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Havelland Havel Towers feiern souveränen Auftaktsieg
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10:20 27.02.2018
Marco Ritter (am Ball) machte gegen Schwedt gerade offensiv eine richtig gute Partie. Quelle: Christoph Laak
Rathenow

Die Oberliga-Basketballer der Havel Towers haben in der Abstiegsrunde einen ordentlichen Auftakt erwischt und sich am Ende deutlich mit 108:69 gegen die BG 94 Schwedt durchgesetzt. Dabei waren die Towers aufgrund von Sperren und Krankheit personell gehandicapt und konnten mit lediglich acht Spielern in dieses so wichtige Spiel starten.

Dennoch hatte Trainer Florian Schöttler vorher die Marschroute ausgegeben, „dieses Spiel unbedingt zu gewinnen und auch die Absteigsrunde am Ende für sich entscheiden zu können.“ Doch die Worte des Trainers trafen zunächst wohl auf taube Ohren. Behäbig startete die SG in das Spiel, so dass die Gäste von der Oder zunächst vorlegen konnten. Erst beim 10:8 nach einem Dreier von Stiev Dignas ging die SG erstmals selbst in Führung. Zuvor hatte man viele einfache Würfe nicht getroffen.

Verbesserte Abwehr sorgt vorne für einfache Punkte

Doch die Towers steigerten sich und zogen vor allem in der Defensive die Schrauben deutlich fester an. „Daraus resultierten viele leichte Punkte für uns. Ich weiß gar nicht wie viele Punkte wir insgesamt aus dem schnellen Gegenangriff gemacht haben, aber es waren auf jeden Fall eine Menge“, so Oliver Brätsch, der gegen Schwedt wie das gesamte Heimteam überzeugen konnte. Dementsprechend setzten sich die Towers bis zum 23:14 nach dem ersten Viertel ab.

Oberliga-Basketballer feiern einen klaren 108:69-Erfolg gegen die BG Schwedt.

Bereits dort konnte Coach Schöttler munter durchwechseln und seinen Leistungsträgern wichtige Erholungspausen gönnen. „Die Jungs, die reinkamen, haben ihre Sache gut gemacht und somit konnten wir das Spiel eigentlich auch schnell entscheiden“, findet Oliver Brätsch. Vor allem offensiv klappte auf Seiten der SG nun fast alles, in der Zone dicht am Korb trieben Marco Ritter und Marius Krüger ihr Unwesen und von der Dreierlinie waren Stiev Dignas und Marcel Lochner immer wieder gefährlich. Und segelte dann doch einmal ein Ball am Korb vorbei, schnappten sich die Towers zahlreiche Offensivrebounds.

Spiel bereits zur Halbzeit entschieden

Hier war es vor allem Pascal Mielke, der leidenschaftlich um jeden Ball kämpfte und sich auch mit sechs Punkten belohnen konnte. Beim Halbzeitstand von 51:31 für die SG war das Spiel bereits entschieden, so richtig Spannung sollte also nicht mehr aufkommen.

Dementsprechend offensiv ging es in der 2. Halbzeit weiter. Beide Mannschaften taten gerade in der Abwehr nicht mehr als nötig, so dass sich ein munterer Shootout entwickelte. Auch hier hatten die Rathenower das bessere Ende auf ihrer Seite und konnten den Vorsprung Stück für Stück weiter ausbauen. Letztlich feierten die Towers einen souveränen 108:69-Erfolg, der Hoffnung darauf machen sollte, den Klassenerhalt früh in trockene Tücher zu bringen und somit wenigstens dieses Ziel zu erfüllen.

„Wir haben verdient gewonnen. Solche Spiele sind meist gar nicht so einfach, da man solch einen Gegner auch mal unterschätzt. Das haben wir aber nicht gemacht. Dennoch bin ich zufrieden, wenn wir die Abstiegsrunde möglichst schnell hinter uns gebracht haben“, sagt Oliver Brätsch. Am kommenden Samstag spielen die Towers dann gegen die Red Dragons Königs Wusterhausen.

Von Christoph Laak

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