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Havelland Kreisschützenkönigin kommt aus Rathenow
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00:22 12.09.2018
Die Kanone „Renate“ sorgte für einen lauten Auftakt des Kreisschützenfestes. Quelle: Enrico Berg
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Nauen

Mit einem Salutschuss aus der Kanone „Renate“ wurde am Samstag das Kreisschützenfest eröffnet. Diesmal fand es auf dem Gelände der Schützengilde zu Nauen 1704 e.V. statt. Ihren Namen hat die Kanone der verstorbenen Schützenschwester Renate Kurzbein zu verdanken, die zu Lebzeiten Schatzmeisterin im Verein war und Großes für den Nauener Verein geleistet hat.

Befreundete Vereine waren zu Gast

Aber nicht nur das Kreisschützenfest des Havelländer Schützenbund e.V. wurde gefeiert, sondern auch das Schützenfest der Schützengilde zu Nauen. Bruderschaften aus dem Havelland sowie befreundete Vereine aus anderen Bundesländern wie auch viele Besucher fanden sich ein, um die angehenden Nauener Majestäten und Kreismajestäten zu ehren. Unter den Gästen waren auch Vize-Landrätin Elke Nermerich und Nauens Bürgermeister Manuel Meger.

Auf dem Gelände der Schützengilde zu Nauen 1704 e.V. wurde am Sonnabend das diesjährige havelländische Kreisschützenfest gefeiert. Am zielsichersten war diesmal Roswitha Liebert von der Rathenower Schützengilde von 1830 e.V. Sie wurde zur Schützenkönigin gekürt. Nach dem offiziellen Teil saßen die Teilnehmer des Festes noch gemütlich beisammen und genossen das kurzweilige Programm.

„Jeder amtierende Schützenkönig oder -königin sowie jeder Jungschützenkönig/in aus dem Havelland kann an dem Wettbewerb teilnehmen“, erklärt Helmut Gille, 2. Vorsitzender des Havelländer Schützenbund e.V., und selbst Schütze in Nauen. Jeder Teilnehmer darf mit einem Kleinkalibergewehr einen Schuss auf die Kreiskönigsscheibe abgeben – aus 50 Meter Entfernung. Von einer Prüfkommision wird mit einem Millimetermaß genau nachgemessen, wer dem Ziel am nächsten ist. Sechs Erwachsene und drei Jugendliche nahmen am Wettbewerb teil.

Peter Kricke ist Nauener Schützenkönig

„Ich bin schon sehr gespannt, wie dieser Wettkampf heute ausgehen wird“, meinte Peter Kricke, 1. Vorsitzender der Schützengilde zu Nauen, zur Begrüßung. Ob er da wohl eine Vorahnung hatte? Denn Kricke ist neuer Schützenkönig der Schützengilde zu Nauen. Die Freude bei ihm war groß. Jungschützenkönig in Nauen ist Sönke Müller.

Nach deren Ehrung wurden die Kreismajestäten bekannt gegeben. In diesem Jahr sind es ausschließlich Königinnen. So ist Roswitha Liebert von der Rathenower Schützengilde von 1830 nun amtierende Kreisschützenkönigin des Havellandes. Die 62-Jährige ist seit 1992 im Sportschießen aktiv und war bisher auch im eigenen Verein bereits dreimal Königin.

Es fehlt an Nachwuchs

„Der Nachwuchs macht uns große Sorgen“, so Heinz-Günter Menzel, Präsident der Rathenower Gilde, „es fehlt uns einfach an jungen Menschen. Leider ist das Interesse am Sportschießen sehr gering, dabei ist es sehr interessant. Wir schießen sowohl mit Luftdruckwaffen als auch mit Kleinkaliberwaffen. In unserem Verein gibt es zur Zeit nur drei aktive Jugendliche.”

Mit diesem Problem hat im Moment jeder Schützenverein im Havelland zu kämpfen. Auch die Schützengilde Friesack 1830 e. V. hat so ihr Nachwuchsproblem. Deshalb ist man besonders glücklich, dass man dieses Jahr die neue Kreisjugendkönigin stellen kann. Mit ihrem jungen Alter von 14 Jahren erkämpfte sich Jolien Bukowski den Titel. Erst seit zwei Jahren schießt sie aktiv.

Nur drei Jugendliche aktiv

Die Schützengilde Friesack hat 100 Mitglieder, davon sind 85 Erwachsene und drei Jugendliche aktiv. „Wir sind ebenfalls vom Nachwuchsmangel geplagt” berichtet der 1. Vorsitzende Thomas Oppermann. „Leider hat das Sportschießen in der Bevölkerung kein gutes Ansehen, es wird durch negative Ereignisse bezüglich Waffenmissbrauchs alles über einen Kamm geschoren.“

Nach der Proklamation gab es drei Salutschüsse zu Ehren der neuen Majestäten. Im Anschluss daran saß man fröhlich beisammen. Bei Speisen und Getränken wurde gefachsimpelt und manche Anekdote erzählt. Zum kurzweiligen Programm gehörte auch die Tanzeinlage der Showtanzgruppe „Power Girls“. Für die musikalische Unterhaltung sorgte an diesem Tag DJ Nonstop.

Von Hannelore Berg

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