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Oberhavel Gegen unbequeme Burgwedeler gepunktet
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14:09 18.03.2018
Per Kohnagel (MItte) marschiert, Robert Herz (rechts) blockiert. Quelle: Robert Roeske
Oranienburg


Oranienburger HC – Handball Hannover-Burgwedel 29:26 (12:13). Der OHC hat seine kleine Siegesserie fortgesetzt, gewann die letzten drei Partien. Am Sonnabend bezwang die Mannschaft die Gäste aus Burgwedel mit 29:26. Das Team musste so ziemlich alles in die Waagschale werfen, um gegen die Niedersachsen triumphieren zu können. Diverse vergebene Chancen und technische Fehler machten das Sieges-Unterfangen um einiges schwerer. Unterm Strich kam es so, wie OHC-Trainer Christian Pahl es vorhergesagt hatte; nämlich, dass Burgwedel mit einer sehr starken Leistung aufwarten würde. Überragend bei den Gästen die Rückraumspieler Florian Freitag und Maurice Herbold, die einen Ball nach dem anderen mit Brachialgewalt im Oranienburger Gehäuse unterbrachten. „Die haben wir von Anfang bis Ende nicht in den Griff bekommen“, sagte Oranienburgs Trainer Christian Pahl über die beiden siebenfachen Torschützen.

Oranienburger HC – Handball Hannover-Burgwedel 29:26

Die Folge war, dass sich beide Mannschaften Tor um Tor hochschaukelten (1:1, 3:3, 5:5). Auch wenn sich die Oranienburger allein in der ersten Halbzeit sieben technische Fehler leisteten und mindestens fünf beste Chancen nicht nutzten, lagen sie mit 7:5 und 8:6 vorn. Aber das schnelle 8:9 zeigte, dass mit den Gästen nicht gut Kirschenessen war und die Abwehr noch nicht Normalform aufwies. Die konsternierten Zuschauer waren eine Zeitlang kaum bis gar nicht zu hören. Der Schulterschluss mit den Fans sei nicht gelungen. „Wir haben uns das Leben am Anfang selbst schwer gemacht, weil wir zu ungeduldig waren“, meinte OHC-Linksaußen Dennis Schmöker, mit 13 Toren (davon acht Siebenmeter) bester Oranienburger Werfer. Trotz der Fehler im Angriffsspiel befand Christian Pahl, „dass wir gar nicht so schlecht gespielt haben. Wir haben die Bälle nur nicht gemacht“. Am Ende der ersten 30 Minuten stand ein 12:13 auf der Anzeigetafel.

„Der Glaube an die eigene Stärke muss da sein!“

Das änderte sich nach dem Wechsel. „Wir wollten das zeigen, was wir können: dass einer für den anderen da ist. Ich sage immer, dass der Glaube an die eigene Stärke da sein muss. Und dann haben wir ja gesehen, wie wir wieder alle füreinander gekämpft haben.“ Zudem machte sich die Hereinnahme von David Sauß bezahlt. Der Rückraumspieler übte Druck auf die Gästeabwehr aus, traf selbst viermal und bereitete weitere Tore vor. Der OHC zog an Burgwedel vorbei (14:13, 17:15). „Wir haben nicht wesentlich besser verteidigt, trafen im Angriff aber etwas mehr und leisteten uns insgesamt weniger Fehler als in den ersten 30 Minuten. Das war der ‚casus knacktus‘ in dem Spiel“, so der OHC-Coach. Die Phase, als Per Kohnagel, Dennis Schmöker und David Sauß mit ihren Toren von 17:16 auf 20:16 erhöhten, war entscheidend für den weiteren Verlauf. „Am Ende war es die ‚tiefere Bank‘, die den Ausschlag für Oranienburg gegeben hat“, so Maurice Herbold. In der ersten Halbzeit spielten wir einen guten Ball, aber dann gingen uns die Kräfte aus.“

„So muss man auswärts spielen“

Auch wenn mit den Gästen bis zur letzten Minute zu rechnen war, brachte der OHC den Sieg ins Ziel. „Wir können uns glücklich schätzen, dass wir Burgwedel in der Rückrunde als dritte Mannschaft geschlagen haben. Die haben richtig gut gespielt; so, wie man auswärts spielen muss“, meinte Christian Pahl. Sein Gegenüber Jürgen Bätjer bedauerte: „Wir haben von den Außenpositionen zu viele Bälle verschossen, allein von Linksaußen machten wir sechs 100-prozentige Bälle nicht.“ Ärgerlich sei gewesen, dass sein in Hochform befindlicher rechter Rückraumspieler Kay Behnke (er traf zuletzt immer zweistellig) verletzungsbedingt nicht auflaufen konnte. „Und am Ende fehlte uns die Kraft.“ David Sauß‘ Beobachtung war folgende: „Die haben sehr gute Einzelspieler, aber heute gewann das bessere Team.“

Von Stefan Blumberg

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