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Dahme-Spreewald Seit 51 Jahren beim HSV Wildau
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17:13 02.03.2018
HSV-Urgestein Detlef Reinke (l.) verkauft Sven Pflanz vom RSV Waltersdorf ein Ticket für eine Heimpartie der Brandenburgliga-Handballer. Quelle: Oliver Schwandt
Wildau

„Fünf Euro“, sagt Detlef Reinke und schenkt dabei jedem Zuschauer, der sich die Brandenburgliga-Heimpartie der Männer des HSV Wildau gegen die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst in der Sporthalle im Wildorado angucken will, ein Lächeln – auch für ein kleines Schwätzchen ist er immer zu haben – trotz der prekären Situation, in der sich derzeit die ersten Herren und auch andere Teams des Vereins befinden.

„Es ist für mich deprimierend zu sehen, wo aktuell die ersten, zweiten Männer und die Frauen in der Tabelle stehen. Traurig finde ich es zudem, dass wir in dieser Spielzeit keine weibliche A-Jugend in den regulären Spielbetrieb schicken konnten“, sagt Detlef Reinke.

„Seit diesem Tag bin ich dem Verein fast 51 Jahre treu“

Die Liebe zum Handballsport hat bei ihm mit 13 Jahren angefangen, als er am 1. Mai 1967 seinen Mitgliedsantrag bei der damaligen BSG Motor Wildau unterschrieb. „Seit diesem Tag bin ich dem Verein fast 51 Jahre treu“, so der 64-Jährige, der als Torwart seine sportliche Laufbahn begann, „ich war damals schon Brillenträger und kam deshalb nur in der zweiten Mannschaft zum Einsatz. Wir waren aber eine tolle Truppe, in der unter anderem Ex-Bürgermeister Lutz Franzke mitspielte. Als Team waren wir recht erfolgreich. Ich kann mich an viele Spartakiade-Medaillen und heiße Duelle mit der damaligen Handball-Hochburg Groß Köris erinnern.“

Im Männerbereich legte der gelernte Dreher erfolgreich den Trainer- sowie Schiedsrichterschein ab. „Ich coachte die zweiten Frauen, denn damals war in Wildau das spielerische Potenzial vorhanden, zwei Damen-Mannschaften aufzustellen“, erinnert sich das HSV-Urgestein.

In den 1980er Jahren kümmerte sich Reinke bereits um die Finanzen des Vereins. Nebenbei war er bis 2007 auf der Platte bei den Alten Herren sportlich aktiv und arbeitete tatkräftig im Vereins-Vorstand mit.

„Ich komme unter Leute und lerne zudem regelmäßig neue Menschen kennen“

Als Kassierer bei den Heimspielen verpasst er so gut wie kein Handballspiel des HSV. „Seit drei Jahren übe ich diese Funktion aus, die mir sehr viel Spaß bereitet. Ich komme unter Leute und lerne zudem regelmäßig neue Menschen kennen. So halte ich mein Gehirn auch im Alter fit“, erklärt der gebürtige Königs Wusterhausener, „wenn ich 70 Jahre alt bin, dann wird für mich aber mit dieser ehrenamtlichen Funktion im Verein Schluss sein. Ich werde dann nur noch als Zuschauer die Sporthalle besuchen und die Teams von der Tribüne aus anfeuern.“

Von Oliver Schwandt

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