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Oberhavel Altenholz erwartet heißen Tanz beim OHC
Sportbuzzer Lokalsport Oberhavel Altenholz erwartet heißen Tanz beim OHC
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23:40 30.11.2018
Die Deckung des OHC war zuletzt schwer zu knacken. Quelle: Stefan Blumberg
Oranienburg

Das klingt schon mal gut: Die Gäste des Oranienburger HC am Sonnabendabend reisen mit einer gewissen Portion Respekt an. In den TSV-Vereinsmedien heißt es: „Vor hoher Hürde in Oranienburg“. Und weiter: „Spiele in Oranienburg sind selten vergnügungssteuerpflichtig. Meistens ist die MBS-Arena bis auf den letzten Platz gefüllt und voller Emotionen. Dazu gesellt sich eine rustikale Spielweise des Oranienburger HC, der man entschlossen entgegentreten muss.“

Rauer Wind angekündigt

Rustikal hin oder her – den Altenholzern soll ein rauer Wind um die Ohren wehen. „Indem wir ihnen den Spaß nehmen“, kündigt Oranienburgs Trainer Christian Pahl an. Er weiß bestens, dass der TSV eine sehr spielfreudige und handballerisch hochtalentierte Truppe auf die Platte stellen wird. „Wenn die ins Rollen kommt, ist sie schwer zu stoppen“, so der Oranienburger Coach. Sie hätten das wohl beste Umschaltverhalten der Liga; zweite, dritte, vierte Welle, schnelle Mitte – die Norddeutschen würden dies alles aus dem Effeff beherrschen. Und dazu käme der sehr breite Kader. „Die haben immer einen in der Hinterhand.“

„Die kann man kriegen!“

Meister in der Saison 2016/17, Vizemeister in der vergangenen Saison – die Qualität spricht für sich. „Aber trotzdem kann man sie kriegen“, glaubt Christian Pahl. „Die haben ja aktuell nicht umsonst acht Minuspunkte auf dem Konto und zuletzt erst in Berlin verloren, gegen die wir klar gewonnen haben.“ Sein Team müsse das Umschaltspiel des TSV in den Griff bekommen, die Torwarte sollten ihr Limit erreichen, einfache Tore brauche sein Team – nur so könne es etwas gegen den Favoriten, der den besten Angriff der Liga stellt, ausrichten. Zumal hinter den Einsätzen von mehreren Spielern Fragezeichen stehen: Dennis Schmöker und Per Kohnagel; Dominic Kehl fällt aus. Wenn Rechtsaußen Nils Müller grünes Licht vom Arzt bekommt, wird er trotz seiner vor einer Woche beim Spiel gegen die Füchse Berlin II erlittenen Platzwunde am Kopf spielen.

„Spiele in Oranienburg das Salz in der Suppe“

Der Altenholzer Trainer Mirko Baltic freut sich schon auf den Anpfiff: „Spiele in Oranienburg sind das Salz in der Suppe. Es geht zur Sache, die Halle ist von Anfang an voll da. Da müssen wir unsere Nerven unter Kontrolle behalten, dürfen uns nicht provozieren lassen. Ich erwarte eine heißumkämpfte Partie.“ Ob Malte Abelmann-Brockmann, Ferris Klotz und Morten Dibbert auflaufen können, ist ungewiss. Baltic: „Aber ich hoffe, wir können mit voller Kapelle auflaufen.“

Rechnen muss er beim Anpfiff um 18.30 Uhr so oder so mit einer immensen Gegenwehr des Gastgebers. Christian Pahl: „Im Monat Dezember haben wir noch vier Spiele. Wir wollen punkten. Warum nicht schon gegen Altenholz?“

Von Stefan Blumberg

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