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Dahme-Spreewald Vierter K.o.-Sieg für Nick Hannig
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13:19 09.10.2018
Nick Hannig (r.) aus Königs Wusterhausen besiegte seinen Gegner Kyle Redfearn (England) durch einen Knockout in der vierten Runde. Quelle: imago/regios24
Königs Wusterhausen

Den Sonntag nutzte Profiboxer Nick Hannig (32) aus Königs Wusterhausen, um sehr viel Zeit zusammen mit seiner Freundin Saskia Karschunke und dem gemeinsamen sechsjährigen Sohn Lennox zu verbringen. „Wir haben richtig lange ausgeschlafen, waren zusammen spazieren und haben den Kampf noch einmal Revue passieren lassen“, sagt Nick Hannig, der nur wenige Stunden zuvor in seinem fünften Profifight im Supermittelgewicht seinen fünften Sieg (vier davon mit Knockout) feiern konnte.

Am Samstagabend setzte er sich vor 1500 Zuschauern und 150 mitgereisten Fans in der Wolfsburger Kongresshalle gegen den bis dato ebenfalls ungeschlagenen Kyle Redfearn aus England ziemlich spektakulär durch. Zahlreiche Boxfans vor dem Fernseher bei der Liveübertragung von Sport1 konnten mit ansehen, wie Hannig den Briten nach nur fünf Sekunden in Runde vier mit einem linken Haken einen Knockout verpasste. Redfearn benötigte einige Zeit, um sich von diesem harten Treffer, der ansatzlos vom Dahmeländer geschlagen wurde, zu erholen.

„Dagegen gelang es mir schon, Redfearn ein paar ordentliche Schläge zu verpassen“

Dabei sah es in den drei Runden zuvor nicht so aus, als würde der Königs Wusterhausener dieses Duell gegen den vier Jahre jüngeren Gegner vorzeitig beenden könnte. „Ich wollte erst einmal abwarten, wie Kyle in den Kampf gehen würde und boxte sehr defensiv. Ich kassierte viele Treffer von ihm auf meine Deckung, die wirkungslos verpufften. Dagegen gelang es mir schon, Redfearn ein paar ordentliche Schläge zu verpassen“, sagt Hannig, dessen Freundin, die am Ring saß, am Anfang kein gutes Gefühl hatte. „Ich dachte, was macht Nick denn da. Aus meiner Sicht agierte er viel zu zurückhaltend“, so Saskia Karschunke.

„Ich wusste dagegen ganz genau, wie meine Taktik gegen den Engländer auszusehen hatte“, schildert Hannig die neun Minuten vor dem endgültigen Showdown. „Als Redfearn kurz vor dem Beginn der vierten Runde aus seiner Ecke kam, wirkte er noch etwas verträumt auf mich. Da habe ich die Chance genutzt, die mir dann den verdienten K.o.-Erfolg einbrachte.“

Die Siegesparty fand am Samstagabend nach dem Kampf gegen 23.30 Uhr in der Billardhalle der Eltern „Pro Pool & Dance Hall“ in Zeesen statt, wo zusammen mit vielen Freunden, Wegbegleitern und Sponsoren der Erfolg ausgiebig gefeiert wurde.

Mit zehn Jahren fing Hannig im Fitnessstudio „Atlantis“ mit dem Boxsport an. Als zwölfjähriger Steppke absolvierte er für Stahl Schöneweide seinen ersten Kampf auf Amateurebene. „Mein Talent wurde recht schnell erkannt, sodass ich zwei Jahre später den Schritt auf die Sportschule in Hohenschönhausen wagte“, erinnert er sich an seine ersten Schritte im Boxen. Insgesamt absolvierte Hannig 100 Kämpfe im Supermittelgewicht (79 Siege), ehe er Profi wurde.

Seit gut einem Jahr trägt Nick Hannig den Spitznamen „deutscher Schreck“

In der Bundesliga boxte er für Hertha BSC und unter Trainer Ralf Dickert vier Jahre für die deutsche Nationalmannschaft. Seit gut einem Jahr trägt Nick Hannig den Spitznamen „deutscher Schreck“, nachdem er im September 2017 den Tschechen Ondrej Schwarz in der Berliner Max-Schmeling-Halle bereits nach zwölf Sekunden mit einem Blitz-K.o. auf die Bretter schickte.

Von Oliver Schwandt

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