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Havelland Spannendes Endspiel verloren, verdient Silber gewonnen
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11:30 27.02.2018
Die erste und zweite Mannschaft wurden auf der Premnitzer Bowling-Bahn am Sonntag mit großem Applaus empfangen. Quelle: Christoph Laak
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Premnitz

Die Enttäuschung bei den Premnitzer Bundesliga-Bowlern über den knapp verpassten Titelgewinn war schnell verflogen. „Wir haben ein tolle Saison gespielt, es ist insgesamt wieder ein überragendes Ergebnis dabei heraus gekommen“, schätzte TSV-Trainer Peter Lorenz beim Empfang der Bowler auf der Premnitzer Bowling-Bahn ein und schob sogleich hinterher: „Umso bemerkenswerter ist dieses Ergebnis einzuschätzen, wenn man bedenkt, dass wir kaum einmal in Bestbesetzung antreten konnten.“

Am Finalspieltag in Berlin waren die Premnitzer gut aufgestellt und warfen auch von Beginn an hohe Pinzahlen, die auch viele Bonuspunkte einbrachten. Das Problem war aber, dass die anderen Teams gegen Chemie ebenfalls stark aufspielten und somit drei direkte Duelle an die Konkurrenz ging. Dennoch hatten die Premnitzer nach dem Samstag immernoch den so wichtigen zweiten Platz inne.

Diesen galt es am Sonntag zu verteidigen. Das gelang den Chemikern, auch wenn man sich im abschließenden Spiel Ingelheim noch einmal deutlich geschlagen geben musste. „Mir war klar, dass wir auf einer abgenutzten Bahn gegen Ingelheim verlieren werden, das habe ich den Jungs auch gesagt“, räumt Lorenz ein, verwies aber sogleich darauf, „dass in einem Finale alles anders ist und wir dort unsere Chance bekommen werden.“

Premnitz spiel das Finale gegen Ingelheim

Und so kam es. Die beiden besten Teams der Saison trafen im Finale noch einmal aufeinander. Ingelheim ging mit einem Punkt Vorsprung in das Spiel, da sie die Hauptrunde als Tabellenführer abgeschlossen hatten. Dennoch zeigte der TSV eine ordentliche Leistung, musste sich im ersten Spiel jedoch geschlagen geben und lag somit 0:2 in Rückstand. Doch die Premnitzer zeigten sich von diesem Rückschlag wenig geschockt, spielten eine richtig starke Runde und verkürzten auf 1:2. „Man merkte richtig, dass Ingelheim anfing nachzudenken“, so der Premnitzer Lars Tangermann.

Nach einem spannenden Finale musste sich der TSV Chemie dem BC Ingelheim knapp geschlagen geben.

Und die Westdeutschen erlaubten sich jetzt Fehler. Der TSV ging schnell in Führung, diese schmolz zum Ende des Games aber Stück für Stück zusammen. Als die Premnitzer dann ein Feld offen ließen, also nicht abräumen konnten, nutzte Ingelheim und ging in Front. Diese ließ sich der Hauptrundenprimus dann auch nicht mehr nehmen, auch wenn es bis zum Ende spannend blieb. Somit entschied der neue Deutsche Meister diese Partie mit 3:1 für sich. Der TSV Chemie landete in seinem 14. Bundesliga-Jahr zum zwölften Mal auf dem Treppchen – eine beeindruckende Bilanz.

Trotz Final-Niederlage zeigen sich die Chemiker zufrieden

„Schade, dass wir die Chance, die sich uns bot, nicht nutzen konnten, Es war ja bis zum letzten Wurf offen. Das Finale war hochklassig, aber wir haben es leider verloren. Und damit meine ich auch, dass wir es verloren haben, nicht Ingelheim hat es gewonnen“, erklärt Peter Lorenz, der dennoch wahnsinnig stolz auf seine Mannschaft ist. „Wir haben einen sehr geilen Haufen zusammen und werden natürlich auch im nächsten Jahr wieder angreifen.“ Lars Tangermann schätzte bei aller Enttäuschung über Platz zwei auch die Leistung des Gegners. „Ingelheim hat ein ganz starkes Wochenende erwischt und ist verdient Meister geworden. Sie haben 28 Punkte geholt, mehr geht nicht.“

Auch Team II konnte in diesem Jahr überzeugen

Das gute Ergebnis rundete die 2. Premnitzer Mannschaft in der 2. Bundesliga ab. Auch hier schafften es die Chemiker in die Entscheidungsspiele um die Medaillen. Jedoch ging das Spiel gegen BC Phoenix Berlin knapp mit 2:3 verloren. „Natürlich ist es schade, dass man das Entscheidungsspiel am Ende verliert, zumal wir lange auf Platz drei der Tabelle gestanden haben. Aber, wenn uns jemand vor der Saison gesagt hätte, dass wir als Aufsteiger auf Platz vier landen, hätte das wohl jeder so unterschrieben“, so Stefan Bock, der mit Team II in Wildau an den Start gegangen war. „Die Berliner Truppen hatten einen Top-Spieltag, da war leider wenig zu machen. Wir sind aber dennoch zufrieden“, so Bock.

Personell wird sich in beiden Teams in der neuen Saison wenig ändern – Kontinuität ist Trumpf. „Außerdem wollen wir weiter auf die eigene Jugend setzen“, verspricht Peter Lorenz.

Von Christoph Laak

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