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Havelland Steven Grzybek holt sich die Bronzemedaille im Doppel
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15:03 28.06.2018
Steven Grzybek und Kristin Werner vom TSV Chemie Premnitz waren bei den Deutschen Pokalmeisterschaften der Verbandsspielklassen in Chemnitz an den Start gegangen. Quelle: privat
Chemnitz

Als Höhepunkt in der Saison 2017/2018 im Tischtennis nahmen Kristin Werner und Steven Grzybek für den TSV Chemie Premnitz an den Deutschen Pokalmeisterschaften der Verbandsspielklassen in Chemnitz teil.

Das letzte Punktspiel lag schon etwas zurück, daher ließ sich die Form der beiden Premnitzer vorher schlecht beurteilen und die Umstellung auf den neu eingeführten Ball war noch nicht ganz im Verein vollzogen. Hochmotiviert traten sie aber den Weg nach Chemnitz an. Nach dem Ertönen der Nationalhymne begann das Turnier.

Premnitzer überstehen souverän die Vorrunde

Kristin Werner startete sehr stark mit einem 3:0-Sieg, hochkonzentriert und voller Siegeswillen konnte sie auch ihr zweites Spiel gewinnen, bevor sie dann gegen die an Nummer 1 gesetzte Spielerin in der Gruppe eine sehr knappe 2:3-Niederlage hinnehmen musste. Trotzdem stand damit fest, dass am nächsten Tag das Achtelfinale nicht ohne die Premnitzerin stattfinden sollte.

Ähnlich gut konnte sich Steven Grzybek behaupten. Zum ersten Mal bei diesem Turnier dabei, konnte er die Gruppenphase überstehen. Nach zwei Siegen, 3:0 und 3:2, und einer Niederlage gegen den späteren Deutschen Meister in der Gruppe, war auch er für das Achtelfinale qualifiziert. „Es war ein großer Erfolg für mich, da die Konkurrenz auf Bundesebene doch etwas stärker einzuschätzen ist als im Verband“, so Steven Grzybek.

Steven Grzybek überzeugt auch im Doppel

Anschließend folgte zunächst die Doppelkonkurrenz, in der Werner mit ihrer Partnerin vom Pfälzischen Tischtennis-Verband leider etwas Lospech hatte und gleich im ersten Spiel denkbar knapp gegen die späteren Vizemeister ausschied. Grzybek hingegen kam mit seinem Partner aus Falkensee (Lars Bartsch) überraschend ins Halbfinale, wodurch eine Medaille für den TSV Chemie Premnitz gesichert war.

Am nächsten Tag fanden dann die Achtelfinals im Einzel statt. Kristin Werner hatte es mit einer starken Spielerin aus Hessen zu tun. Gegen das dynamische Spiel konnte sie nicht viel ausrichten, und verlor mit 0:3. Zufrieden war sie mit ihrem Ergebnis trotzdem – Top-16 auf Bundesebene bei den Frauen.

Letzter Auftritt von Kristin Werner im TSV-Trikot

Grzybek hatte leider keinen guten Tag erwischt und verlor sein Spiel ebenfalls. Trotz der 1:3-Niederlage war er mit dem Umstand, unter den besten 16 Spielern auf dieser Ebene mithalten zu können, im Einzel sehr zufrieden.

Nun folgte jedoch noch das Halbfinale im Doppel für ihn. Ohne Druck spielten Lars Bartsch und der Premnitzer auf und gestalteten das Spiel auf hohem Niveau. Zu einem Sieg reichte es jedoch gegen die späteren Deutschen Meister aber nicht, über die gewonnene Medaille freuten sich beide Spieler jedoch sehr.

Für Werner war es der letzte große Auftritt für den TSV Chemie Premnitz, denn nach vielen großen Spielen und Einsätzen verabschiedet sich die sympathische Spielerin für die kommende Saison nach Tangermünde. „Dafür wünschen wir ihr nur das Beste. Und vielleicht sehen wir sie dann schon bald in den Farben des TSV Chemie Premnitz wieder“, so Grzybek.

Von Sportredaktion

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