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Havelland SG gewinnt nach souveränem Spiel hochverdient
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23:09 21.02.2018
Leon Herrmann war mit elf Treffern bester Torschütze der SG Westhavelland. Quelle: foto: Christoph Laak
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Premnitz

Die Landesliga-Handballer der SG Westhavelland pirschen sich immer näher an die Tabellenspitze heran. Nach einem 38:26-Erfolg über den SV Lok Rangsdorf feierten die Schützlinge von Kevin Melzer mittlerweile ihren sechsten Sieg in Folge. Damit hat die SG nur noch zwei Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter vom SV 63 Brandenburg-West. Überhaupt hat sich die Stimmung innerhalb der Mannschaft in den letzten Wochen wieder merklich zum Positiven gedreht. Man merkt wieder, dass ein Team auf der Platte steht.

Die SG hatte gegen Rangsdorf etwas gutzumachen, wurde das Hinspiel doch unnötig verloren. Von Anfang an drückten die Gastgeber auf das Tempo. Schnell erarbeitete man sich eine Drei-Tore-Führung (3:0/6.). Dieser Vorsprung hatte weiter Bestand, konnte beim 11:6 (21.) sogar erstmals auf fünf Tore ausgebaut werden. Dementsprechend zufrieden zeigte sich auch Trainer Kevin Melzer. „Die Anfangsphase war richtig gut. René Nicpon hat einige Bälle gehalten und wir haben das zu einfachen Toren genutzt.“

Weniger zufrieden war der SG-Trainer dann mit den kommenden sechs Minuten, in denen den Gastgebern kein weitere Treffer gelang. Die Gäste konnten bis 9:11 aufschließen (27.). „Da haben wir wohl gedacht, dass es schon entschieden wäre, spielten etwas zu lässig“, so Melzer. Sein Team berappelte sich aber schnell. Enrico Puhl warf zwei schnelle Tore und brachte sein Team wieder mit 13:9-Toren in Front. „Das hat Enno gut gemacht. Er ist zweimal sehr intelligent eingelaufen“, lobte der SG-Trainer. Bis zur Pause setzte sich die Mannschaft dann schon vorentscheidend auf 17:10 ab.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich das Spiel zunächst zu einem offenen Schlagabtausch. im munteren Wechsel erzielten beide Teams ihre Tore. Bis zum 28:21 änderte sich daran wenig. Dann erhielt Erik Dohrn, der bis dahin ein ordentliches Spiel am Kreis gemacht hatte, nach seiner dritten Zwei-Minuten-Strafe die rote Karte (47.). Das Spiel hätte ohne den Abwehrchef der SG sicher noch einmal spannend werden können.

Doch die Gastgeber reagierten stark auf diese Situation. Binnen weniger Minuten zog das Team 32:22 davon (50.). In dieser Phase hatten auch Leon Herrmann und Daniel Zarbock, die in der ersten Hälfte noch mit ihrem Wurfglück gehadert hatten, einen enormen Anteil an der deutlichen Führung. „Die beiden haben schwer herein gefunden, letztlich aber ein gutes Spiel gemacht“, erklärt Kevin Melzer, dessen Team den Sieg nun sicher nach Hause brachte.

Die Gäste hatten sich knapp zehn Minuten vor dem Ende merklich aufgegeben und ließen die Köpfe hängen. Dementsprechend konnte die SG mit 38:26 einen sicheren Erfolg für sich verbuchen. „Ich hätte gerne die 40-Tore-Marke geknackt. Das passiert uns ja nicht allzu oft. Aber auch so war das richtig gut von meinem Team. Wir haben den Gegner von Beginn an ernst genommen und eigentlich nie einen Zweifel am Sieger aufkommen lassen“, lobte Melzer, der noch eine Kampfansage an den Spitzenreiter hinterher schob. „Wenn wir immer mit diesem Kader antreten können, können wir Brandenburg im Kampf um die Meisterschaft sicherlich noch ein wenige ärgern.“ Bis es soweit ist muss die SG aber noch gegen die Top-Teams aus Schenkenhorst und Babelsberg antreten.

Von Christoph Laak

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