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Havelland Wettkämpfe beeinflussen auch den Dienstplan
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12:57 29.06.2018
Olaf Wartenberg (l.) ist bei den Rathenower Ruderern bei Wettkämpfen stets mit im Einsatz. Quelle: Christoph Laak
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Rathenow

Immer wenn die Ruderer des Rathenower Ruderclubs „Wiking“ bei Regatten an den Start gehen, ist er dabei. Dabei ist Olaf Wartenberg erst spät zum Rudersport gestoßen, seine Leidenschaft schmälert das allerdings nicht. „Ich bin 2010 zum Rudern gekommen und seit 2013 Mitglied“, erklärt der 53-Jährige.

Die Organisatoren zeigten sich sehr zufrieden. Eine Spaßstaffel am Ende der Wettkämpfe ließ die Stimmung noch einmal in die Höhe schnellen.

Vor allem aufgrund seiner Tochter hat Wartenberg das Rudern für sich entdeckt. „Sie hatte mit dem Sport begonnen. Auch meine Frau war dann irgendwann immer mehr im Verein involviert, so dass es logisch war, dass auch ich irgendwann den Weg dorthin finde würde“, erzählt Olaf Wartenberg und schiebt nach: „So sehe ich meine Familie einfach öfter, das ist natürlich top. Hin und wieder wird wegen den Wettkämpfen der Dienstplan geschoben“, erzählt der Polizeibeamte, der in der Rathenower Wache tätig ist.

„Selbst kann ich gar nicht richtig rudern“

„Selbst kann ich gar nicht richtig rudern. Ich hab mich zwar frei gerudert, sitze aber relativ selten im Boot“, gibt der Vater einer Tochter unumwunden zu. Für das ganze Drumherum kann sich Olaf Wartenberg aber immer begeistern. Egal ob bei den Trainingseinheiten der Kinder, dem Transport zu Wettkämpfen, der Organisation von Wettkämpfen oder auch dem Ordentlichhalten des Vereinsgeländes, auf Wartenberg ist immer Verlass.

„Ich seh mich eigentlich nicht unbedingt als Trainer. Ich bin für Bernd Niesecke, der die Kinder trainiert, mehr unterstützend tätig und helfe, wo ich kann“, verrät Wartenberg, der bei den Einheiten meist im Motorboot sitzt und stets ein Auge auf die Sicherheit der Wassersportler wirft. Wenn dann noch Zeit neben Arbeit und dem Garten bleibt, besucht Olaf Wartenberg gerne die Fußballspiele des FSV Optik.

Der Einklang mit der Natur gefällt Wartenberg am besten

Besonders schön sei für Wartenberg aber der Rudersport, weil er sich in die Natur einpasst. „Wir sind immer von Wind und Wetter umgeben. Das ist manchmal nicht ganz leicht, macht es aber umso schöner“, erklärt der 53-Jährige.

Für die Zukunft wünscht sich Wartenberg, dass noch mehr Nachwuchs den Weg zu den Rathenower Ruderern findet. „Außerdem sind Sponsoren natürlich auch immer gern gesehen“, so Olaf Wartenberg, der auch mit einem Vorurteil aufräumen möchte. „Rudern kann ein elitärer Sport sein, aber nicht bei uns in Rathenow. Insofern kann das wirklich jeder.“

Spannende Aufgaben für die Zukunft

Es bleiben spannende Aufgaben, um den Zukunft des Rathenower Rudersports positiv zu gestalten. „Das Rudern in Rathenow ist unzertrennbar mit der Familie Konegen verknüpft. Sie haben sehr viel für den Verein getan, das wollen wir natürlich fortführen“, sagt Olaf Wartenberg.

In den Ferien stehen für die Ruderer weniger Wettkämpfe auf dem Programm. Zu einem Highlight wird sicherlich wieder der Tangermünder Hafensprint Ende August. „Für mich eine der schönsten Regatten, da die Zuschauer relativ nah dran sind. Das macht Allen immer richtig viel Spaß“, zählt Wartenberg diese Regatta zu seinen Lieblingswettkämpfen.

Von Christoph Laak

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