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Havelland Herbe Niederlage ist Wendepunkt zum Guten
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12:12 18.05.2018
SG-Trainer Kevin Melzer konnte mit seinem Titel den Aufstieg in die Verbandsliga perfekt machen. Quelle: Christoph Laak
Premnitz

Die Handballer der SG Westhavelland haben sich in der abgelaufenen Saison den Meistertitel in der Landesliga/Mitte gesichert. Auch wenn das Ziel ein Platz im Voerderfeld der Tabelle war, war damit zum Beginn der Saison nicht unbedingt zu rechnen. Über die abgelaufene Spielzeit und die Aussichten im nächsten Jahr hat sich die MAZ mit SG-Trainer Kevin Melzer unterhalten.

MAZ: Herr Melzer, Glückwunsch zur Meisterschaft. Warum war Ihr Team im abgelaufenen Spieljahr so erfolgreich?

Kevin Melzer: „Wir haben eine richtig gute Vorbereitung absolviert. Da haben die Jungs gut mitgezogen. Wir wussten, dass wir mit elf Spielern einen kleinen Kader haben. Da war es wichtig, richtig fit zu sein. Gerade am Saisonende hat man gesehen, dass wir in den Spielen immer in den letzten 15 Minuten noch zulegen konnten. Das hat uns den einen oder anderen Punkt gesichert. Darüber hinaus sind wir als Mannschaft immer mehr zusammengewachsen. Außerdem muss man auch den älteren Spielern Respekt zollen, die immer wieder - gerade auch auswärts - ausgeholfen und somit einen großen Anteil am Erfolg haben.“

Wenn Ihnen jemand nach dem Start mit 4:8-Punkten gesagt hätte, dass Ihr Team noch aufsteigt, was hätten Sie dem geantwortet?

„Ich hätte ihm vermutlich den Vogel gezeigt. Es war klar, dass wir Zeit benötigen um uns einzuspielen, aber es hat doch etwas länger als gedacht gedauert. Wir können aufgrund unseres kleinen Kaders nicht immer das trainieren, was ich gerne möchte. Zum Glück liegt eine Trainingseinheit mit den Alten Herren zusammen, so dass wir uns dort die nötige Wettkampfhärte holen konnten.“

Nach dem misslungenen Start gewann Ihr Team die restlichen 14 Spiele. Was hat sich geändert?

„Wir haben uns zusammen gesetzt und uns alle kritisch miteinander unterhalten. Da sind schon ein wenig die Fetzen geflogen, aber das gehört auch mal dazu. Wichtig ist, dass man sich danach noch in die Augen schauen kann und das konnten wir. Gerade nach der deutlichen Niederlage in Brandenburg bin ich im Training auch mal lauter geworden. Es scheint gewirkt zu haben.“

Wie sieht es personell aus? Wird es Änderungen geben?

„Uns werden mit Anthony Witt und Pascal Parey zwei Spieler verlassen. Das macht die Sache natürlich nicht einfacher. Aber es kommen aus der A-Jugend auch Spieler dazu, so dass wir wieder eine Truppe zusammen bekommen. Der Kern aus sieben oder acht Spielern bleibt ja bestehen. Sorgen macht mir ein wenig die Torhüter-Position, aber auch das werden wir irgendwie lösen. Von außerhalb wird wohl kein neuer Spieler zu uns stoßen.“

Wird die SG trotz des knappen Kaders den Aufstieg wagen?

„Wir haben uns nach dem letzten Saisonspiel und der damit feststehenden Meisterschaft gegen Müncheberg noch einmal lange zusammengesetzt und das Für und Wider abgewogen. Da gab es auch unterschiedliche Meinungen, ganz klar. Aber im Endeffekt hat sich die Mannschaft dafür entschieden das Aufstiegsrecht wahrnehmen zu wollen. Wir werden also im nächsten Jahr wieder eine Klasse höher antreten.“

Wie wird es in den nächsten Wochen weitergehen?

„Wir werden noch bis Ende Mai dienstags weiter trainieren. Da wird aber hauptsächlich Fußball im Vordergrund stehen. Die Jungs gehen dann in eine mehrwöchige Pause, ehe wir Mitte Juli in die Vorbereitung starten. Über das kommende Pfingstwochenende werden die Jungs ein paar Tage in der Skihalle in Wittenburg verbringen. Dort soll noch einmal gefeiert werden.

Von Christoph Laak

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