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Havelland SG steht vor einer Herkulesaufgabe
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11:48 23.08.2018
In der Vorbereitung standen bei den Westhavelland-Handballern nicht nur Kraft- und Ausdauereinheiten auf dem Programm. Auch Koordinationsübungen hatten für Trainer Kevin Melzer (r.) einen großen Stellenwert. Quelle: Christoph Laak
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Premnitz

Hinter den Handballern der SG Westhavelland liegt eine außergewöhnlich erfolgreiche Saison. Nach einem Fehlstart in der Landesliga eilte das Team von Trainer Kevin Melzer von Sieg zu Sieg und konnte das große Ziel – den Landesliga-Titel – perfekt machen. Nach langer Überlegung wurde der damit verbundene Aufstieg in die Verbandsliga wahrgenommen. „Das war schon eine geile Saison von meiner Mannschaft, an deren Ende der verdiente Titel stand“, blickt Melzer noch einmal zurück, nicht ohne dabei zu betonen, dass eine ganz schwere Spielzeit vor seinem Team liegt.

„Personell ist es ja nicht besser geworden. Mit Pascal Parey und Anthony Witt haben uns zwei weitere Spieler verlassen. Extern kam nichts hinzu, so dass zwei A-Jugendliche für frisches Blut sorgen müssen. Der Kader ist schon sehr klein“, weiß der Westhavelland-Trainer jetzt schon, dass es wieder ganz eng werden könnte. Das Gerüst um Sven Riedel, Erik Dohrn und Daniel Zarbock, das sich schon auf Verbandsliga-Ebene bewiesen hat, muss unbedingt verletzungsfrei durchkommen.

Hoffnung auf Hilfe von den Alten Herren

Dennoch sind Melzer und seine Mannschaft auch wieder auf Hilfe von den Alten Herren angewiesen. „Ich hoffe, dass sie uns genauso oft unterstützen wie in den letzten Jahren. Da hat das immer super geklappt“, so Melzer. Ob aus der A-Jugend, die auch für die neue Saison gemeldet wurde, bereits Verstärkungen für das Männerteam bereitstehen sieht Melzer skeptisch. Denn auch dort ist die Spielerdecke relativ knapp bemessen.

Hoffnung macht auf jeden Fall Johannes Peters, der in der Vorbereitung bereits mehrfach bei den Männern reingeschnuppert hat. „Er würde uns helfen, ist allerdings erst 16 Jahre alt und darf daher noch gar nicht bei uns spielen. Das ist für uns sehr schade“, erkennt Kevin Melzer großes Potenzial im Nachwuchsakteur.

Vorbereitung stimmt Melzer positiv

Mit der Vorbereitung ist der SG-Trainer sehr zufrieden. „Wir konnten alles das machen, was wir wollen. Bis auf ein, zwei Ausnahmen haben auch alle Spieler richtig gut mitgezogen“, erklärt Kevin Melzer, der mit seinem Team bereits seit Mitte Juni wieder trainiert und dabei zunächst viel Augenmerk auf Kraft- und Ausdauereinheiten gelegt hat.

„Wenn man einen so kleinen Kader wie wir hat, dann muss man richtig fit sein und das sind die Jungs. Jeder von ihnen sollte 60 Minuten gehen können. Gerade auch vom Kopf her wissen sie, dass sie konditionell mit jedem Gegner der Liga mithalten können. Das ist wichtig“, sieht Melzer seine Mannschaft voll im Soll.

Koordinationsübungen standen auf dem Programm

Dennoch wurden nicht nur Krafteinheiten absolviert. „Wir haben auch viel Gewicht auf Koordinationsübungen gelegt“, so Melzer, der mit seinem Team in diesem Sommer wieder gänzlich auf Testspiele verzichtet hat. „Unter der Woche trainieren wir zumindest einmal mit den Alten Herren und können dort Spiele auf einem gute Niveau machen. Am Wochenende hätte ich es in der Ferienzeit außerdem schwer gehabt eine Truppe zusammen zu bekommen“, zeigt sich Melzer pragmatisch.

Am Wochenende steht nun der scharfe Start an und die SG hat gleich mit Personalproblemen zu kämpfen. „Mir stehen lediglich sieben Spieler zur Verfügung. Aber gut, der Pokal hat sowieso nicht die größte Bedeutung für uns“, guckt Kevin Melzer voraus.

Nur der Klassenerhalt zählt für die SG

Im Landespokal muss seine Mannschaft in Hennigsdorf antreten und sieht diese Aufgabe noch einmal als letzten Test, auch wenn personalbedingt gar nicht so viel probiert werden kann. „Die Jungs freuen sich aber dennoch darauf, dass es nun endlich wieder richtig los geht“, ist sich Kevin Melzer sicher.

Die Liga habe aber nun einmal absolute Priorität. „Für uns als Aufsteiger kann es natürlich nur um den Klassenerhalt in der Verbandsliga gehen. Wenn wir den schaffen sollten wäre das schon als kleines Wunder zu betrachten“, weiß Melzer um die Schwere der Aufgabe.

Von Christoph Laak

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