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14:15 09.10.2018
Mit viel Spaß und einer gesunden Portion Ehrgeiz reiste die Turnstaffel des SV Stahl Hennigsdorf zur Landesmeisterschaft nach Potsdam. Quelle: Verein
Hennigsdorf

Zufrieden blickt Turn-Trainerin Sara Abraham vom SV Stahl Hennigsdorf auf die Mannschafts-Landesmeisterschaft in Potsdam zurück. Zwar belegte der Jahrgang bis 2005 „nur“ den achten Platz von zehn gestarteten Teams, für Abraham aber stand dies nicht im Vordergrund. „Die Mädels haben sich super geschlagen und toll geturnt. Es wurden einige Elemente zum ersten Mal in einem Wettkampf geturnt, dafür war es klasse. Außerdem darf man die Leistungen nicht unterbewerten, da die Voraussetzungen nicht gerade fair waren.“

Die 29-Jährige meint damit, dass bei den Mannschaftswettbewerben erstmals alle vier Leistungsklassen zusammen geturnt haben, für Abraham nicht wirklich ideal: „Die Kluft zwischen den besten (Leistungsklasse 1) und unserer Leistungsklasse vier ist schon enorm und nicht wirklich förderlich für die Motivation der jungen Mädels. Das sollte man noch mal überdenken.“ Bei der Mannschaftswertung werden vier Disziplinen geturnt (Boden, Sprung, Balken und Barren), wo jeweils vier Mädels einer Mannschaft an einem Gerät turnen und die Wertungen der besten drei jeweils aufgenommen wird. Mit sechs Turnerinnen reisten die Hennigsdorfer nach Potsdam, wobei mit Jada Reichert und Anica Vanhauer zwei Neuzugänge mit dabei waren. Die beiden elfjährigen Mädels machten ihre Sache gut und unterstützten das Team tatkräftig.

Alle vier Geräte turnten Elisa Weidner und Neele Tornus, die inzwischen zum festen Inventar der Staffel gehören. Komplettiert wurde die Mannschaft durch Luise Bohde und Lydia Schneider.

Der Aufwand vor so einem Großereignis ist schon deutlich höher, wie Abraham betont: „Wir legen in den abschließenden zwei Wochen vor der Landesmeisterschaft den Fokus komplett auf die Titelkämpfe, der Aufwand ist für alle schon enorm groß.“

Die 29-Jährige Sara Abraham trainiert zusammen mit Nina Hinze seit vielen Jahren den Turnnachwuchs beim SV Stahl Hennigsdorf und ist seit 16 Jahren Turntrainerin. „Ich habe selber früher geturnt, dann aber irgendwann gemerkt, das ich nicht wirklich weiterkomme. Also habe ich mich auf das Traineramt konzentriert.“ Dabei agierte Abraham auch einige Jahre in Hessen und trainierte dort in der Turn-Bundesliga. Seit ihrer Rückkehr nach Hennigsdorf ist sie wieder beim SV Stahl und betreut dort die Mitgliederstärkste Abteilung des SV Stahl Hennigsdorf.

Eine Kostprobe des Könnens zeigten die Turnflöhe auch beim Festakt zum 70-jährigen Bestehen des SV Stahl vor einigen Wochen, als man für das Rahmenprogramm zuständig war und einige Übungen präsentierte. „Für uns ist es wichtig bei allen Dingen auch Erfahrungen zu sammeln, demnach ist die Teilnahme bei den Landesmeisterschaften fernab jeglicher Platzierungen ein großer Erfolg.“

Von Knut Hagedorn

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