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Havelland Peter Schwenzer: „Zum Triathlon kam ich eigentlich mehr durch Zufall“
Sportbuzzer Lokalsport Havelland Peter Schwenzer: „Zum Triathlon kam ich eigentlich mehr durch Zufall“
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09:10 30.10.2018
Peter Schwenzer schwimmt seit seinem fünften Lebensjahr und starte seit 2011 auch im Triathlon. Quelle: Marcus Alert
Rathenow

Deutsche Meisterschaften, Europa- und Weltmeisterschaften. Peter Schwenzer aus Rathenow hat im Schwimmen schon an zahlreichen großen Wettkämpfen teilgenommen und dort auch schon für beachtliche Ergebnisse gesorgt.

Seit seinem fünften Lebensjahr ist Schwenzer, der bei der SG Einheit Rathenow mit dem Schwimmen begonnen hat, im Wasser aktiv. „Das ist eine lange Zeit, aber mir macht das immer noch riesig Spaß“, erklärt der 36-Jährige. Mittlerweile geht Schwenzer bei den Masters, also den Senioren, an den Start. Seinem Ehrgeiz hat dies aber keinen Abbruch getan.

Im Winter wird in der Halle trainiert

Vier bis fünfmal ist Schwenzer vor allem im Winter in der Schwimmhalle zu finden, das sind je nach Vorbereitung auf wichtige Wettkämpfe zwischen zehn und 20 Stunden. „Es erfordert natürlich ein gutes Zeitmanagement, ist aber immer auch etwas saisonal zu betrachten“, berichtet Schwenzer, der für die SSG Braunschweig an den Start geht. „Das hat den simplen Grund, dass dort die Trainingsbedingungen für mich richtig gut sind.“

Seit 2011 kamen nehmen dem Schwimmen dann noch das Laufen und Radfahren dazu. „Zum Triathlon kam ich eigentlich mehr durch Zufall. Ein Bekannter hatte gefragt, ob ich nicht mit ihm bei einer Staffel starten wolle und den Schwimmpart übernehmen könne. Ich habe zugesagt und richtig Spaß daran gefunden“, so der werdende Vater.

Triathlon in Wassersuppe gehört zu den festen Punkten im Terminkalender

In der Folge ergab sich eine fließender Wechsel zwischen den Sportarten. Mittlerweile ist Peter Schwenzer für das Triteam Rathenow aktiv. „Im Winter konzentriere ich mich mehr auf das Schwimmen und im Sommer mehr auf den Triathlon. Klar, die meisten Triathlons finden im Sommer statt. Da bietet sich das halt an“, so Schwenzer, der vor allem Wettkämpfe in der Region nutzt um seine Vielseitigkeit unter Beweis zu stellen. „Ich habe meinen ersten Triathlon in Wassersuppe bestritten und versuche schon, dort auch in jedem Jahr an den Start zu gehen. Das ist etwas Besonderes für mich“, verrät der Diplom-Ingenieur.

Mit seinem Bruder Rayk, der ebenfalls als Triathlet bei vielen Wettkämpfen an den Start geht, duelliert sich Schwenzer aber nicht. „Wir sind auf verschiedenen Strecken unterwegs. Ich bin meist beim Sprint am Start. Rayk hingegen fühlt sich auf den Langdistanzen am wohlsten. Das heißt, dass wir nicht aufeinander treffen und eigentlich auch nicht miteinander trainieren. Jeder benötigt für seine Wettkämpfe andere Belastungen.

Ziel sind die Deutschen Meisterschaften im Triathlon

Ein Konkurrenzdenken gibt es somit zwischen uns nicht“, erklärt Peter Schwenzer, der sich aber durchaus vorstellen kann auch mal auf den längeren Strecken zu starten. Außerdem hat er als Ziel für die kommenden Jahre die Deutschen Meisterschaften im Visier.

Ein Ziel, dass er als Schwimmer schon lange erreicht hat. Im Wasser soll es im nächsten Jahr aber unbedingt zur Weltmeisterschaft nach Südkorea gehen. „Das wäre schon schön dort zu starten“, so Schwenzer, der sich wünscht, dass wieder mehr Kinder den Weg zum Sport finden. „Kinder sitzen heute einfach zu oft vor der Play-Station. Außerdem muss auch erkannt werden, dass es außer Fußball noch andere Sportarten gibt, die viel weniger Aufmerksamkeit haben und Geld vereinnahmen, aber durchaus auch sehr attraktiv sind.“

Von Christoph Laak

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