Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Dahme-Spreewald SG Prieros/KW unterliegt den Volleys Dessau
Sportbuzzer Lokalsport Dahme-Spreewald SG Prieros/KW unterliegt den Volleys Dessau
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:05 28.01.2019
Magnus Grasnick (l.) wurde bei den Gastgebern zum wertvollsten Spieler gewählt (MVP). Quelle: Oliver Schwandt
Königs Wusterhausen

Volleyball-Regionalligist SG Prieros/KW hat seine Heimpartie in der OSZ-Halle gegen die Volleys Dessau mit 2:3 (25:14, 20:25, 22:25, 26:24, 11:15) verloren. Bereits das Hinspiel hatten die Volleys mit 3:0 für sich entscheiden können. Trotz dieser Niederlage behauptete der Aufsteiger den vierten Tabellenplatz (27 Punkte). Richtig schlechte Laune hatte SG-Trainer Björn Langner nach der Begegnung: „Es ist mir unerklärlich, wie man nach einem ersten Satz, den man von Anfang bis zum Ende dominierte, leistungsmäßig so abfallen kann. Es war ja ähnlich wie die Woche zuvor in Halle, wo wir noch eine 24:17-Führung verspielt haben. Meine Jungs sollten sich so langsam einmal im Klaren darüber sein, dass sie über alle Sätze die Konzentration hoch halten müssen.“

Vor 100 Zuschauern – darunter auch einige Fans aus Dessau und mit Theo Timmermann und Levin Gust zwei Bundesliga-Spieler der Netzhoppers – legten die Dahmeländer einen ganz starken ersten Durchgang hin. Im Block und im Angriff lieferten die SG-Akteure einen fast fehlerhaften Auftritt ab. Bereits nach 17 Minuten stand ein klares 25:14 für die Hausherren zu Buche. „Ich hatte das Gefühl, dass die Dessauer noch nicht so richtig angekommen waren“, sagte Prieros-Diagonalangreifer Alexander Kuhrt nach dem Gewinn des Auftaktsatzes.

Beim 17:16 lag die Spielgemeinschaft sogar kurzfristig in Front

Dass sich die Truppe aus Sachsen-Anhalt vom Schock des ersten Abschnittes schnell erholt hatten, zeigte der folgende Durchgang. Obwohl Langner in der Pause an seine Mannschaft appellierte, den Schwung des ersten Satzes mitzunehmen, konnten sich die Volleys schnell eine 8:4-Führung herausspielen. Erst ein Aufschlag-Ass von Kuhrt sorgte dafür, dass die Dahmeländer aufwachten und Punkt für Punkt den Vorsprung der Dessauer verkürzten. Beim 17:16 lag die Spielgemeinschaft sogar kurzfristig in Front, ehe es zu viele Fehler in der eigenen Annahme ermöglichten, dass Dessau noch einmal eine Schippe zum 25:20-Erfolg drauflegen konnte.

Der nächste Durchgang ähnelte stark dem zuvor. Von Anfang an dominierten die Volleys das Geschehen auf der Platte. Erst beim Stand von 13:5 für die Gäste fing die SG Prieros/KW an, sich gegen eine weitere Satzniederlage zu stemmen. Eine richtige Aufholjagd begann das Langner-Team beim 17:23, doch näher als 22:25 kamen die Dahmeländer nicht mehr an die Truppe aus Sachsen-Anhalt heran. Im vierten Abschnitt war den Hausherren anzumerken, dass sie diesen unbedingt gewinnen wollten. Langner brachte den zwei Meter großen Mittelblocker Phillip Dorn ins Spiel, der mit erfolgreichen Aktionen am Netz gleich für eine paar Punkte sorgte.

Beim Stand von 14:14 gelang den Volleys am Netz nicht mehr viel, denn drei Bälle in Folge gingen weit ins Aus. Trotzdem entwickelte sich eine richtig spannende Schlussphase, in der die heimische Spielgemeinschaft lautstark von ihren Fans nach vorne gepeitscht wurde. Beim 22:24 sah es so aus, als wenn Dessau drei Punkte aus dem Dahmeland entführen könnte. Doch die Rechnung hatte die Truppe ohne SG-Akteur Kuhrt gemacht, der mit zwei erfolgreichen Blockaktionen zum 26:24 den Satzgleichstand herstellte.

„Wir haben teilweise die einfachsten Sachen vergessen“

Auch im abschließenden Tie-Break liefen die Brandenburger von Anfang an einem Rückstand hinterher (1:3, 4:7). In einer Auszeit drehte Langner noch einmal an einigen Stellschrauben in seinem Team – ohne Erfolg. Dessau spielte abgezockt die letzten Punkte der Partie zum 15:11 herunter, die den unterm Strich auch verdienten 3:2-Erfolg brachten. „Wir haben teilweise die einfachsten Sachen vergessen. Die Annahme wurde zum Beispiel nicht richtig nach vorne gebracht, wir hatten viel zu wenig Druck beim Aufschlag und die Pässe wurden nicht optimal gespielt“, erkannte Langner nach der Begegnung.

Am kommenden Samstag, den 2. Februar, muss die SG Prieros/KW um 19 Uhr im Brandenburg-Derby beim USV Potsdam antreten. Die Landeshauptstädter rangieren mit elf Zählern auf dem zehnten Tabellenplatz. Im Hinspiel gelang der Spielgemeinschaft ein deutlicher 3:0-Erfolg. „Diesen streben wir auch am Samstag an. Wir dürfen den Gegner aber auf keinen Fall unterschätzen, sonst geht es uns so wie im Spiel in Halle oder nach dem ersten Satz gegen Dessau“, so Langner.

Von Oliver Schwandt

„Ich muss meinen Jungs ein dickes Kompliment machen, denn sie haben eine super Leistung gezeigt. Die erfolgreiche Revanche für die knappe Hinspielniederlage ist uns eindrucksvoll gelungen“, freute sich HSV-Coach Sven Brade nach dem 23:20 (10:9)-Sieg in der Handball-Brandenburgliga gegen den SV Bad Jahn Freienwalde.

28.01.2019

Nach dem erfolgreichen Block von Luke Herr und seinem kanadischen Landsmann Kenneth Rooney, der den 25:23-Erfolg im dritten Satz und den 3:0-Gesamtsieg (28:26, 25:23, 25:23) gegen die SWD powervolleys Düren perfekt machte, lagen sich die Spieler des Volleyball-Bundesligisten Netzhoppers SolWo Königspark minutenlang freudestrahlend in den Armen.

27.01.2019

Die Vorfreude auf den größten Kampf in seiner bisherigen Karriere war Nick Hannig auf der Pressekonferenz im Van der Valk Hotel Dahlewitz am Donnerstagnachmittag sichtlich anzumerken. „Ich kann es kaum erwarten, dass es endlich losgeht“, so der 32-jährige Königs Wusterhausener, der am Samstag, den 9. Februar, in der Berliner Verti Hall gegen den Kanadier Ryan Ford um den WBO International Titel boxt.

25.01.2019