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Die Dinos erobern die Kreisstadt

Rugby Die Dinos erobern die Kreisstadt

Gelungene Turnier-Premiere des Oranienburger Rugbyclubs „Raptors“.

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Imposanter Gast: Eine Dinosaurier-Attrappe aus dem Germendorfer Tierpark war „Stargast“ beim Rugby-Turnier in Oranienburg.

Quelle: Robert Roeske

Oranienburg. Am Samstag hatten die Dinosaurier das Kommando in der Kreisstadt. Der Oranienburger Rugbyclub „Raptors“ veranstaltete auf dem Sportplatz am Schloss sein erstes Nachwuchsturnier und begeisterte alle Aktive und Zuschauer. Über knapp fünf Stunden hinweg boten alle Nachwuchsspieler Werbung für den Rugbysport und wurden dabei sogar von täuschend echt aussehenden Urzeittieren angefeuert, die der Tierpark Germendorf zur Verfügung stellte.

„Die Verantwortlichen des Germendorfer Tierparks sind ein enger Partner unseres Vereines und wir haben uns sehr darüber gefreut. Generell war es ein toller Tag für unseren Verein“, zeigte sich der Vereinsvorsitzende Rico Schmidt begeistert. Insgesamt elf Mannschaften stritten in zwei Altersklassen um die begehrten Siegerpokale, wobei das Turnier zunächst etwas verspätet begann, da die Potsdamer Gäste im Verkehr stecken blieben. Dann aber eröffnete Hans-Joachim Laesicke, amtierender Bürgermeister der Stadt Oranienburg, die Veranstaltung. Zu einem sportlichen Wettkampf gehört aber auch eine intensive und gewissenhafte Erwärmung, dies übernahm ein Team des ortsansässigen Fitnesscenters „Villa Vitale“, das alle Nachwuchsruggern ordentlich vorbereitete. „Es war echt Wahnsinn, wie viele neugierige Menschen vorbeigekommen sind und sich für unseren Sport interessiert haben. Mit dieser Resonanz hatten wir nicht wirklich gerechnet im Vorfeld, umso glücklicher sind wir natürlich darüber“, zeigt sich Schmidt zufrieden. Erst im Mai dieses Jahres wurde der Rugbyverein in der Kreisstadt aus der Taufe gehoben erfreut sich schon jetzt stetig größer werdenden Zuwachses. „Ich denke, dass solche Turniere natürlich ein Statement unserseits sind und wir eine positive Visitenkarte abgeben konnten. Wenn man bedenkt, dass es uns erst seit einem halben Jahr gibt, ist unser Bekanntheitsgrad inzwischen schon enorm, das macht uns sehr glücklich.“ Den langfristigen Effekt sieht Schmidt dabei im Vordergrund und ist sehr gespannt auf die weitere Entwicklung des Rugbyvereins, der momentan aus zwei Jugendmannschaften (U8 und U10) besteht. „Aktuell haben wir ohne Frage großes Interesse geweckt an unserem Sport, das war auch wichtig und eines unserer Ziele. Ob es für uns als Verein in Sachen Mitgliedergewinnung etwas gebracht hat, werden die kommenden Monate zeigen, denen gehen wir aber entspannt entgegen“, so Schmidt.

Wie es sich für einen guten Gastgeber gehört überließen die gastgebenden Mannschaften der Raptors die Siegerpokale den Gastmannschaften. Bei den U8-Junioren setzte sich eine Mix-Mannschaft des Berliner SV und des Veltener RC gegen drei weitere Konkurrenten durch, die gastgebenden „Raptors“ landeten auf Rang drei. Bei den U10-Junioren siegte dann der Berliner SV im Alleingang, vor einem Mixteam bestehend aus Spielern aus Velten und Hennigsdorf. Die Oranienburger Raptors belegten Rang vier. Für Rico Schmidt waren aber die Ergebnisse nebensächlich. „Es war einfach ein Hammer-Turnier, vielen Dank an alle, die ihren Teil dazu beigetragen haben.“

Bereits am kommenden Wochenende geht es für die Rugby-Junioren aus Oranienburg nach Dresden zu einem Wettkampf. Krönender Abschluss eines ereignisreichen Jahres wird dann ein zweitägiges Turnier am 6. und 7. Oktober auf dem Berliner Maifeld sein.

Von Knut Hagedorn

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