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Erster Triumph beim HSV Hannover

Handball, 3. Liga Nord, Männer Erster Triumph beim HSV Hannover

Es bedurfte einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit, um beim alten Rivalen HSV Hannover erstmals beide Punkte zu entführen. Der Oranienburger HC drehte das Spiel nach der Pause.

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Torwart Ivan Szabo (links) und Rückraumspieler David Sauß waren prägende Figuren in dem Spiel in Hannover (hier im Spiel gegen Potsdam).

Quelle: Robert Roeske

Oranienburg/Hannover. HSV Hannover - Oranienburger HC 25:27 (13:11). Es war ein Abend, der in die Geschichtsbücher des Oranienburger HC eingeht. Zum ersten Mal überhaupt punktet der OHC bei den Hannoveranern - und das gleich doppelt. Die Kurzfassung nach dem Sieg: „Wir haben eine gute Halbzeit gespielt.“ Trainer Christian Pahl sagte das. Er meinte damit Durchgang 2, in dem die Oranienburger das Spiel drehten.

Frühe Führung war schnell dahin

Die frühe 4:1-Führung sollte dem OHC keine Sicherheit geben. Parallelen zum Spiel in Rostock eine Woche zuvor taten sich auf. Da lag die Mannschaft 3:1 vorn und geriet dann auch in Rückstand. In Hannover wurde aus dem Vorsprung ein 4:5-Rückstand. Der HSV hatte es nicht allzu schwer, den Gegner in Schach zu halten. „In der Abwehr und im Positionsangriff unterliefen uns zu viele Fehler. Wir können uns nicht beschweren, dass wir nur mit einem kleinen Rückstand in die Pause gingen“, so der Coach über das 11:13 nach 30 Minuten. Und auch Torwart Ivan Szabo, der von Beginn an auf der Höhe war, sah das so: „Wir haben in der ersten Halbzeit in jeder Hinsicht unter unseren Möglichkeiten gespielt. In der zweiten Halbzeit steigerten wir uns vor allem in der Offensive.“ Das hatte auch mit dem glücklichen Händchen zu tun, welches Christian Pahl mit den Wechseln hatte: Hüseyin Öksüz übernahm den Part im rechten Rückraum, Christian Riedel den auf der Rechtsaußenposition. „Und unser David übernahm Verantwortung“, beobachtete Ivan Szabo die Steigerung des linken Rückraumspielers. Zudem meinte er, „dass Hüseyin mit seiner starken Leistung das Vertrauen des Trainers zurückgezahlt hat. Das freut mich besonders!“ In der 29. Minute hatte der OHC noch 9:13 hinten gelegen, acht Minuten später stand es 14:14. Diesen Treffer erzielte Dennis Schmöker per Siebenmeter. Der Linksaußen war wieder ein Garant für Tore, traf am Ende zehnmal. Noch legte der Gastgeber noch dreimal vor, aber beim 17:18 (45., erneut Schmöker) bogen die Gäste auf die Siegerstraße ab. Die Führung gaben die Oranienburger nicht mehr her, bauten sie zwischenzeitlich sogar auf vier Tore aus (26:22, 27:23). Auch in der Phase parierte Ivan Szabo Bälle der Hannoveraner und entnervte sie. „Ich habe stark gehalten, ich bin in Top-Form!“, so der Keeper nach dem Abpfiff. Dass er kurz vorm Ende eine Zwei-Minuten-Strafe kassierte, ist seinem Temperament zuzuschreiben. Er freute sich über den sich anbahnenden Sieg.

Effektivität diesmal besser

Die Mannschaft habe sich ins Spiel gefightet, die Führung habe sie gebraucht, um ruhig weiterzuspielen, befand der Coach, der diesmal mit der Effektivität im Angriff zufrieden war und die Spielführung von Per Kohnagel lobte. „Dank unserer Leistungssteigerung gegen diesen extrem unbequemen Gegner und auch etwas Glück haben wir gewonnen“, sagte Christian Pahl. Der Hannoveraner Trainer Stephan Lux anerkannte den Erfolg der Gäste und gratulierte.

Oranienburg: Szabo, Herold - Bohle (1), Herz (3), Schmöker (10/3), Dömeland, Wertz (1), Müller, Kehl, Riedel (3), Kleinert, Öksüz (3), Sauß (5), Kohnagel (1).

Von Stefan Blumberg

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