Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Als Rhinow im Kegelbillard plötzlich zweitklassig war
Sportbuzzer Lokalsport Havelland Als Rhinow im Kegelbillard plötzlich zweitklassig war
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:27 16.03.2019
Die Rhinower konnten sich 2009 den Titel in der Landesliga sichern. Die MAZ berichtete groß darüber. Quelle: foto: MAZ-Archiv
Rhinow

„In den Aufstiegsspielen waren wir unserem Gegner aus Fürstenwalde schon deutlich überlegen, da haben wir auch beide Spiele für uns entschieden“, erinnert sich Christopher Schock zurück. Gemeinsam mit seinen Teamkameraden vom SV Rhinow hatte sich Schock in einer Aufstiegsrelegation durchgesetzt und den Sprung in die Kegelbillard-Verbandsliga geschafft. Damals Deutschlands zweithöchste Spielklasse.

„Wenn ich an unsere Mannschaft zurückdenke, dann fällt mir eigentlich sofort ein, dass wir eine ziemlich junge Truppe waren. Der älteste von uns war glaube ich 28 Jahre alt“, erinnert sich Schock zurück und glaubt darin auch einen Grund für den Aufstieg auszumachen. „Wir waren eine entwicklungsfähige Mannschaft. Mit Jonas Träger, Kenny Prestin und mir waren drei junge Spieler erst in diesem oder dem vorigen Jahr zum Team gestoßen“, so Schock, der heute aushilfsweise immer noch in der zweithöchsten Spielklasse aktiv ist. Nun aber für den SV Empor Spaatz, bei dem er mit 332 Holz auf 100 Stoß seit dieser Saison auch den Vereinsrekord hält.

Fokus hat sich heute geändert

Heute konzentriert sich Christopher Schock auf Pirelli – einer speziellen Art des Kegelbillards – und Poolbillard, spielt mit dem 1. Friesacker BC sogar in der 1. Bundesliga. „Der Fokus hat sich da etwas verschoben. Beim Kegelbillard bin ich wirklich nur noch selten dabei“, verrät Schock, der in Friesack aber weiterhin mit zwei ehemaligen Teamkameraden aus Rhinower Zeiten zusammenspielt – Marco Berner und Kenny Prestin.

Überraschend kam der Aufstieg vor zehn Jahren zwar schon, war aber laut Christopher Schock auch irgendwie die logische Folge. „Wir hatten eine richtig gute Entwicklung genommen. In dieser Zeit hatten wir uns fast alle um gut 40 Holz steigern können und waren in der Lage jeweils 280 Holz zu spielen. Über die Jahre hatten wir uns ordentlich verbessert“, erklärt Schock und erzählt, dass sich das Team auch in den kommenden Jahren in der Verbandsliga etablieren konnte.

Parallelen zu damals sind auch derzeit zu erkennen

„Wir waren zwei, drei Jahre in der Liga dabei. Allerdings hatten wir immer wieder damit zu tun, dass uns Spieler berufsbedingt verlassen haben. Das war schwer, auch schon im ersten Jahr, in dem wir den Klassenerhalt aber relativ locker geschafft haben“, erzählt Schock, der seiner Heimat treu geblieben ist.

Und obwohl Christopher Schock heute nicht mehr für die Rhinower Billard-Mannschaft aktiv ist, verfolgt er die Ergebnisse seines ehemaligen Vereins immer noch sehr genau. „Sie haben sich ja aktuell wieder in die Regionalliga hoch gekämpft und dort den Klassenerhalt schon sicher. Man sieht, dass wieder einige junge Spieler in der Mannschaft dabei sind. Das ist ein bisschen so wie bei uns früher. Ich glaube, dass die Mannschaft eine ähnliche Entwicklung wie wir damals nehmen kann. Wenn sie so weiter machen, können sie auf jeden Fall ein fester Bestandteil der Regionalliga werden“, freut sich Schock, dass gut zehn Jahre später wieder ein talentiertes Team zusammengefunden hat.

Von Christoph Laak

Havelland TSV Germania Milow – Handball - Milow pirscht sich oben ran (mit Galerie)

Die Germanen haben sich mit 26:22 gegen den PHC Wittenberge II durchgesetzt und damit den 3. Tabellenplatz gefestigt. Am kommenden Wochenende müssen die Schützlinge von Christian Wernicke zum Spitzenspiel bei Blau-Weiß Perleberg II antreten.

11.03.2019

Die Red Eagles feiern mit 75:61 gegen die StarWings Glienicke den zweiten Sieg in der Abstiegsrunde und können nun mit einem Sieg im kommenden Spiel gegen Cottbus II bereits den Klassenerhalt unter Dach und Fach bringen.

09.03.2019

An der Premnitzer Dachsbergschule wird seit Jahresbeginn eine Handball-AG angeboten. Die Trainer zeigen sich mit dem bisherigen Zulauf sehr zufrieden und hoffen darauf auch in Zukunft aufbauen zu können.

08.03.2019