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Oberhavel Die grauen Wölfe aus der Ofenstadt
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20:15 13.03.2018
Das Team des SC Oberhavel Velten V (v.l.): Werner Skrotzki, Bruno Usnerus, Frieder Hedrich und Wolfgang Bluhm. Quelle: Knut Hagedorn
Velten

Ungemütlich präsentierte sich der Montagabend in Velten, der Regen prasselte auf die Ofenstadthalle hernieder und ließ keinen länger als nötig draußen verweilen. In der Halle jedoch störte dies niemanden, neben Volleyball- und Basketballmannschaften frönten auch die Tischtennisspieler ihrem Hobby. So unter anderen auch die vier Herren der fünften Mannschaft des SC Oberhavel Velten, die ihr Heimspiel in der 4. Kreisklasse Oberhavel gegen Motor Hennigsdorf VII austrugen. Die selbst ernannten „grauen Wölfe“ aus der Ofenstadt sind die wohl ungewöhnlichste Tischtennis-Mannschaft im Landkreis Oberhavel, denn das Quartett bringt zusammen 289 Lebensjahre mit an die Platte.

Für Wolfgang Bluhm, mit 81 Jahren der älteste im Bunde, ist das allerdings nichts Außergewöhnliches: „So lange die Knochen noch mitmachen, werden wir weiterspielen.“ Bluhm selbst spielt seit 67 Jahren begeistert Tischtennis, sammelte viele Kreismeistertitel und ist der wohl bekannteste der vier „Wölfe“.

Seit dem vergangenen Jahr spielen die vier in einer Mannschaft, teilweise gegen Gegner, die 50 oder 60 Jahre jünger sind. „In der 4. Kreisklasse können wir noch mithalten mit den Gegnern. Vor allem macht es uns allen noch richtig Spaß“, so Bluhm. Auch Werner Skrotzki, mit 67 Jahren quasi das Nesthäkchen der Mannschaft, verspürt noch keine Lust aufs Aufhören. „Wir sind immer noch ehrgeizig und treten an die Platte, um zu gewinnen. Es gibt aber halt auch Gegner, die sind einfach besser, das akzeptieren wir dann auch.“ Auch für Wolfgang Bluhm eine Erfahrung des Alters: „Niederlagen wurmen uns immer noch, man steckt sie aber schneller weg“, erzählt der lange Jahre in Leegebruch aktive Bluhm schmunzelnd.

Unterschätzt werde die rüstige Truppe aus der Ofenstadt nicht, beteuert Bluhm, „dafür kennen uns die Gegner aus der Vergangenheit zu gut“. Auch die Hennigsdorfer nahmen die Partie ernst und siegten nach hartem Kampf mit 10:8. Für Bluhm und seine drei Teamkollegen ist das kein Beinbruch, geärgert hat man sich dennoch sichtlich über die Niederlage. Die Zukunft der vier ist dagegen noch ungeklärt: „Ob wir auch in der kommenden Saison zusammenspielen, steht noch nicht fest, wir würden aber gerne“, sagt Wolfgang Bluhm.

Von Knut Hagedorn

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