch mit Eishockey in seiner Wahlheimat fit. „Volleyball war für mich damals nicht die Nummer eins, da ich mich doch mehr auf mein Studium konzentrieren musste“, erzählt König, „erst nach meiner Rückkehr ins Dahmeland fand ich mit der SG Prieros/KW einen Verein, in dem ich mich zurzeit so richtig pudelwohl fühle.“

Auch das Geschehen rund um den Bundesligisten Netzhoppers SolWo Königspark KW verfolgt er ganz genau. „Ich gucke mir regelmäßig die Spiele im Internet an oder gehe live in die Halle. Natürlich wäre es für mich sicherlich ein großer Traum gewesen, in meiner Heimatstadt als Bundesliga-Spieler aufzulaufen. Aber dafür bin ich dann doch etwas zu klein“, so König grinsend.

Von Oliver Schwandt

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