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Oberhavel Den Matschpfaden zum Trotz
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18:45 11.03.2018
Trotz Nieselregen und matschigen Laufstrecken hatten die Läufer- und Läuferinnen Spaß beim 45. Löwenberger Lankelauf. Quelle: Marco Fiedler
Löwenberg

Bei leichtem Nieselregen und vier Grad Außentemperatur eröffnete der 45. Löwenberger Lankelauf die elfte Auflage des EMB-Energie-Cups. Mit schlussendlich 165 Finishern zeigten sich auch die Verantwortlichen des Löwenberger SV zufrieden, wie Vereinschef Axel Klicks bestätigte: „Aufgrund von grippalen Infekten mussten wir zwar einige Absagen von Sportlern und auch Helfern verkraften, dennoch können wir mit der Läuferzahl sehr zufrieden sein.“ Vor allem am letzten Tag der Meldefrist schnellten die Voranmeldungen noch deutlich nach oben.

Die in Löwenberg erschienenen Läufer und Läuferinnen hatten eine anspruchsvolle Strecke rund um das Löwenberger Waldstadion zu bewältigen. Da auf den Feldern das Wasser der vergangenen Tage nicht abfloss, verwandelten sich einige Streckenabschnitte in regelrechte Matschpfade. „Die vorhandenen Bedingungen waren sicherlich schwieriger als in den Jahren zuvor, allerdings hatten ja alle Aktiven mit den gleichen Bedingungen zu kämpfen, so dass es meiner Meinung nach ein gerechter Wettkampf war“, befand EMB-Cup-Organisator Marco Fiedler.

Drei verschiedene Strecken wurden angeboten. Dabei erwies sich das Vehlefanzer Brüderpaar Klöttschen über die 2,5-Kilometer-Strecke als Maß der Dinge. Jannek siegte in 7:02 Minuten vor seinem Bruder Jonas (7:15 Minuten), Platz drei belegte Tim Schulz von der LG Oberhavel (7:37 Minuten). Bei den Mädchen durfte sich Jasmin Kuehnast vom SV electronic Hohen Neuendorf über den Sieg freuen (7:27 Minuten), auf die Plätze zwei und drei kamen die beiden Vehlefanzerinnen Annemarie Auris (7:48 Minuten) und Finja Röwer (7:54 Minuten).

Über die 6,5 Kilometer war der Dabergotzer Philipp Gotscha (26:40 Minuten) nicht zu schlagen, dahinter liefen Janik Tilgner vom SV Stahl Hennigsdorf (27:26 Minuten) und Fußballer Mathias Franck von den Falkenthaler Füchsen (27:39 Minuten) ins Ziel. Bei den Damen siegte Katja Schulz von der LG Oberhavel in 27:07 Minuten, vor Monique Gottwald vom Schnecken-Trio Leegebruch (29:44 Minuten) und Ilka Grundmann aus Kremmen (31:51 Minuten).

Mit Spannung erwartet war der Wertungslauf über die 11 Kilometer – gerade bei den Männern. Dabei belegte der ehemalige Fußballprofi Jeff Kayser, der nun der Triathlonabteilung des SV Stahl Hennigsdorf angehört, einen respektablen dritten Platz. Der Sieg ging an den Neuruppiner Andre Ramisch, Platz zwei sicherte sich Mathias Schulz von der LG Oberhavel. „Mit den drei ersten Plätzen war im Vorfeld nicht unbedingt zu rechnen, aber es präsentierten sich viele neue Gesichter. Mal sehen, ob wir diese nun öfter bei den EMB-Cup-Läufen sehen“, freute sich Marco Fiedler.

Bei den Frauen war Bernadett Selent nicht zuschlagen, die am Ende über vier Minuten schneller war als die Zweitplatzierte Andrea Martin. Rang drei ging hier an Katja Entrich. „Trotz der etwas schwierigen Bedingungen war es ein absolut gelungener Auftakt, vielen Dank an alle Helfer des Löwenberger SV“, zeigte sich Fiedler zufrieden.

Von Knut Hagedorn

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