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Havelland Red Eagles verlieren nach Overtime-Krimi
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08:49 30.09.2018
Auch Marco Ritter konnte trotz einer bärenstarken Leistung die Heimniederlage nicht verhindern. Quelle: Christoph Laak
Rathenow

Die Red Eagles Rathenow drohen in der Basketball-Oberliga bereits früh die Meisterschaftsrunde aus den Augen zu verlieren. Am Samstagabend unterlagen die Roten Adler in eigener Halle völlig unnötig den Red Dragons Königs Wusterhausen II mit 66:69 nach Verlängerung. Für die Rathenower war es die vierte Niederlage im vierten Spiel.

Nach einer ordentlichen ersten Hälfte schenkten die Gastgeber den Sieg im dritten Viertel leichtfertig her.

Dabei hatte es richtig gut angefangen. Mit viel Druck zwang man die Gäste immer wieder zu Fehlern, eine schnelle 9:1-Führung war die Folge. Doch schon in dieser Phase halfen Disziplinlosigkeiten den Gästen wieder in die Partie. Insgesamt erlaubten sich die Red Eagles drei unsportliche Fouls wegen Meckerns. Dennoch lagen die Rathenower nach dem ersten Viertel mit 22:13 in Front. Das war vor allem der Verdienst von Marco Ritter, der unter dem Korb kaum zu stoppen war.

Halbzeitführung hätte höher ausfallen müssen

Im zweiten Spielabschnitt ging der Rhythmus dann etwas verloren. Beide Mannschaften zeigten wenig Konstruktives und auch die Schiedsrichter hatten mit teilweise kuriosen Entscheidungen ihren Anteil an einer hektischen Phase. Die Roten Adler konnten trotzdem eine 32:22-Führung mit in die Pause nehmen.

Aus dieser kamen die Hausherren denkbar schlecht. Beim 34:36 (24.) gingen die Gäste erstmalig in Führung. Doch die Eagles kämpften. Zwar ließ man am eigenen Brett zu viele Offensivrebounds zu, doch mit Leidenschaft hielt man den Rückstand zur letzten Viertelpause (40:41) in Grenzen.

Krimi geht in die Verlängerung

Im letzten Spielabschnitt entwickelte sich die Partie dann endgültig zu einem Krimi. Keine Mannschaft konnte sich richtig absetzen und gut 90 Sekunden vor dem Ende sahen die Gäste beim 54:50 wie der Sieger aus. Doch die Rathenower zeigten Moral und Ritter konnte nach feinem Zusammenspiel mit dem ansonsten blassen Oliver Brätsch für den 58:58-Ausgleich bei noch 27 Sekunden Spielzeit sorgen. Königs Wusterhausen kam zwar noch einmal zum Abschluss, vergab aber.

Doch die Rathenower erlaubten sich noch einen technischen Fehler, was den Gästen bei 1,4 Sekunden auf der Uhr noch einmal den Ball gab. Wieder wurde der freie Schütze gefunden, doch wieder vergab er, so dass das Spiel in die Verlängerung ging.

Fassungslosigkeit bei den Red Eagles

Dort hatten die Gäste den besseren Touch bei ihren Würfen und konnten sich schnell etwas absetzen. Am Ende stand deshalb eine vollkommen unnötige 66:69-Niederlage für die Eagles zu Buche. Unnötig, weil man das Spiel schon vor der Pause hätte entscheiden müssen. Nun dürfte es schwer werden, die Meisterschaftsrunde noch zu erreichen.

„Wir sind absolut fassungslos, haben offensichtlich nicht den nötigen Glauben an uns selbst gehabt. Wir hätten das Spiel schon vor der Pause entscheiden können. Das ist frustrierend, wieder mit leeren Händen dazustehen“, versuchte Oliver Brätsch eine Erklärung für die Niederlage zu finden.

Von Christoph Laak

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