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Christian Pahl bald in doppelter Mission

Handball 3. Liga Christian Pahl bald in doppelter Mission

Trainer des Oranienburger HC erhält unbefristeten Vertrag und arbeitet zukünftig auch als Sportlicher Leiter.

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Christian Pahl (r., mit Stephan Kleinert) soll auch in den kommenden Jahren den Handballsport in Oranienburg führen und entwickeln.

Quelle: Robert Roeske

Oranienburg. Der Handball-Drittligist Oranienburger HC rüstet sich für die Zukunft und hat vor, eine neue Epoche einzuläuten und insbesondere den männlichen Bereich langfristig auf eine qualitativ neue Ebene zu heben. Eine zentrale Rolle wird dabei der Trainer der ersten Männermannschaft, Christian Pahl, einnehmen, der mit dem Team gerade in der fünften Saison zusammenarbeitet. In diesen Tagen hat der Verein den Vertrag mit ihm verlängert: mit unbefristeter Laufzeit. Vereinspräsident Thomas Stahlberg hatte den Wunsch nach einer unbefristeten Zusammenarbeit bereits zum Ende der vergangenen Saison geäußert. Nun haben Verein und Coach Fakten geschaffen. Der Kontrakt gilt zunächst in seiner Eigenschaft als Trainer und danach auch als Sportlicher Leiter. Der Vertrag beinhaltet beide Funktionen, was heißt, dass Christian Pahl demnächst anfangen wird, die Funktion des Sportlichen Leiters auszufüllen.

„Ich habe mich gefragt, warum ich noch einmal verlängern sollte. Meine bisherigen Aufgaben und Ziele haben wir weitestgehend erreicht: einen Umbruch im Team herbeiführen, es zukunftsorientiert aufstellen, es im ersten Tabellendrittel etablieren. Das ist uns gelungen. Der 4. Platz in der Saison 2016/17 ist Ausdruck dessen“, sagte der Coach. Es war die beste Saison in der Vereinsgeschichte. Für ihn kam eine weitere Zusammenarbeit nur in Frage, wenn er etwas bewegen kann. „Das Team auf dem jetzigen Level zu verwalten, können viele“, vermutet er. Deshalb entwarf er ein Konzept, wie der Verein in der Handball-Landschaft an Stärke gewinnen könne und welches Oranienburgs Handballern beim OHC auch nach der Jugend im Erwachsenenbereich ein Zuhause geben soll.

Das Konzept beinhaltet eine Weiterentwicklung des männlichen Bereiches, inklusive des Nachwuchses. In den nächsten Jahren sollte die erste Mannschaft demnach so weit entwickelt sein, dass sie in der Lage ist, die Topmannschaften der Liga über die gesamte Saison hinweg angreifen zu können. Das zweite Team sollte schnellstmöglich um den Aufstieg in die Ostsee-Spree-Liga mitspielen können und dieses Ziel realisieren.

Die A-Jugend soll dauerhaft in der Ostsee-Spree-Liga mitwirken und dort eine Top-3-Platzierung erreichen, für die B-Jugend wäre es ideal, wenn sie sich in der Oberliga etabliert und dort eine Top-5-Platzierung schafft. Die „C“ sollte zu den besten drei Teams im Land gehören. „Dafür brauchen wir Trainer und Spieler – sowohl für die zweite Mannschaft als auch für die Nachwuchsteams, die für diese Aufgabe brennen. Es sollen Trainerkompetenzen zwischen erster Mannschaft bis in den Jugendbereich hin verschmolzen werden, um auch die Vereinheitlichung der Spielkonzeption zu gewährleisten“, so Christian Pahl.

Für Vereinspräsident Thomas Stahlberg ist diese Konstellation eine logische Folge aus der bisherigen Arbeit von Christian Pahl. „Wir hatten uns zusammengesetzt und ein Konzept erarbeitet, welches idealerweise bis zum Jahr 2025 gehen soll. Auch Christian hatte ein Konzept entworfen, beide waren deckungsgleich.“

Von Knut Hagedorn

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