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Havelland Chemie Premnitz verteidigt die Tabellenspitze
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12:12 23.01.2018
Frank Drevenstedt stellte mit 242,67 Pins im Schnitt einen neuen Premnitzer Bundesliga-Rekord auf. Quelle: Verein
Premnitz

Die vergangene Woche hatte für Peter Lorenz, Trainer der Bundesliga-Bowler des TSV Chemie Premnitz, ebenso gut angefangen, wie sie auch endete. Lorenz wurde von der Deutschen Bowling Union als Trainer des Jahres ausgezeichnet, ehe er mit seinem Team in Deutschlands höchster Spielklasse wieder einmal einen starken Auftritt hinlegte. „Ich habe mich über die Auszeichnung natürlich sehr gefreut, nehme sie aber stellvertretend für die anderen Trainer und auch Athleten entgegen. Wir hatten bei den World Games und den Weltmeisterschaften große Erfolge. Aber, ohne Team geht’s halt nicht“, so Peter Lorenz.

Am Wochenende war er dann mit seinem Bundesliga-Team in Ingelheim im Einsatz. „Insgesamt haben es die Jungs wieder sehr gut gemacht. Wir haben riesige Zahlen geworfen“, zollte der Premnitzer Trainer seiner Mannschaft Respekt. Diese musste auf die beiden erfahrenen Akteure Tobias Gäbler, der sich bei einem Autounfall eine Platzwunde am Kopf zugezogen hatte, und Stefan Bock (krankheitsbedingt) verzichten. Dafür mussten mit Sven Tangermann und Paul Purps wieder zwei junge Akteure in die Bresche springen. „Auch an den kommenden Spieltagen werden wir auf junge Spieler setzen, das ist der Premnitzer Weg“, versprach Peter Lorenz die Jugend weiter zu fördern. Die Premnitzer kamen nur schleppend in den Spieltag hinein. Die ersten drei Spiele (BC Hanseat, Team Arena Berlin, Ingelheim) wurden allesamt verloren. „Wir waren außer gegen Ingelheim aber nicht so weit weg“, verrät Peter Lorenz. Danach platzte dann jedoch der Knoten. Dauerrivale Finale Kassel konnte deutlich bezwungen werden und mit den Siegen gegen Duisburg und Stockum endete der erste Tag versöhnlich. „Gerade gegen Kassel hat eigentlich alles gepasst. 1176 Pins sind ganz große Klasse“, schätzt der Chemie-Trainer ein. Und auch am zweiten Tag blieben die Chemiker brandheiß. ABC Mannheim wurde mit fast 200 Pins Vorsprung deklassiert und es folgte das nervenaufreibende Spiel gegen Bremen. „Ein Unentschieden hat natürlich Seltenheitswert, auch aber dort ist mein Team hochkonzentriert geblieben und hat sich nicht aus der ruhe bringen lassen“, lobt Peter Lorenz nach dem 1083:1083. Es folgte das letzte Spiel gegen Easy Bowling Berlin. Nach der Hälfte hatten die Premnitzer schon deutlich hinten gelegen, drehten mit einem beherzten Auftritt das Spiel noch um. „Man hat den Jungs angemerkt, dass sie das unbedingt noch gewinnen wollten. Sie haben richtig gekämpft. Als der Sieg dann fest stand war das ein geiler Moment“, beschreibt Lorenz, der sich mit seinem Team über den 3. Platz in der Tageswertung freuen konnte. „Die Liga ist spannend, vier Teams haben noch die Möglichkeit Meister zu werden, wir haben die beste Ausgangslage“, so der Premnitzer Trainer, der Frank Drevenstedt ausdrücklich lobte. „242 Schnitt sind phänomenal und bedeuten neuen Premnitzer Rekord. Das war ganz stark.“

Auch das 2. Team in der 2. Bundesliga konnte überzeugen. Mit 21 Punkten sicherten sich die Männer um Philipp von Treskow den 3. Platz und haben damit auch in der Gesamtwertung einen großen Schritt zu einem Podestplatz gemacht. „Die Entwicklung stimmt. Die Jungs haben ganz starke 14 Spielpunkte geholt und damit zum Angriff auf Platz zwei in der Gesamtwertung geblasen. Vor allem hintenraus haben sie tolles Bowling gespielt. Man kann damit natürlich nur sehr zufrieden sein. Es ist echt cool was diese Truppe leistet“, so Peter Lorenz.

Von Christoph Laak

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