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18:01 27.05.2018
Lilian (11), Nikola Schiefke, Nele (10) und Amrei von Wagner von der Jugendgruppe des Tierheims Falkensee mit ihren selbstgezimmerten Nistkästen. Quelle: Laura Sander
Falkensee

Fröhlich zwitscherte es aus dem kleinen Kasten, den die Naturschutzjugend am Sonntag für die kleinen und großen Besucher des Weltumwelt- und Familientages in Falkensee aufgestellt hatte. Eifrig drückte Johanna (7) einen weiteren Knopf und der nächste Vogelruf ertönte. Nach kurzem Überlegen konnte die Schülerin ihn sogleich zuordnen. „Wir sind seit vielen Jahren im Naturschutzbund (Nabu) engagiert und legen viel Wert auf umweltbewusstes Handeln“, erklärt Johannas Vater Christoph Sommer, der mit seiner Familie das Fest besuchte.

Johanna und Christoph Sommer engagieren sich beim Naturschutzbund (NABU). Quelle: Laura Sander

40 Akteure am Falkenhagener Anger

Das Angebot der rund 40 Akteure, die sich an bunten Ständen rund um den Falkenhagener Anger eingefunden hatten, war vielfältig. Umwelt, Natur und Nachhaltigkeit standen dabei im Fokus: Von Schäfer Olaf Kolecki, der mit seinen Schafen vor allem die kleinen Besucher begeisterte, über das Projekt „Refugee Kitchen“, die Falkenseer Eichhörnchenhilfe bis hin zur Klimawerkstatt Spandau mit ihrem Mehrwegbecher-Projekt.

Eine Fahrradtour führte von Dallgow nach Falkensee. Die Forderungen der Teilnehmer: bessere Radwege, ein Radwegekonzept, sichere Schulwege sowie bessere Abstellmöglichkeiten. Quelle: Laura Sander

„Wir organisieren den Weltumwelttag bereits im zweiten Jahr und freuen uns, dass wir ihn dieses Mal gemeinsam mit dem Familientag des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) begehen können“, sagte Organisatorin Yvonne Scherzer von der Umweltgruppe der Lokalen Agenda 21 Falkensee. „Wichtig ist es uns, das Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit greifbar zu machen. Schon die kleinsten Dinge im Alltag können Veränderungen bewirken“, so Scherzer weiter, die in den vergangenen Wochen gemeinsam mit dem ASB, dem Creativen Zentrum Haus am Anger, dem Lokalen Bündnis Falkensee sowie der Falkenseer Ortsgruppe vom BUND an der Organisation des Festes arbeitete.

Pflanzen für den guten Zweck

Bereits im zweiten Jahr dabei waren Simone Wolf und Brigitte Porzich mit ihren Pflanzen. „Wir ziehen im eigenen Garten Setzlinge, die wir seit zwölf Jahren für einen guten Zweck verkaufen“, so Wolf. Unter dem heimischen Carport können die Pflanzen jederzeit abgeholt werden, eingezahlt wird in die Kasse des Vertrauens. „Das funktioniert ganz gut, selten geben die Leute weniger oder gar nichts. In diesem Jahr konnten wir mit den Einnahmen unter anderem die Obdachlosenhilfe in Berlin sowie einen Kinderhospizdienst in Potsdam unterstützen“, so die Falkenseerin weiter.

Simone Wolf und Brigitte Porzich waren mit ihren Pflanzen bereits im zweiten Jahr dabei. Quelle: Laura Sander

Im Einsatz für Tiere

Mit selbstgezimmerten Nistkästen und Meisenknödeln aus eigener Produktion stellten Nikola Schiefke und Amrei von Wagner die Arbeit der Jugendgruppe des Tierheims Falkensee und Umgebung vor. „Der Vogelschutz ist nur ein Arbeitsbereich unserer Gruppe, die sich zwei Mal im Monat trifft“, so Nikola Schiefke, die sich seit fünf Jahren aktiv für Tiere einsetzt.

Steffen Walter leitet das Falkenseer Speisegut-Depot. Quelle: Laura Sander

Gemeinsam Bauer werden

„Gemeinsam Bauer werden“ ist die Devise von Steffen Walter, der das erste Speisegut-Depot in Falkensee gegründet hat. „Wir sind derzeit zehn Leute, die frische Lebensmittel von einem Bauern in Gatow beziehen. Gemüse, Kräuter, Obst sowie Öle, Eingekochtes oder Honig wird wöchentlich frisch geliefert“, so Walter, der bereits seit einigen Jahren Ernteanteile besitzt und seit 2016 die Sammelstelle in Falkensee leitet. „Noch regionaler kann man seine Lebensmittel wohl kaum kaufen. Dafür helfen wir etwa dreimal im Jahr auf dem Acker mit“, sagte der Falkenseer.

Von Laura Sander

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