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Havelland Havel Towers landen klaren Sieg im Schlüsselspiel
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13:04 09.01.2018
Matthias Jagla hatte mit 18 Zählern entscheidenden Anteil am Sieg der Havel Towers. Quelle: Oliver Schwandt
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Königs Wusterhausen

Die Oberliga-Basketballer der Havel Towers haben dem großen Druck stand gehalten und beim 78:48-Auswärtserfolg über den direkten Konkurrenten der Red Dragons II einen ganz wichtigen Sieg eingefahren. „Die Mannschaft hat richtig viel Charakter bewiesen und die beste Saisonleistung auf das Parkett gebracht“, war dementsprechend auch Towers-Trainer Florian Schöttler voll des Lobes.

Dabei hatte sein Team den deutlich schlechteren Start in die Partie erwischt. Die Gastgeber führten nach wenigen Minuten mit 15:7 und die SG musste eine Auszeit nehmen. „Unsere Passquote war in Ordnung, aber die offenen Würfe fielen nicht“, monierte der Trainer. In der Folge wurde das Spiel der Towers aber besser, vorne gingen jetzt mehrere Würfe rein. Dementsprechend lag man nach dem ersten Viertel nur noch mit 14:17 im Rückstand. im zweiten Spielabschnitt schenkten sich beide Teams nichts, erzielten im Gleichschritt ihre Punkte. „Man merkte den Jungs an, dass zwar eine Anspannung da war, diese aber nicht die Leistung hemmte. Mit fortschreitender Spielzeit wurden wir gerade defensiv immer besser“, so Coach Schöttler, der mit seinem Team dennoch mit einem 30:33-Rückstand in die Kabine ging.

Aus dieser kamen die Towers brandheiß. Innerhalb kürzester Zeit drehten sie das Ergebnis. Großen Anteil daran hatte Stiev Dignas, der im dritten Viertel gleich Punkte erzielen konnte. „Er hat auf einmal alles getroffen. Besonders in der Defensive konnten wir nochmals eine Schippe drauf legen. Dadurch haben wir vorne auch viele leichte Punkte erzielen können. Das hat uns natürlich in die Karten gespielt“, so ein zufriedener Schöttler, der mit ansah wie sein Team das Spiel immer mehr an sich riss. Folglich war beim 61:44 nach dem dritten Spielabschnitt praktisch schon eine kleine Vorentscheidung gefallen. „Es war zu merken, dass wir uns den Sieg nicht mehr nehmen lassen. Auf der anderen Seite ging mit jedem verworfenen Wurf ein wenig mehr der Kopf runter“, so der Towers-Coach. Und im vierten Viertel setzte die SG noch einen drauf. Zwar lief es im Angriff nicht mehr ganz so flüssig wie im vorherigen Spielabschnitt, dafür war die Abwehr der Towers nun schier unüberwindlich. Gerade einmal vier Punkte brachten die Gastgeber noch auf die Anzeigetafel, wodurch die Towers wenig Mühe hatten den Vorsprung zu verwalten. „Wir hatten in der zweiten Halbzeit keinen richtigen Hänger, haben souverän unser Programm abgespult“, bilanziert Florian Schöttler, dessen Team das Ergebnis letztlich bis zum 78:48-Endstand ausbaute. „Der Auftritt war vom Willen her top. Unser Spiel hat sich immer weiter entwickelt. Mit diesem klaren Erfolg haben wir auch den direkten Vergleich gewonnen, der noch richtig wichtig werden kann“, merkt Florian Schöttler an.

Von Christoph Laak

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