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Dahme-Spreewald WSG’81 Leichtathleten überzeugen
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09:44 02.03.2017
WSG’81-Läufer Bjarne Teuscher (l.) ersprintete sich über 60 Meter eine Bronzemedaille. Quelle: Privat
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Königs Wusterhausen

Am vergangenen Wochenende starteten die Leichtathleten der WSG’81 Königs Wusterhausen bei den Offenen Lausitzmeisterschaften in Senftenberg. Die Sportler aus dem Dahmeland liefen dabei zu Höchstform auf. So konnte Isabelle Rintsch (Altersklasse U20) den deutschen Hallenrekord im 60-m-Sprint zwar nicht erreichen, freute sich jedoch mit 7,99s über ihre erste Zeit unter acht Sekunden, die zum ersten Rang reichte.

Wiebke Differenz(U20) siegte im Weitsprung

„Unerwartet, aber super toll“, sagte sie kurz nach dem Lauf. Im 200-m-Sprint (26,11s, neue persönliche Bestleistung) belegte sie ebenfalls den ersten Platz. Ihre Trainingspartnerin, Wiebke Differenz(U20), siegte im Weitsprung mit souveränen 4,86m und erreichte mit 8,47s im 60-m-Sprint den zweiten Rang. Ihr Wettkampf-Debüt feierten Zoe Krüger (AK U18) und Amelie-Lou Mitter (AK U16), die in ihrem ersten Wettkampf gute Leistungen erbrachten. Dana Kaczmarek (AK U20) erreichte trotz Erkältung und leichter Verletzung im Weitsprung die Bronzemedaille. Bei den Männern belegten Duc Viet Hoang Le auf der 60-m-Distanz mit 7,25s (Persönliche Bestzeit) den ersten und Tom Uhle (seit 2017 bei der WSG, ehemals TSV Senftenberg) mit 7,42s den zweiten Platz.

Etwas mehr als drei Runden Laufpensum hatten Amélie Loeben (AK U14) und Saskia Bernhardt (AK U18) bei ihren 800-m-Läufen zu absolvieren. Auf der für Leichtathletikwettkämpfe unüblichen 250-m-Rundbahn der Niederlausitzhalle erlief sich Saskia mit 2:36,48 min. den zweiten und Amélie mit 2:52,65 min. (persönliche Bestzeit) den dritten Rang.

Auch in den jüngeren Altersklassen gab es sehr gute Ergebnisse zu verzeichnen. So erreichten Yannis Klose (AK M10) im 50-m-Lauf mit 8,27 s (persönliche Bestzeit) und Nils Krienitz (AK M12) mit 9,09 s im hart umkämpften 60-m-Lauf jeweils den zweiten Platz. Bjarne Teuscher (AK M12) erlief sich mit 9,24 s im 60-m-Lauf den dritten Platz. Jasmina Burde (AK W10), Cecile Brademann (4. Platz, 50-m-Lauf), Viktoria Baer (3,87 m, Weitsprung, 8. Platz von 22 Teilnehmern), Vanessa Schneider und Sarah Braune (alle vier AK W11) sowie Charlotte Fürst, Catharina Kmiec, Julie Böhm und Elin Fadel (alle vier AK W12) erbrachten in ihren Disziplinen gute Leistungen.

„Dafür haben wir im Winter lange trainiert“

Für einige von ihnen, werden die Brandenburgischen Landesmeisterschaften in Potsdam am kommenden Sonnabend, dem 4. März, der nächste wichtige Wettkampf sein. Trainer Stephan Mißbach freute sich über die guten Ergebnisse: „Dafür haben wir im Winter lange trainiert. Wettkämpfe wie diese, bei denen die Kids zeigen können was in ihnen steckt, sind die verdiente Belohnung.“

Seit einiger Zeit kommen immer mehr interessierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene zum Leichtathletiktraining der WSG. Die vielen Athleten haben aber auch ihre Schattenseiten: „Unsere Trainingsgruppen sind so voll wie lange nicht. Einige Interessierte mussten wir sogar leider wieder wegschicken, weil wir keinen Platz für sie hatten“, sagte Abteilungsleiterin Vanessa Brattumil. „Derzeit haben wir für ungefähr 100 Athleten sechs Trainer, die in vier unterschiedlichen Trainingsgruppen zusammen an fünf Tagen in der Woche und in vier unterschiedlichen Hallen Training machen. Um für die Zukunft weiter wachsen zu können, benötigen wir dringend mehr Übungsleiter und ehrenamtliche Trainer“, so Bratumil weiter. Dazu kommt, dass die benutzten Sporthallen zu klein für die großen Trainingsgruppen und nicht auf Leichtathletik ausgerichtet sind.

Zur Diskussion rund um den Bau einer neuen Sporthalle durch die Stadt Königs Wusterhausen kommentierte sie: „Eine große Mehrzweckhalle mit spezieller Tartan-Rundbahn und Weitsprunganlage wäre ideal für uns. Die Rundbahn würde zudem von vielen anderen Sportarten mitbenutzt werden.“ Eins ist für Brattumil aber klar: „Wenn eine passende Halle kommt, soll in Königs Wusterhausen ein neuer Leichtathletik-Stützpunkt etabliert werden, um den Sport in der Region wieder stark zu machen.“

Von Alexander Wawra

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