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Eine Reise durch die Sportarten

Breitensport Eine Reise durch die Sportarten

Das Abenteuer-Camp der Laufgemeinschaft Oberhavel begeistert Teilnehmer und Sportvereine.

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Mit großer Begeisterung absolvierten die Sportcamp-Teilnehmer den Rugbykurs, geleitet von Trainern der Oranienburger Raptors.

Quelle: Privat

Oberhavel. „Dieses Projekt ist einfach sensationell. Ich ziehe meinen Hut vor der Arbeit von Kathrin Koczessa und allen Beteiligten. Wir sind gerne auch beim dritten Camp wieder dabei und hoffen, dass noch viele andere Sportvereine sich beteiligen“, beschreibt Rico Schmidt vom Oranienburger Rugbyverein „Raptors“ seine Erfahrungen nach dem zweiten Abenteuer-Sportcamp der LG Oberhavel auf dem Gelände der Sportschule in Lindow.

Nach der gelungenen Premiere im Oktober des vergangenen Jahres veranstaltete die Laufgemeinschaft um Organisatorin Kathrin Koczessa nun die zweite Auflage des außergewöhnlichen Sportcamps, welches in drei Tagen mehrere Sportarten miteinander verschmelzen lässt. „Die Grundidee dahinter ist einfach spitze. Wir als Rugbyverein konnten hier unseren Sport den Kids näherbringen. Wenn du dann noch super motivierte Jugendliche beisammen hast, macht das einfach großen Spaß für alle“, freut sich Schmidt über die Rugby-Trainingseinheit im Rahmen des Abenteuer-Sportcamps. Begeisterung allerorten. Doch was unterscheidet das Sportcamp der Laufgemeinschaft von anderen Veranstaltungen?

„Das besondere unseres Camps ist die Kooperation diverser Sportvereine aus verschiedensten Sportarten, die unsere Idee toll finden und sich mit viel Leidenschaft und Herzblut an dem Camp beteiligen“, bringt es Veranstalterin Kathrin Koczessa auf einen Nenner. Bei der Premiere vor drei Monaten standen mit Volleyball, Handball, Schwimmen, Judo, Tanzen und Boxen gleich sechs verschiedene Sportarten auf dem Programm. Beim zweiten Camp blieben Tanzen, Handball und Boxen als Themenschwerpunkte erhalten und wurden durch Fußball, Rugby und einer Yogastunde ergänzt.

Die Fußballeinheit leitete MAZ-Sportreporter Knut Hagedorn (Bild oben, Mitte)

Die Fußballeinheit leitete MAZ-Sportreporter Knut Hagedorn (Bild oben, Mitte).

Quelle: Privat

Auch die Märkische Allgemeine Zeitung beteiligte sich erneut an der Aktion – diesmal jedoch nicht nur als Berichterstatter. Sportreporter Knut Hagedorn war mittendrin statt nur dabei, leitete eine zweistündige Fußballtrainingseinheit und sprang für den erkrankten Oranienburger Cheftrainer Hans Oertwig ein, der zunächst als Haupttrainer vorgesehen war. „Das schönste ist, die Kinder zum Strahlen zu bringen. Ich wäre gerne bei diesem tollen Projekt dabei gewesen, wurde aber gut vertreten und bin froh, dass es allen gefallen hat“, freute sich Hans Oertwig auch ohne sein Mitwirken über die gelungene Fußballeinheit.

21 Jungen und Mädchen nahmen am zweiten Abenteuer-Sportcamp in Lindow teil. Für Kathrin Koczessa ist es das Maximum: „Wir könnten deutlich mehr Kinder mitnehmen, die Nachfrage ist groß. Wir wollen aber den Charakter nicht verändern, bei zu vielen Teilnehmern wäre es irgendwann nicht mehr handelbar und auch unpersönlich. So können wir auf jedes Kind eingehen.“

Bereits für den März ist das dritte Abenteuer-Camp geplant. „Wir werden dann mit Fechten und Hockey neue Reize setzen. Beginnen werden wir unser Camp dann mit einer Kletterstunde in der Turm-Erlebniscity und fahren dann anschließend nach Lindow“, so Koczessa, die sich vor der Zukunft nicht fürchtet. „Wir haben mit der AOK, der Dekra, der Backstube Grünler und vielen kleinen Sponsoren tolle Partner, die uns unterstützen.“

Von Knut Hagedorn

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