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Dahme-Spreewald Vier Kanadier bei Netzhoppers
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15:32 31.08.2018
Die vier Kanadier Luke Thomas Herr, Arran Thomas Chambers, Kenneth Michael Rooney und Casey Schouten (v. l. n. r.) mit Arvid Kinder, Sportlicher Leiter des Volleyball-Bundesligisten Netzhoppers SolWo Königspark KW. Quelle: Oliver Schwandt
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Bestensee

Ganz im Zeichen des Ahornblattes steht die neue Saison des Volleyball-Bundesligisten Netzhoppers SolWo Königspark KW. Gleich vier Kanadier tragen in der am Sonntag, den 14. Oktober, mit einem Heimspiel um 16 Uhr gegen Hypo Tirol Alpenvolleys Haching beginnenden Spielzeit das grüne Trikot der Dahmeländer. Neben Zuspieler Luke Thomas Herr, der bereits in der vergangenen Serie eine wichtige Rolle bei den Netzhoppers einnahm, konnte der Sportliche Leiter Arvid Kinder noch drei weitere junge Spieler aus Kanada verpflichten.

„Casey ist ein erfahrener Nationalspieler“

Als Diagonalangreifer soll der 24-jährige Casey Adam Schouten die Rolle des nach Italien (TopVolley-Latina) gewechselten Filip Gavenda einnehmen. Diese Aufgabe traut ihm Kinder ohne weiteres zu. „Casey ist ein erfahrener Nationalspieler, der uns sicherlich auf der so wichtigen Außenposition weiterhelfen wird.“

Große Eingewöhnungszeit dürfte der 1,96 m große und 95 kg schwere Shouten nicht benötigen, da er den europäischen Volleyball bereits sehr gut kennt. In der Saison 2017/2018 spielte er beim finnischen Erstligisten Perungan Pojat Rovaniemi. Der dritte im Bunde ist der ebenfalls 24-jährige Kenneth Rooney. Mit seinen 203 cm wird er den Mittelblock komplettieren und für das Stoppen der gegnerischen Angriffe am Netz zuständig sein. Auch Rooney hat schon Erfahrungen in Europa gesammelt.

Herr, Shouten und Rooney stammen alle drei aus Winnipeg

In der letzten Saison schlug er für Habo Wolley in Schweden auf und freut sich auf die neue Aufgabe bei den Netzhoppers. Herr, Shouten und Rooney stammen alle drei aus Winnipeg. Bereits im dortigen Universitätsteam spielten sie gemeinsam in einer Mannschaft.

Erst am Anfang der vergangenen Woche konnte der Transfers des vierten Kanadiers im Team, Aaron Chambers, unter Dach und Fach gebracht werden. Der 2,02 m große U21-Nationalspieler aus Edmonton soll im Mittelblock den Abgang von Paul Sprung kompensieren. „Ich freue mich auf die Bundesliga, die ich bisher nur aus dem Fernsehen kenne. Luke hat mir zudem sehr viel von diesen sehr starken Liga erzählt. Wenn es gut läuft, dann sollte ein Platz in den Play-Offs durchaus drin sein“, gibt sich der 23-Jährige sehr optimistisch.

Personalie Björn Andrae ist weiterhin ungeklärt

Ein Play-Off-Rang ist auch für Arvid Kinder das erklärte Ziel, der in den kommenden Wochen vor dem ersten Saisonmatch noch sehr viel Arbeit vor sich hat. Unter anderem ist die Personalie Björn Andrae weiterhin ungeklärt.

„Björn hätte viel Lust auf seine dritte Spielzeit bei uns und wir würden ihn sehr gerne behalten, da er uns sportlich erneut weiterhelfen würde“, sagt Kinder, „aktuell befinden wir uns mit einigen Sponsoren in Gesprächen, um Björn eine weitere Saison bei den Netzhoppers finanzieren zu können.“ Mit noch zwei weiteren potenziellen Neuzugängen ist Kinder zurzeit am Verhandeln.

„Es sind zwei junge Spieler aus Deutschland, die als Außen- und Diagonalangreifer fungieren können. Klappt die Verpflichtung dieser beiden Jungs, dann hätten wir elf Akteure im Kader. Bekommen wir die Problematik mit Björn noch rechtzeitig geregelt, dann würden wir mit zwölf Spielern in die neue Saison gehen“, kündigt der Sportliche Leiter an.

Von Oliver Schwandt

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