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Oberhavel Angebot auch an kleine Vereine
Sportbuzzer Lokalsport Oberhavel Angebot auch an kleine Vereine
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16:20 23.02.2016
Mehr Geld für Sportvereine in Oberhavel: Im Kreishaushalt sollen nun 200 000 statt wie bisher 60 000 Euro für die Sportförderung vorgesehen sein. Quelle: dpa
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Oberhavel

Als „Riesenschritt nach vorne“, mit dem der Sport in Oberhavel gestärkt werde, so hat Kreissportbund-Geschäftsführer Matthias Senger den Entwurf der neuen Sportförderrichtlinie bezeichnet. Dieser ist im Bildungsausschuss am Montagabend vorgestellt worden. Vom Kreistag am 16. März soll er beschlossen werden. Rückwirkend zum 1. Januar 2016 würde die Richtlinie in Kraft treten.

Sozialdezernent Matthias Rink erläuterte das neue Förderinstrument und kündigte an, dass es jeweils eine Informationsveranstaltung dazu im Nordkreis und im Südkreis geben wird. Außerdem sollen alle Vereine angeschrieben werden. Rink bezeichnete die neue Richtlinie als „Meilenstein in der Oberhavel-Sportlandschaft“. Statt bisher 60 000 Euro sollen 200 000 Euro im Jahr aus dem Kreishaushalt als freiwillige Leistung vergeben werden. Und die Vereine „sollen einfach an die Förderung herankommen“, so Rink.

Danach gibt es eine Pro-Kopf-Förderung für Kinder und Jugendliche eines Vereins bis zum Alter von 18 Jahren. Dafür berappt der Landkreis pro Jahr 150 000 Euro. Dieses Geld können die Vereine nach eigenem Ermessen verwenden. Gefördert werden zudem Projekte für alle Altersgruppen bis zu 50 Prozent der Kosten bis maximal 1500 Euro. Hierzu zählen die Teilnahme von Sportlern an Wettkämpfen, Meisterschaften und Qualifikationen und Wettkampffahrten in Form der dafür erforderlichen Startgelder, Meldegebühren, Kampf- und Schiedsrichterkosten sowie Transporte. Eine dritte Förderart gilt strukturbildenden Maßnahmen wie einer Trainerausbildung. Das gesamte Förderspektrum, auch die Pro-Kopf-Zuwendung für Kinder und Jugendliche, gibt es nur auf Antrag. Dieser soll dem Bestandserhebungsbogen des Landessportbundes entsprechen und keinen zusätzlichen Aufwand bescheren, das hob Ausschussmitglied Katrin Gehring lobend hervor. In diesem Jahr des Inkrafttretens der Richtlinie sind die Anträge bis 31. Mai zu stellen.

„Was ist, wenn das Geld nicht reicht?“ Das wollte Elke Bär (Linke) wissen. Dann würden gemeinsam mit dem Kreissportbund Prioritäten gesetzt, erläuterte Dezernent Rink. „Warum vergibt der Kreissportbund das Geld nicht selbst?“ So eine weitere Frage von Bär. Weil Fristen einzuhalten seien und Bescheide erstellt werden müssten, so Rink weiter. Er betonte, dass sein Dezernat diese Aufgabe ohne zusätzliches Personal leisten werde. Andreas Noack (SPD) lobte die Richtlinie als „unkompliziertes Projekt- und Pro-Kopf-Verteil-Verfahren“. Noack weiter: „Damit vervierfacht der Landkreis seine ausgereichten Mittel.“ Außerdem könnten „auch kleine Vereine jetzt endlich mal Projekte angreifen“, so Noack. Er schränkte jedoch ein: „Die Instandhaltung von Gebäuden und deren Ausstattung bleiben kommunale Selbstverwaltungsaufgaben.“ Auch ersetze die Richtlinie nicht die kommunale Förderung von Kindern und Jugendlichen.

www: Auf der Internetseite www.oberhavel.de ist der Entwurf der Richtlinie im Sitzungskalender beim Bildungsausschuss zu finden.

Von Marion Bergsdorf

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