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Entscheidung fällt in der Schlussviertelstunde

SG Westhavelland – Handball Entscheidung fällt in der Schlussviertelstunde

Die Handballer der SG Westhavelland haben in der Landesliga ihre ansteigende Form bestätigt. Beim SV Rot-Weiß Werneuchen gewann die Melzer-Truppe mit 25:22, hatte dabei aber einige Widerstände aus dem Weg zu räumen.

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Sven Riedel und seine Westhavelländer konnten mit dem Sieg in Werneuchen den Kontakt zur Spitzengruppe herstellen.

Quelle: Christoph Laak

Werneuchen. „Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Das war ein starker Gegner, der gerade zu Hause schon einige Teams geärgert hat“, kommentierte SG-Trainer Kevin Melzer den 25:22-Sieg seiner Mannschaft bei Rot-Weiß Werneuchen in der Handball-Landesliga.

Die SG startete gut in das Spiel und konnte sich schnell eine Zwei-Tore-Führung erarbeiten, welche die Gastgeber aber nach zehn Minuten wieder egalisierten. In der Folge ging es im Gleichschritt weiter. Mal legte die eine Mannschaft vor, mal die andere. Auffällig war aber schon da, dass die Westhavelländer ein gutes Deckungsverhalten an den Tag legten. Während sich die Gastgeber bei jedem Torerfolg mühen mussten, kam die SG relativ einfach zu ihren Toren. „Das hat mir gut gefallen, ist ja auch die Grundlage unseres Spiels“, lobte Melzer die Leistung seiner Mannschaft. Da man sich zum Ende der ersten Halbzeit etwas schwerer tat, selbst Tore zu erzielen, gingen die Gastgeber mit einer knappen 12:11-Führung in die Pause. „Es war gar nichts passiert, das habe ich den Jungs auch gesagt. Lediglich die Chancenverwertung musste etwas besser werden“, so ein ansonsten zufriedener SG-Coach.

Den besseren Start hatte trotzdem Werneuchen. Beim 16:13 (35.) konnten sich die Gastgeber erstmals mit drei Toren absetzen. „Wir sind aber ruhig geblieben“, so Kevin Melzer. Stück für Stück arbeitete sich sein Team wieder heran. Nach 40 Minuten war der Ausgleich dann wieder geschafft (17:17). Erschwerend kam hinzu, dass Leon Herrmann und Danny Hupka nach Roten Karten nun nicht mehr eingreifen konnten. „Die Rote Karte gegen Hupka war vielleicht etwas zu hart, ansonsten haben die Schiris richtig gut gepfiffen“, lobte Melzer die Unparteiischen. Auch wenn nun eigentlich die Alternativen fehlten, zog die SG noch einmal an und setzte sich beim 23:20 ihrerseits erstmals etwas ab. Noch waren aber zehn Minuten zu spielen und die Gastgeber wechselten ihren Torhüter. „Der hat stark gehalten und das Spiel noch einmal spannend gemacht“, so Melzer, dessen Team nun fast acht Minuten ohne eigenen Torerfolg blieb. Letztlich brachte die SG das Spiel durch Tore von Sebastian Pitsch und Daniel Zarbock aber doch noch souverän über die Runden und hat sich mit diesem Sieg auf den 3. Platz der Tabelle verbessert.

Besonders erfreulich war für den Trainer, dass sich alle eingesetzten Spieler in die Torschützenliste eintragen konnten und seine Mannschaft damit für den Gegner zu keiner Zeit richtig ausrechenbar war. „Wir haben eine starke Deckung gespielt und den Kampf angenommen. Der Sieg war daher verdient. Den Schwung müssen wir jetzt mitnehmen“, so Kevin Melzer.

Von Christoph Laak

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