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Dahme-Spreewald Unnötige Heimniederlage für HSV Wildau
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16:53 17.04.2018
Sebastian Kroll (M.) warf gegen Bad Liebenwerda zehn Tore, sah jedoch 13 Minuten vor dem Abpfiff die Blaue Karte, die ein Disziplinarverfahren durch das Sportgericht nach sich ziehen wird. Quelle: Oliver Schwandt
Wildau

Richtig schlechte Laune hatte der Trainer des Handball-Brandenburgligisten HSV Wildau, Sven Brade, nach dem Abpfiff der Heimpartie gegen den HC Bad Liebenwerda. Zwar ärgerte er sich schon sehr über die knappe 24:25 (12:10)-Niederlage seines Teams, doch richtig angefressen war Brade wegen der gezeigten Leistung der beiden Schiedsrichter.

„Was die an Zwei-Minuten-Strafen gegen mein Team verhängt hatten, war doch nicht mehr normal. Dagegen konnte der Gegner reingehen wie er wollte, ohne das die Unparteiischen dieses teilweise überharte Einsteigen in einem ähnlichen Maß mit den nötigen Strafen wie bei meiner Truppe bewerteten“, konstatierte der HSV-Coach.

Angetrieben von einem stark aufspielenden Manuel Thieke

Dabei erwischte sein Team den deutlichen besseren Start in die Partie. Angetrieben von einem stark aufspielenden Manuel Thieke, der mit seinem vierten Treffer für eine 11:6-Führung sorgte, erarbeiteten sich die Gastgeber einen komfortablen Vorsprung (23.).

Dieser wurde durch das Tor von Sebastian Köppen sogar auf fünf Treffer ausgebaut (11:7, 25.). Doch in den Schlussminuten der ersten Halbzeit ließ die HSV-Deckung, die zudem oft in Unterzahl spielen musste – insgesamt sah die Wildauer Mannschaft zwölf Zwei-Minuten-Strafen – die nötige Konsequenz vermissen, sodass die Gäste bis auf 10:12 (30.) herankamen.

Knackpunkt der Partie dürfte die fahrlässige Ausbeute vom Siebenmeterpunkt gewesen sein

Der zweite Durchgang verlief sehr turbulent. Die Hausherren lagen durch starke Rückraumwürfe von Sebastian Kroll, der insgesamt zehn Treffer erzielte, lange Zeit in Führung. Knackpunkt der Partie dürfte für die Gastgeber jedoch die fahrlässige Ausbeute vom Siebenmeterpunkt gewesen sein. Von acht zugesprochenen Strafwürfen landeten nur drei im Gästetor. Alleine in den letzten 20 Spielminuten parierte HC-Keeper Oliver Böhme vier HSV-Würfe vom Punkt.

Hinzu kam, dass 13 Minuten vor dem Abpfiff Sebastian Kroll nach seiner dritten Zeitstrafe die Rote Karte sah. Da er noch eine Äußerung gegenüber dem Schiedsrichter tätigte, zeigte dieser dem Kampfgericht zusätzlich noch die Blaue Karte, die ein Disziplinarverfahren nach sich ziehen wird.

Ohne den abschlussstarken Kroll in ihren Reihen

„Ich weiß nicht, was Sebastian gesagt hat, aber wir werden auf alle Fälle Einspruch einlegen“, kündigte Brade an, „es ist nur sehr schade, dass er beim nächsten Spiel beim HC Spreewald definitiv gesperrt ist.“ Für Kroll brachte Brade den an der Wade verletzten Humberto Lopez, der aber keine größeren Akzente mehr in der Schlussphase setzen konnte. Ohne den abschlussstarken Kroll in ihren Reihen kassierte das HSV-Team am Ende eine durchaus vermeidbare Niederlage.

Am kommenden Sonnabend, dem 21. April, muss der HSV Wildau um 18.15 Uhr bei Spitzenreiter HC Spreewald antreten.

Von Oliver Schwandt

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