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Havelland Nouraya El Ghawy ist beste Nachwuchstechnikerin
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12:39 20.03.2018
Nouraya El Ghawy (oben) konnte in Tangermünde absolut überzeugen und wurde als beste Technikerin ausgezeichnet. Quelle: Christian Rietschel
Tangemünde/Klietz

Die Premnitzer Judoka hatten in den letzten Wochen einen vollgepackten Terminkalender. Den Anfang machte das Grete-Minde-Turnier in Tangermünde. Die Premnitzer konnten trotz vieler krankheitsbedingter Ausfälle, mit 16 Kämpfern die drittgrößte Startaufstellung stellen.

Mit als eine der Ersten durfte Nouraya El Ghawy ihr Können zeigen. Da ihre erste Kontrahentin die Vereinskameradin Tracy-Zoe Krebs war, die bereits mehr Erfahrung sammeln konnte und zwei Gürtelstufen weiter ist, konnte man den Unterschiedzunächst genau beobachten. Nouraya El Ghawy kassierte die erste Wertung gegen sich, konnte für ihre Würfe zweimal einen halben Punkt (Waza-Ari) verbuchen und so das Duell gewinnen.

Auch im zweiten Kampf hieß es Ippon und somit Sieg für die junge Premnitzerin, diesmal allerdings für ihre Bodenarbeit. Am Ende des Turniers erhielt sie die Goldmedaille ihrer Alters- und Gewichtsklasse sowie einen Pokal für die beste Nachwuchstechnikerin des Wettkampfes.

Emilia Zessin und Noah Haseloff feierten beide in Tangermünde ihr Wettkampfdebüt, hatten aber leider nicht ganz so viel Glück. Da die zwei sehr passiv agierten, verloren sie ihr jeweiliges Aufeinandertreffen. Entmutigen ließen sie sich dennoch nicht, sondern nehmen wichtige Erfahrungen mit.

Der einzige Kampf von Tristan Utasi war wohl zugleich der Längste aus den Reihen der Premnitzer. Über die gesamte Zeit von zwei Minuten schenkten sich die beiden Judoka auf der Matte nichts. Nach vielen Wurfansätzen und Bodenrunden entschied sich der Kampf letztendlich, durch eine Festhaltetechnik, zu Gunsten Utasis. Hierfür erhielt auch er wohlverdient den ersten Platz seiner Gruppe.

Nach dem Wettkampf in Tangermünde folgten die Premnitzer Judodachse einer Einladung des SV Preussen 1960 Klietz zum 40. Klietzer Mühlenturnier. Die hohe Motivation der Premnitzer spiegelte sich in den guten bis sehr guten Resultaten wider. Selbst die, die kampflos blieben, ließen es sich nicht nehmen, Freundschaftskämpfe auszutragen.

Trotz guter Leistungen aller, stachen einige Judoka besonders heraus. So zum Beispiel Erik Oehme: Sein erstes Duell gewann er souverän und bereits in den ersten Sekunden mit vollem Punkt. Der zweite Kampf dauerte da schon ein wenig länger, wobei die Geschwindigkeit der beidseitigen Angriffe sehr viel höher war. Einen dieser gegnerischen Angriffe nutzte Oehme dann für einen Konter und holte sich mit einem Opferwurf ebenfalls durch vollen Punkt den Sieg. Verdient gab es am Ende die Goldmedaille.

Ebenso kampfstark agierte Max Stimming. Er zeigte in seinen beiden Aufeinandertreffen gute Stand- und Bodenarbeit und erreichte so mit zwei Siegen den ersten Platz.

Celin Weis legte an diesem Tag nicht nur einen Doppel-, sondern gleich einen Vierfachstart in verschiedenen Alters- und Gewichtsklassen hin. In drei Gruppen wurde sie letztendlich Erste, in einer Zweite.

Von Christian Rietschel

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