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Havelland Wichtige Punkte für den Klassenerhalt
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16:45 17.03.2019
Leon Herrmann (l.) war gegen Eichstädt mit zwölf Treffern wieder einmal bester Torschütze der SG. Quelle: Christoph Laak
Premnitz

Die Handballer der SG Westhavelland haben im Abstiegskampf in der Verbandsliga einen ganz wichtigen Heimerfolg eingefahren. Gegen das Schlusslicht vom SV Eichstädt 1949 behielten die Schützlinge von SG-Trainer Kevin Melzer mit 36:25 deutlich die Oberhand.

Von Beginn drückten die Gastgeber auf das Gaspedal und erspielten sich bereits nach zehn Minuten eine Vier-Tore-Führung (7:3), vor allem Leon Herrmann und Dohrn erwischten einen guten Start ins Spiel. Danach kamen die Gäste zwar kurzzeitig bis auf zwei Tore heran, die SG konnte aber jederzeit zusetzen und den Vorsprung wieder ausbauen.

Zehn-Tore-Führung zur Pause

„Es war von Anfang an kein Spiel auf Augenhöhe. Wir waren dem Gegner klar überlegen“, freute sich Melzer und sah in der Folge, wie seine Mannschaft die Führung ausbaute. Über 11:6 und 14:7 ging es mit einer 19:9-Führung in die Pause. „Das Spiel war da ja eigentlich schon entschieden, konnte uns der Gegner nicht mehr gefährlich werden“, schätzt der Westhavelland-Trainer ein.

Und auch nach dem Seitenwechsel blieben die Hausherren am Drücker, bauten den Vorsprung binnen neun Minuten auf 24:11 aus. „Es hat mich gefreut, dass wir auch nach der Pause keinen Bruch im Spiel hatten. Das war ja manchmal unsere Schwäche“, so Kevin Melzer.

Kevin Melzer kann die letzten zehn Minuten genießen

Zwar spielte sein Team jetzt nicht mehr mit der letzten Entschlossenheit, konnte den großen Vorsprung aber bis in die Schlussphase halten. Erst in den letzten zehn Minuten konnten die Gäste noch einmal für etwas Ergebniskosmetik sorgen.

„Wir haben über 50 Minuten ein richtig starkes Spiel gemacht und geil gedeckt. Danach wurde es dann ein bisschen chaotisch – eine Hasenjagd irgendwie“, fand Melzer. Dennoch konnte seine Mannschaft sich am Ende klar mit 36:25 durchsetzen und sich damit auf den achten Tabellenplatz schieben.

Noch fünf Spiele bis zum Saisonende

„Das waren zwei ganz wichtige Punkte für uns, die aber auch Pflicht waren. Mit der Leistung bin ich absolut zufrieden. Es war schön in den letzten zehn Minuten auch mal entspannt Handball gucken zu können. Was mich besonders gefreut hat, ist, dass alle Spieler getroffen haben. Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung und sollte uns für die letzten fünf Spiele Mut machen“, so Kevin Melzer.

Dort warten mit den Heimspielen gegen Wusterwitz und Neuruppin machbare Aufgaben gegen direkte Konkurrenten, zumal ein weiterer Sieg der SG bereits zum sicheren Klassenerhalt reichen könnte.

Von Christoph Laak

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