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Havelland Starke Offensive beschert Havel Towers den Heimsieg
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00:18 24.01.2018
Stiev Dignas (l.) war nicht nur Topscorer der Havel Towers, sondern zeigte auch in jedem Zweikampf großen Einsatz. Quelle: Christoph Laak
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Rathenow

Die Basketballer der Havel Towers haben es in der Oberliga nicht mehr in der eigenen Hand in die Meisterrunde einzuziehen. Am letzten Spieltag benötigen die Schützlinge von Trainer Florian Schöttler Schützenhilfe auf anderen Plätzen. Obwohl die SG bereits vor dem Schwedt-Spiel von der Ausgangslage Kenntnis hatte, ließen sich die Towers nicht hängen und siegten, auch in dieser Höhe verdient, mit 110:60.

Anfangs konnten die Gäste von der Oder noch halbwegs mithalten. Bis zum 11:7 (5.) führten die Gäste sogar. Aber schon dort war zu sehen, dass die Towers mit schnellem Tempo zum Erfolg kamen. Stiev Dignas traf hintereinander zwei Dreipunktwürfe und die Gastgeber gingen beim 15:12 ihrerseits erstmals in Führung (8.). Diese Führung konnten die Towers auch in die erste Viertelpause mitnehmen (21:18). Deutlich zu sehen war, dass beide Teams immer wieder den Weg zum Korb suchten und damit auch meistens erfolgreich waren. Defensiv hatten beide Mannschaften ihre Probleme. Die Towers steigerten sich aber im zweiten Spielabschnitt. Hinten stellte man die Gäste immer wieder vor Probleme, so dass Schwedt nur noch schwere Würfe bekam und dadurch kaum noch Punkte erzielte. Die Gastgeber erzwangen immer wieder Ballgewinne und als Jochen Trapp zwei Dreier versenkte, führten die Towers beim 35:23 (34.) erstmals etwas komfortabler. Schwedt baute vor allem kräftemäßig bereits zu diesem frühen Zeitpunkt ab, waren die Gäste doch nur mit sieben Spielern angereist. „Es ist schwer in so einem klaren Spiel die Spannung hochzuhalten. Ich glaube, dass wir das ganz gut gemacht haben“, befand dann auch Towers-Spieler Oliver Brätsch. Bis zur Halbzeit setzte sich sein Team mit 49:27 ab.

Nach dem Seitenwechsel pendelte sich der Vorsprung der SG bei um die 20 Punkte ein, ehe ein Lauf die Gastgeber auf 66:36 davon ziehen ließ. Coach Schöttler nutzte das klare Ergebnis um auch Spieler, die sonst weniger Einsatzzeit erhalten, die nötige Spielpraxis zu geben. „Alle Spieler haben das gut gemacht und sich in die Punkteliste eintragen können“, so ein zufriedener Trainer, der vor allem lobte, dass sein Team offensiv immer wieder Lösungen fand. „Wir haben es ordentlich genutzt, was Schwedt uns angeboten hat“, so Schöttler, dessen Team den Vorsprung immer weiter ausbaute. Die Stimmung wurde noch einmal lauter als Oliver Nickel mit seinem Dreier für den 100. Punkt der Towers sorgte. „Am Ende haben wir vielleicht noch ein wenig zu viele Punkte zugelassen, aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Mit der Leistung kann man sehr zufrieden sein“, so der Towers-Trainer, der in der nächsten Woche mit seinem Team zum Hauptrundenabschluss gegen Cottbus II antreten muss. Im Hinblick auf die Play-Offs sagt Schöttler: „Die Hoffnung ist da. Vielleicht gewinnt KW ja gegen Potsdam. Noch haben wir das nicht abgeschrieben.“

Von Christoph Laak

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