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19:18 28.06.2018
Nataniel Troczynski (2.v.l.) und Melory Ihm verlassen den HRV um Trainer Bernd Brennert (r.). Quelle: Robert Roeske
Hennigsdorf

Spürbar stolz sind derzeit die Verantwortlichen des 1. Hennigsdorfer Ringervereins, wenn die eigene Nachwuchsabteilung zur Sprache kommt. Mit Melory Ihm und Nataniel Troczynski wechseln zwei Jungspunde zur Sportschule nach Frankfurt an der Oder. Genau dort ist Damian Kebernik bereits seit zwei Jahren. Er wurde nun durch die Stadt Frankfurt mit dem „Primus-Preis“ für herausragende sportliche und schulische Leistungen ausgezeichnet.

Schon ein bisschen Wehmut klang mit beim Sommerfest der Hennigsdorfer Ringer, als die beiden Zwölfjährigen Melory und Nataniel in Richtung Sportschule verabschiedet wurden. Dennoch überwiegt der Stolz, wie HRV-Pressesprecher Alexander Kebernik berichtet: „Beide haben sich durch sehr stabile Leistungen in den vorangegangenen Jahren absolut empfohlen für die Sportschule. Für uns ist jeder Athlet, der zur Sportschule berufen wird, eine Anerkennung der geleisteten Arbeit im Verein.“ Seit vier Jahren ringen die beiden Nachwuchstalente beim HRV, Ihm wurde 2017 Landesmeisterin, Troczynski wurde Zweiter. „Besonders bei Melory freut es uns, sie ist das erste Mädchen, das von uns auf die Sportschule geht“, zeigt sich Kebernik stolz. Vor allem sieht der selbst kaum aktive Ringer die angehenden Sportschüler als große Werbeträger für den HRV. „Sie bleiben ja Mitglied bei uns im Verein und ringen auch bei eventuell anstehenden internationalen Kämpfen für den 1. Hennigsdorfer RV. Das ist natürlich für die Außendarstellung des Vereins super.“

Von der intensiven Förderung im Nachwuchsbereich hofft man aber insgeheim auch, zukünftig zu profitieren: „Na klar hoffen wir, dass unsere Sportschüler irgendwann zurückkommen und das Gerüst der Männermannschaft bilden“, so Alexander Kebernik.

An die Grenzen der Belastbarkeit stoße man laut Vereinsaussage noch nicht bei der Entwicklung junger Talente, bei der vor allem die Trainer im Mittelpunkt stehen. „Unsere Trainer sind die Baumeister. Ohne sie würde das so nicht klappen. Als mein Sohn Damian anfing, war er nicht wirklich ein Ringer, doch Bernd Brennert sah bei ihm Talent und nun ist er Sportschüler. Neben Bernd leisten noch Norman Brennert, Tim Siebert und Philipp Hermann tolle Arbeit.“

Damian Kebernik (2.v.l.) wurde von der Stadt Frankfurt mit dem Primus-Preis bedacht. Quelle: Privat

Ihre Ausbildung genoss auch der 14-jährige Damian Kebernik, der nun seit zwei Jahren an der Frankfurter Sportschule aktiv ist. „Er hat dort noch einmal eine Entwicklungsschippe drauf gelegt“, freut sich Papa Alexander. In diesem Jahr wurde Kebernik junior Berliner Meister und errang nach einer beeindruckenden Vorstellung überraschend die Silbermedaille bei den deutschen Meisterschaften der B-Jugendlichen. Nun wurde er von der Stadt Frankfurt ausgezeichnet. „Dieser Preis ist aber auch ein Resultat seiner sehr guten schulischen Leistungen, das freut uns natürlich doppelt“, so der Papa.

Von Knut Hagedorn

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