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Havelland Der SV Havelstrand ist in Strodehne der Anlaufpunkt
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14:15 28.09.2018
Mario Bauer ist seit mittlerweile 37 Jahren beim SV Havelstrand aktiv. Quelle: Christoph Laak
Strodehne

Wenn man Mario Bauer über „seinen“ SV Havelstrand Strodehne sprechen hört, ist der Stolz auf den kleinen Verein förmlich zu greifen. Seit mittlerweile 37 Jahren ist Bauer für seinen Verein aktiv und ein Ende ist noch lange nicht in Sicht.

„Wir haben aktuell zwei Abteilungen und gut 30 Mitglieder“, erzählt der Abteilungsleiter der Billardkegler. Neben dem Billard wird in dem kleinen 250-Seelen-Ort noch dem Kegelsport gefrönt. „Aber das geht nur im Sommer, da wir eine Outdoor-Kegelbahn haben. Es ist eigentlich mehr Hobby, denn im Spielbetrieb sind die Kegler nicht“, berichtet der 51-Jährige, der bei den Billardkeglern in der ersten Mannschaft spielt.

Erstes Derby seit Jahren weckt Vorfreude

„Wir spielen aktuell in der Regionalliga und sind dort eines der wenigen Teams, dass sich ausschließlich aus Spielern aus dem eigenen Ort zusammensetzt“, so der Vater zweier Kinder. Seit Jahren halten sich die Strodehner erfolgreich in dieser Spielklasse. Am morgigen Sonntag, um 10 Uhr, kommt es dann mal wieder zum langersehnten Derby gegen den SV Rhinow/Großderschau.

„Rhinow ist aufgestiegen. Erstmals seit acht oder neun Jahren treffen beide Mannschaften mal wieder aufeinander“, so Bauer, vor dem Aufeinandertreffen mit dem Verein aus der neun Kilometer entfernten Kleinstadt. Bauer und sein Team sind jedoch guter Dinge, dass sie die Oberhand behalten werden. „Klar, Rhinow hat richtig gute Spieler dabei. Aber wir spielen zu Hause und wollen unseren Vorjahresplatz in der Tabelle verteidigen“, sagt Mario Bauer. Damals war es der 4. Platz gewesen.

Senioren und Junioren spielen in einem Team

Doch nicht nur sportlich ist man in Strodehne gut dabei. „Der Verein ist für unser Dorf schon wichtig, ein Anlaufpunkt“, erklärt der Landwirt. „Hier spielt der 80-Jährige mit dem Jugendlichen zusammen in einem Team.“ Mit dem Nachwuchs sei es zwar nicht einfach, aber hin und wieder findet dann doch ein Jugendlicher den Weg zum Kegelbillard.

„Viele Jugendliche wollen Fußball spielen, da bleibt für unseren Sport kaum Nachwuchs übrig. Und wenn sich dann doch mal jemand für Kegelbillard entscheidet, dann sind sie nach der Schulzeit meist weg“, so Mario Bauer, der dennoch alles dafür tut, dass sein Verein am Leben bleibt.

Kegelbillard fordert Nervenstärke, Gefühl und Konzentration

„Bei uns ist es so, dass sich alle umeinander kümmern. Es ist richtig familiär. Der Verein hängt allen am Herzen“, erklärt der 51-Jährige, für den der Billardsport aus ganz bestimmten Gründen so interessant ist. „Der Zusammenhalt und Teamgeist ist toll. Außerdem benötigt es Nervenstärke, Gefühl und Konzentration um erfolgreich zu sein.“ Das sei gleichzeitig aber auch ein Problem für Anfänger. „Man kann Erfolge nicht gleich messen, da es schon ein wenig dauert. Das hemmt anfangs natürlich“, erzählt Mario Bauer.

Für die Zukunft haben sich die Strodehner die Modernisierung ihrer Spielstätte auf die Fahnen geschrieben. „Wir werden von der Gemeinde Havelaue beim Betrieb und von unserem ansässigen Gastronomen bei der Bewirtschaftung unterstützt. Sonst wäre das in der Form alles gar nicht möglich“, erzählt Mario Bauer. Der Stolz auf den Zusammenhalt ist ihm dabei wieder deutlich anzumerken.

Von Christoph Laak

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