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Havelland Daniel Zarbock ragt beim SG-Sieg heraus
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17:04 04.03.2018
Daniel Zarbock machte ein ganz starkes Spiel und warf zehn Tore. Quelle: Christoph Laak
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Rathenow

„Wir haben gegen den Dritten mit elf Toren Unterschied gewonnen. Klar ist man da sehr zufrieden“, zog Kevin Melzer, Trainer der SG Westhavelland, sein Fazit nach dem 28:17-Erfolg gegen die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst II. Dann kam jedoch das große Aber: „In der ersten Hälfte haben wir aber nicht das gespielt, was ich mir vorgestellt habe. Es war sicherlich kein schönes Handball-Spiel.“

Melzer meckerte auf hohem Niveau. Die Gäste, mit einer jungen Truppe angetreten, ließen den Ball schnell laufen, ohne dabei in die Tiefe zu gehen. Die SG hatte deshalb in der Deckung leichtes Spiel. „Unsere Abwehr stand wieder einmal sehr gut“, lobte der SG-Trainer, dessen Team früh eine Drei-Tore-Führung etablieren konnte (6:3, 15.).

Führung wurde bis zur Pause gehalten

Bei dieser pendelte sich der Vorsprung dann auch bis zu Pause ein. Die SG legte vor, die Gäste zogen nach und beim 12:9 wurden die Seiten gewechselt. „Wir haben offensiv nicht das gespielt, was ich mir vorstelle und zu viele Bälle leicht weggeworfen“, monierte Melzer.

Nach einer engen ersten Halbzeit steigerten sich die SG-Handballer und konnten die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst II noch deutlich mit 28:17 besiegen.

Und sein Team hatte in der Pause wohl gut zugehört. Schnell zog die SG auf 18:10 (39.) davon und sorgte somit für eine Vorentscheidung. Großen Anteil daran hatte Daniel Zarbock, der mit zehn Treffern erfolgreichster Schütze der SG war. „Er hat ein richtig gutes Spiel gemacht, gefühlt gar keine Fahrkarte geworfen. So darf er gerne weitermachen“, lobte Kevin Melzer, dessen Team einem sicheren Heimsieg entgegen steuerte.

Sicherer Heimsieg wird durch Rote Karte getrübt

Über die Stationen 21:13, 25:15 zog die SG bis auf den 28:17-Endstand davon. Einziger Wermutstropfen war, dass Erik Dohn kurz vor dem Ende seine dritte Zwei-Minuten-Strafe erhielt und damit vorzeitig das Parkett verlassen musste. Das sorgte jedoch nicht für einen Abbruch im SG-Spiel.

Mit diesem Sieg haben die Westhavelländer den 2.Platz in der Landesliga weiter gefestigt und liegen nun drei Punkte vor der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst II.

„Mit der zweiten Hälfte bin ich zufrieden, wir haben das Spiel früh entschieden und dann auch sicher nach Hause gebracht. Man hat gesehen, dass wir gerade zu Hause sehr stark sein können. Das gilt es gerade im nächsten Spiel auf eigener Platte umzusetzen“, so Kevin Melzer. Dann wartet am 24. März nämlich der Spitzenreiter aus Brandenburg auf die SG.

Von Christoph Laak

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