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Havelland Die Hoffnung schwindet immer mehr in Buschow
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11:04 11.02.2019
Enrico Ruppin spielte gegen Tschernitz starke 316 Holz, konnte die Niederlage aber auch nicht verhindern. Quelle: Christoph Laak
Buschow

Vor dem Spiel gegen Chemie Tschernitz waren die Kegelbillardspieler der SG Grün-Weiß Buschow noch optimistisch den Klassenerhalt doch noch schaffen zu können. Zwar waren die Grün-Weißen schon vier Punkte hinter den Nichtabstiegsplätzen zurück, mit einem Sieg hätte man die Gäste aber mit in den Keller ziehen können.

Doch es sollte anders kommen. Nach einer zeitweise klaren Führung mussten sich die Buschower dem Team aus der Lausitz mit 1694:1729 Holz geschlagen geben. „Na klar, die Hoffnung stirbt zuletzt. Wir haben in drei Wochen noch einmal zwei Heimspiele. Das ist dann aber auch unsere letzte Chance“, erzählte Sören Wilhelm, der gegen Tschernitz sehr gute 310 Holz auflegte. Da auch Uwe Ebel (293) und Enrico Ruppin (316) stark spielten führten die Buschower zur Halbzeit der Partie mit 80 Holz.

Gäste holen mit starkem Finish den Sieg

Allerdings ging es so nicht weiter. Jörg Idczak spielte unter Form (245) und auch gute 282 Holz von Enrico Noetzel reichten nicht, um die Führung zu halten. Marco Schwuchow hätte dem letzten Gäste-Akteur 21 Holz abnehmen müssen, um noch für den Buschower Erfolg zu sorgen. Das gelang ihm mit 248 Holz jedoch nicht.

Und auch am Sonntag sollte es nicht viel besser werden. Gegen den Tabellenzweiten SV Neuzauche waren die Buschower in der klaren Außenseiterrolle. Die Gastgeber zeigten aber eine couragierte Leistung und konnten sich teuer verkaufen. Zum Auftakt kam Sören Wilhelm auf 276 Holz und blieb damit ein wenig hinter seinem Ergebnis vom Vortag zurück. Mirko Vegelahn, der für den verhinderten Uwe Ebel zum Einsatz kam, spielte danach ordentliche 258 Holz.

Knappe Niederlage gegen favorisierte Gäste

Zur Halbzeit lagen die Hausherren nach den 290 Holz von Jörg Idczak dann mit 119 Holz in Rückstand. Eine hohe Niederlage bahnte sich an. Aber Enrico Ruppin konnte mit starken 326 Holz überzeugen und brachte Buschow somit wieder in Schlagdistanz. Auch wenn Enrico Noetzel (294) und Marco Schwuchow (276) noch einmal gute Ergebnisse lieferten, musste sich die SG am Ende mit 1720:1744-Holz geschlagen geben.

Noch sind vier Spieltage in der 1. Bundesliga zu absolvieren. Der Abstieg scheint anhand von sechs Punkten Rückstand zum rettenden Ufer aber nur noch theoretisch zu verhindern sein.

„Auch wenn wir absteigen. Wir haben mit der Forsttechnik Havelland und dem Rewe-Markt in Brandenburg-Plaue treue Sponsoren die uns zur Seite stehen. Unser Team bleibt so zusammen, wir könnten dann in der 2. Bundesliga gleich wieder oben angreifen“, erklärt Sören Wilhelm.

Von Christoph Laak

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