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Dahme-Spreewald WSG’81-Kampfrichter bei EM im Einsatz
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15:45 21.08.2018
Die drei WSG’81-Leichtahleten Patrick Klebon, Karl-Heinz Dühring und Alexander Wawra (v. l. n. r.) waren bei der EM als Kampfrichter im Einsatz. Quelle: Privat
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Königs Wusterhausen

Bei der seit Montag laufenden Leichtathletik-Para-EM im Berliner Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion sind mit Alexander Wawra und Karl-Heinz Dühring auch zwei Aktive der WSG’81 Königs Wusterhausen als Kampfrichter dabei, hinter denen bereits eine ziemliche stressige Woche liegt. Vom 6. bis zum 12. August waren sie zusammen mit ihren Teamkollegen bereits bei der Leichtathletik-Europameisterschaft im altehrwürdigen Olympiastadion als Kampfrichter im Einsatz. Sie waren bei den Wettkämpfen im Stadion und auf der Straße sowie in der Gerätekontrolle mit dabei.

„Die Stimmung im Olympiastadion war vor allem am Abend unglaublich. Wenn die Zuschauer mit Jubeln loslegten, hörte man sich im Innenraum selbst nicht mehr“, erzählt Alexander Wawra begeistert.

Der Student des Verkehrsingenieurwesens an der TH Wildau ist seit sechs Jahren Kampfrichter. Seine Position bei der EM war die eines Athletenbetreuers im Team Sprung 2, welches alle Stab- und manche Hochsprungwettbewerbe durchgeführt hat.

In dieser Position schrieb er ein Ergebnisprotokoll für die Athleten, rief die jeweils nächsten Springer auf und kümmerte sich um die Probleme der Wettkämpfer während des Wettbewerbes, damit der verantwortliche Schiedsrichter entlastet wird.

Patrick Klebon hatte als Laufrichter bei den Straßenwettbewerben vor allem die internationalen Wettkampf-Regeln im Blick: Sind alle Läufer oder Geher fair unterwegs und rempeln andere nicht an? Gibt es unerlaubte Unterstützung oder verlässt jemand die offizielle Strecke?

Der Wildauer konnte sich gut mit den Straßenwettbewerben identifizieren, denn als aktiver Läufer bei der WSG’81 ist er selbst gern mit den Sportschuhen unterwegs. „Die europaweite Crème de la Crème des Marathons oder des Straßengehens live zu sehen, war für mich eine tolle Erfahrung“, so Klebon.

Während der EM konnte er sein umfangreiches Wissen in diesem Bereich anwenden

Karl-Heinz Dühring, in der Brandenburger Leichtathletik-Szene wohl der bekannteste Kampfrichter aus Königs Wusterhausen, ist Profi in der Kontrolle von Wettkampfgeräten. In Berlin und Brandenburg ist er bei Wettkämpfen im Einsatz, prüft Kugeln, Disken, Speere und Hämmer auf Wettkampftauglichkeit. Während der EM konnte er sein umfangreiches Wissen in diesem Bereich anwenden, was ihn sehr freute. Er war zudem auf der Straße als Rundenzähler tätig.

„Da ging im Stadion echt die Post ab“

Trotz der insgesamt sechs Tagen offizieller Veranstaltung und vier weiteren Tagen Vorbereitung waren die drei traurig, dass die Europameisterschaften so schnell vorbei vorübergegangen sind. „Da ging im Stadion echt die Post ab, denn da waren ja sogar mehr Zuschauer als bei manchem Bundesligaspiel von Hertha BSC“, schwärmte Wawra, als die drei von den 60.500 Zuschauern während der Samstag-Abend-Session erzählten.

Bei der seit drei Tagen laufenden Para-EM werden Dühring und Wawra ganz genau bei ihrer Tätigkeit als Kampfrichter hingucken müssen. „Bei dieser Veranstaltung liegt das Bestzeiten-Potenzial sogar noch deutlich höher als bei der vergangen EM, da die Weltrekorde in jeder Schadensklasse einzeln gewertet werden“, erklärte Dühring.

„Die Aufgabe des Kampfrichters ist bei der Para-EM schon etwas aufwendiger, denn man muss bestimmte Regeln wissen. Zum Beispiel bei sitzenden Würfen aus dem Rollstuhl heraus darf sich der Athlet nicht hochdrücken. Außerdem müssen sich die Knie stets an der Kante des Wurfstuhls befinden“, informierte Wawra.

Allerdings gibt es in unserer Region nur sehr wenige Kampfrichter

In der Leichtathletik Kampfrichter zu sein ist ein Ehrenamt – genauso wie viele andere Tätigkeiten im Vereinssport. Um Wettkämpfe – zum Beispiel in Königs Wusterhausen – ausreichend abdecken zu können, wird stets eine Vielzahl von ihnen benötigt. Allerdings gibt es in unserer Region nur sehr wenige Kampfrichter und Ehrenamtler in der Leichtathletik. Vielleicht wurde ja durch die EM bei jemandem das Interesse geweckt, selbst als Kampfrichter oder Übungsleiter in der Leichtathletik tätig zu werden. Diese können sich bei Alexander Wawra, Kampfrichterwart der WSG’81, oder in der Vereins-Geschäftsstelle (Am Amtsgarten 10, 15711 KW) über die Tätigkeit als Kampfrichter informieren.

Von Oliver Schwandt

Am Sonntagabend wird Fabio Klimaszewski aus Gallun sicherlich sehr aufgeregt auf der Tribüne des Berliner Olympiastadions sitzen, wenn um 20.15 Uhr das Finale im Dreisprungwettbewerb bei den Europameisterschaften beginnt. Der große Favorit des 15-jährigen Dreispringers vom SC Potsdam, Max Heß, ist bereits in der Qualifikation am Freitagmittag ausgeschieden.

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„Mit dem zweiten Platz können wir sehr zufrieden sein, da für uns zwölf Monate zuvor schon in nach der Vorrunde Schluss war“, sagte Alexander Dehnst, der sich zusammen mit seinem Partner Stefan Wutzke erst im Finale des 18. Zeesener Beachcup dem gut spielenden Duo Florian Pietsch und Johannes Norden geschlagen geben musste.

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„Für uns im Vorstand wird es ein primäres Ziel sein, in den kommenden vier Jahren ordentliche Trainingsbedingungen im Stadion Eichwalde anbieten zu können, da der Rasenplatz von November bis März überhaupt nicht nutzbar ist. Das Wasser läuft einfach zu schlecht ab, sodass der Rasen ständig in der kalten Jahreszeit überflutet ist“, sagt Frank Witte, Vorsitzender von Ajax Eichwalde 2000.

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