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Havelland SG Wasserfreunde Brandenburg verlieren auch Spiel um Platz drei
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12:22 25.06.2018
Max Stresow war nur am Sonntag dabei, konnte gegen den OSC Potsdam II aber keinen Treffer beisteuern. Quelle: Alert
Brandenburg/H

Am Ende reichte es für die SGW Brandenburg beim Final-Four-Turnier um den ostdeutschen Wasserball-Pokal im heimischen Marienbad nicht einmal mehr für die „Goldene Ananas“. Nach der überraschenden Halbfinal-Niederlage am Sonnabend gegen Zwickau (11:12) verloren die Brandenburger dann am Sonntag auch das Spiel um Platz drei gegen den OSC Potsdam II (7:12).

Pokalsieg holt sich Stepp Prag

Da war die Stimmung im Team genauso schlecht wie das Wetter, das verhindert hatte, dass bei offenem Cabriodach gespielt werden konnte. Pokalsieger wurde am Ende nicht unverdient Titelverteidiger und Meister Stepp Prag durch einen souveränen 11:5-Erfolg über den SV Zwickau. Im Halbfinale hatten die Tschechen zuvor den OSC Potsdam II knapp mit 9:7 besiegt.

SG Wasserball Brandenburg zeigt sich geschockt

„Gegen Zwickau hatten wir einfach Kacke an der Hand“, so der Brandenburger Trainer Christopher Bott. Sein Team habe eigentlich gut gespielt. Die Abwehr agierte sehr ordentlich, doch im Angriff scheiterte man immer wieder am starken Zwickauer Torhüter. Als dann im dritten Viertel gleich drei Konterangriffe an Pfosten oder Latte landeten, nutzten die Zwickauer die Bälle zu drei schnellen Toren, ging das Viertel mit 1:4 verloren. Die SGW, bei der Kapitän Maximilian Stresow in der Sonnabend-Begegnung fehlte, zeigte sich minutenlang geschockt. Erst nach dem 9:12 schaltete das Team wieder in den Kampfmodus. Doch zu spät, schaffte der Gastgeber nur noch ein 11:12.

SGW-Trainer Christopher Bott kritisiert schwachen Angriff

Damit war klar, dass man am Sonntag bereits um 10 Uhr ins Becken musste, um das ungeliebte Spiel um Platz drei auszutragen. Erst beim Stand von 1:7 war die SGW dann endlich richtig wach. Zuvor war man reihenweise am Welttorhüter Tchigir gescheitert, der bei den Potsdamern das Tor hütete. „Im Angriff fehlte uns erneut die Durchschlagskraft“, so Trainer Christopher Bott.

Erst im letzten Drittel des Spieles trauten sich die Brandenburger endlich mehr und kamen so auch wirklich zu einigen schönen Treffern. Doch Potsdam verteidigte letztlich den klaren Vorsprung und brachte diesen letztlich locker über die Zeit.

Rote Karte für Christopher Bott

Mit vollem Einsatz war zumindest Trainer Christopher Bott am Sonntag mit dabei. Als er in der Schlussphase eine Fehlentscheidung der Schiedsrichter monierte, sah er, nachdem er bereits mit Gelb vorbelastet war, die Rote Karte. Die hat aber keinerlei Folgen.

Sascha Ufnal nur noch für SG Wasserfreunde im Einsatz

Die SGW Brandenburg geht jetzt in die Sommerpause. In den nächsten Wochen wird es mit einigen älteren Spielern noch Gespräche geben, ob sie weiterhin mitziehen. „Grundsätzlich haben alle Spieler signalisiert, dass sie in der nächsten Saison mit dabei sind“, so Bott. Fest steht bereits, dass Sascha Ufnal, der in der abgelaufenen Saison ein Zweitspielrecht für Brandenburg hatte, in der kommenden Spielzeit nur für die SGW im Einsatz sein wird.

Wegen Strafenkatalog verzichtet SGW auf einen Aufstieg

Für die gesamte 2. Liga Ost ist die Saison nun beendet. Nachdem die SGW als Tabellenzweiter auf das Aufstiegsturnier verzichtet hatte, winkten auch die dahinter platzierten Mannschaften ab. „In der 1. Bundesliga ist jetzt ein Strafenkatalog in Kraft, der einen kleinen Verein wie den ASC 03 in den Ruin treiben kann“, so Bott. Das Risiko werde man auf keinen Fall eingehen.

Von Marcus Alert

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