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Dahme-Spreewald WSG’81 Spielerin Cosima Müller wird Zweite
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16:43 19.06.2018
Patrick Filitz und Cosima Müller gingen für die WSG ’81 Königs Wusterhausen beim Bundesfinale in Trier an den Start. Quelle: Privat
Königs Wusterhausen

Durch ihren Sieg beim TTVB-Landesfinale sicherten sich die Tischtennisspieler Patrick Filitz und Cosima Müller von der WSG ’81 Königs Wusterhausen die Teilnahme am Bundesfinale, das in diesem Jahr in Trier ausgetragen wurde. Besonders erfolgreich schnitt in Rheinland-Pfalz Cosima Müller ab, denn sie erreichte nach einer ganz starken Turnierleistung den zweiten Platz. Im Endspiel musste sich die Zehnjährige der starken Japanerin Koharu Itagaki mit 0:3 Sätzen geschlagen geben.

Müller startete zuvor mit drei Siegen ziemlich optimal in das Bundesfinale. Die bis dahin ungeschlagene WSG-Akteurin hatte jedoch mit ihrer letzten Gegnerin so ihre Schwierigkeiten. Laura Schweiz aus Schleswig-Holstein, die am Ende Gruppendritte wurde, spielte größtenteils zu schnell für Müller, die kaum Mittel fand, sich dagegen zu wehren. Nach der 1:3-Niederlage gegen die Norddeutsche wurde die Spielerin aus Königs Wusterhausen noch von ihrem ersten Platz verdrängt. Wie sich im Nachhinein herausstellte, war diese Niederlage nicht die schlechteste, denn so ging sie der späteren Siegerin Koharu Itagaki aus Bayern in der folgenden Zwischenrunde erst einmal aus dem Weg.

Dass sie täglich mehrere Stunden trainiert

Die Zwischenrunde beendete die WSG-Spielerin ohne größere Probleme. Im Finale in der voll besetzten Trier-Arena war ihr die Aufregung im Spiel deutlich anzumerken. Gegnerin Koharu Itagaki, deren Vater Bundesligatrainer ist, gab sich dem Trubel gegenüber eher hartgesotten und zog ihren Stiefel sehr routiniert durch. Dass sie täglich mehrere Stunden trainiert, merkte man auch ihren Schlägen an, die im Spiel grundsätzlich immer auf den Tisch landeten.

Müller konnte sich lediglich mit eigener Offensive wehren. Doch oftmals kam der Ball einfach wieder zurück, sodass die Sicherheit in den Schlägen der entscheidende Schlüssel zum Sieg war. Hier war die Asiatin einfach abgezockter. Auch wenn die Sätze recht knapp waren, hieß es letztlich 0:3 aus Sicht der Dahmeländerin. Diese nahm die Niederlage recht gelassen, vielmehr überwog die Freude über diesen sensationellen zweiten Platz, mit dem wohl vorher niemand im Verein gerechnet hatte.

Der Westfale zeigte sich anschließend deutlich konzentrierter

Teamkamerad Patrick Filitz startete mit einem 3:0-Erfolg in das Bundesfinale. Anschließend „wackelte“ er bei seinen nächsten zwei Gegnern. Gegen Felix Herlt war nichts zu holen, der Hamburger und spätere Bundessieger gewann deutlich mit 3:0. Auch der folgende Kontrahent war ein harter Brocken. Überraschend konnte sich Filitz gegen den technisch deutlich überlegenen Düsseldorfer Ferdinand Schulte mit einem 2:0 in Führung bringen. Der Westfale zeigte sich anschließend deutlich konzentrierter und drehte auf, sodass der spätere Vize-Bundessieger noch das Match drehen konnte. Durch einen Erfolg im letzten Gruppenspiel ging Filitz als Dritter in die Zwischenrunde.

In dieser gewann der WSG-Spieler alle seine Partien. Im Duell um den neunten Rang traf er anschließend auf Noah Derendorf aus Schleswig-Holstein. Filitz kontrollierte das Spiel weitestgehend, benötigte aber fünf Sätze, um das Match mit 3:2 zu gewinnen.

Von Michel Ilkenhans

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