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SG Prieros/KW unterliegt Spremberg

Volleyball-Regionalliga SG Prieros/KW unterliegt Spremberg

„Es liegen jetzt vier schwierige Spiele vor uns. Trotz der Niederlage haben wir es immer noch selbst in der Hand, ob wir in der Liga bleiben oder ob wir absteigen“, so SG-Trainer Björn Langner, dem die Enttäuschung nach Spielende deutlich anzumerken war.„Wenigstens einen Punkt hätte ich gerne mitgenommen.“

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Alexander Kuhrt (r.) , der bei der SG zum wertvollsten Spieler gewählt wurde, blieb mit diesem Schmetterball in der Gästemauer hängen.

Quelle: Oliver Schwandt

Prieros. „Es liegen jetzt vier schwierige Spiele vor uns. Trotz der Niederlage haben wir es immer noch selbst in der Hand, ob wir in der Liga bleiben oder ob wir absteigen“, so SG-Trainer Björn Langner, dem die Enttäuschung nach Spielende deutlich anzumerken war.„Wenigstens einen Punkt hätte ich gerne mitgenommen.“

Vor etwa 80 Zuschauern in der Bestenseer Landkost-Arena war die Partie der abstiegsbedrohten SG Prieros/KW dieses Mal das Vorspiel der abendlichen Netzhoppers-Vorstellung. Gegen den Tabellenfünften aus Spremberg hatte seine Mannschaft im ersten Satz gut begonnen, danach jedoch stark nachgelassen. Beide Teams begannen im ersten Spielabschnitt nicht erst mit dem üblichen gegenseitigen Abtasten, sondern legten gleich richtig los. So dauerte es auch unüblich lange 30 Minuten, ehe die PKW-Fans den knappen 29:27-Erfolg in der Halle der Netzhoppers zelebrieren konnten. Dass die Leistung danach immer weiter einbrach, war auch für Kapitän Björn Heimer unerklärlich: „Es ist schwer zu sagen, woran es in diesen Situationen liegt. Sicherlich spielten da viele Faktoren zusammen.“

Den SG-Volleyballern gelang es in den kommenden drei Sätzen nicht mehr, den Schwung des euphorisierenden ersten Spielabschnitts mitzunehmen. Spremberg konnte die Partie über weite Strecken dominieren und stand nach drei klaren Satzgewinnen (21:25, 20:25, 18:25) am Ende als verdienter Sieger da. Dabei konnte vor allem die Feldabwehr der Dahmeländer über weite Strecken nicht überzeugen.

„Uns fehlte einfach der Biss“

„Uns fehlte da einfach der Biss zu kämpfen, bis der Ball den Boden berührt. Wir haben dann einfach nicht den einen Schritt mehr gemacht, den man hätte machen müssen“, ärgerte sich Heimer nach Spielende. „Es ist nicht so, dass wir schlecht gespielt haben, aber der letzte Wille hat in den entscheidenden Situationen leider gefehlt. Und in Satz zwei bis vier glich unser Spiel-Niveau zu oft einer Sinuskurve.“ Zum wertvollsten Spieler bei den Gastgebern wurde Alexander Kuhrt gewählt, der einer der wenigen Akteure im Team der SG war, der annähernd seine Normalform in der Partie gegen Spremberg gefunden hatte.

„Die Rechnung ist ganz einfach“

Für die Prieros-KWer Volleyballer stehen nun die entscheidenden Spiele um den Klassenerhalt an. In den kommenden vier letzten Saisonspielen trifft man als derzeitiger Tabellenachter auf alle direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt. „Die Rechnung ist ganz einfach: Gewinnen wir diese Spiele, dann bleiben wir drin. Gewinnen wir nicht, dann steigen wir ab. Ich bin mir sicher, uns hilft eine Portion Spielspaß und Leichtigkeit im Team zur richtigen Zeit“, weiß Trainer Langner, „aber wir werden auf jeden Fall so lange kämpfen, bis rechnerisch alle Messen gesungen sind!“ Zum nächsten Auswärtsspiel in Wittenberg (4. März, 18 Uhr) wird wieder eine Fanfahrt angeboten. Interessenten können sich bis 25. Februar per Mail bei sgpkw@sportverein-prieros.de melden. Der Unkostenbeitrag für die Busfahrt beträgt je nach Teilnehmerzahl maximal 18€.

Von Jonathan Sommerfeld

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