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Havelland SG-Handballer plagen Personalsorgen
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13:37 15.04.2018
Fabian Wilke wird die SG in Grünheide wieder im Tor unterstützen. Quelle: Christoph Laak
Grünheide

Die Handballer der SG Westhavelland haben in den letzten Spielen eine ganz starke Serie auf das Parkett gezaubert und mit dem Sieg gegen den SV 63 Brandenburg-West II im letzten Heimspiel die Tabellenführung der Landesliga-Mitte übernommen.

Nun stehen die Schützlinge von SG-Trainer Kevin Melzer erneut vor einer hohen Hürde. Am Samstag, um 18 Uhr, muss die SG beim extrem heimstarken Grünheider SV III antreten und will dabei seine gute Ausgangsposition im Kampf um den Aufstieg weiter ausbauen.

Gerade zu Hause ist Grünheide stark

Das Hinspiel sollten die Westhavelländer dabei schnellstens aus dem Gedächtnis streichen, zwar gewann die SG damals deutlich mit 29:10, trat der SVG aber enorm ersatzgeschwächt an. Außerdem waren es die Ostbrandenburger, die mit ihrem Sieg in Brandenburg die SG erst in Lage versetzten aus eigener Kraft Meister zu werden.

„Das wird eine richtig schwere Aufgabe. Gerade zu Hause ist Grünheide stark. Das ist ein handballverrücktes Dorf, die Atmosphäre immer sehr lautstark. Wir müssen also absolut kühlen Kopf bewahren“, weiß Kevin Melzer.

Personalprobleme machen es nicht leichter

Ihn und sein Team plagen aber vor einem der wichtigsten Spiele der Saison Personalprobleme. Danny Hupka, Leon Herrmann und Pascal Parey werden aus verschiedenen Gründen fehlen. „Die Stimmung war dadurch im Training schon ein wenig gedrückt, dabei führen wir die Tabelle an und müssen selbstbewusst auftreten“, fordert der SG-Trainer, der in den letzten Tagen auch nicht untätig gewesen ist.

Für Parey rutschte erneut Fabian Wilke in den Kader und wird sicherlich einen wichtigen Faktor darstellen. Außerdem hat sich Yves Dachwitz bereits erklärt die Mannschaft zu unterstützen.

Defensivarbeit steht im Vordergrund

„Es wird vor allem auf unsere Defensivarbeit ankommen, da können uns beide sicherlich sehr weiterhelfen. Tore werfen wir eigentlich immer genügend, sind von allen Positionen gefährlich“, ist sich Melzer sicher. Auf den Gegner hat er sich und seine Mannschaft gut vorbereitet.

„Ich habe Grünheide vor wenigen Wochen in Brandenburg beobachtet, sie sind vor allem über die beiden Halbpositionen brandgefährlich. Dort müssen wir den Hebel ansetzen und die Räume der entscheidenden Akteure eindämmen“, gibt der Westhavelland-Coach die Marschrichtung vor. Personell wird die SG also nicht aus den Vollen schöpfen können. Dennoch gibt sich Kevin Melzer optimistisch.

Aufstiegskampf geht bis zum letzten Spieltag

„Wir werden eine schlagkräftige Truppe auf die Platte bringen. Außerdem reisen wir mit einem großen Bus an, so dass auch einige unserer Fans uns begleiten und unterstützen können.“ Eine Vorentscheidung im Meisterrennen erwartet Melzer unterdessen noch nicht. „Auch danach sind noch Spiele zu spielen, es geht bestimmt bis zum letzten Spiel.“

Von Christoph Laak

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